{"id":987,"date":"2017-05-31T20:27:29","date_gmt":"2017-05-31T19:27:29","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=987"},"modified":"2017-09-14T20:30:00","modified_gmt":"2017-09-14T19:30:00","slug":"88-etappe-von-san-juan-ortega-nach-burgos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=987","title":{"rendered":"88. Etappe von San Juan Ortega nach Burgos"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170531_162500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-934\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170531_162500-150x150.jpg\" alt=\"20170531_162500\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Auch heute an diesem Morgen war es noch recht k\u00fchl f\u00fcr die Jahreszeit in Spanien. Wir gingen heute ohne Fr\u00fchst\u00fcck los in der Hoffnung das recht bald eine Bar kommen w\u00fcrde, in der es einen leckeren Cafe con Letche mit einem Croissant gab. So war es dann auch. Dort waren auch schon andere Pilger, die die gleiche Idee hatten und so kam man heute recht fr\u00fch mit vielen ins Gespr\u00e4ch unter anderen eine Schwedin, die wir auch schon in den vergangenen Tagen immer wieder mal getroffen hatten. Ansonsten war es heute recht ruhig auf dem Weg, man traf auffallend wenige Pilger. Man hatte fast den Eindruck das viele die man die letzten Tage getroffen hatte heute eine Pause einlegen. Gegen Mittag kamen wir an den Stadtrand von Burgos. Das Wetter hatte sich sehr zum positiven entwickelt. Es wurde richtig warm und man kam beim laufen schon ins schwitzen. Nach einer l\u00e4ngeren Pause in einer Bar ging es eine ganze weile Richtung Innenstadt. F\u00fcr heute hatten wir uns die kirchliche Herberge Casa Emaus ausgesucht. Sie lag etwas ausserhalb des Stadtzentrums und war gar nicht so leicht zu finden. Nach einigen Nachfragen fanden wir sie dann doch. Sie lag an der R\u00fcckseite einer Kirche. Dort wurden wir sehr freundlich empfangen und auch die Schwester, die hier Dienst verrichtete war sehr nett. Man sp\u00fcrte schon beim betreten den besonderen Geist der hier herrschte. Die Herberge war sehr sch\u00f6n eingerichtet, alles war relativ neu und gepflegt. Wir bekamen ein 4 Bettzimmer, in dem wir heute alleine waren. Diese Herberge war nach meinem empfinden die beste in diesem Jahr. In die Herberge kamen einige Zeit sp\u00e4ter noch 10 Jugendliche so um die 20 \u2013 22 Jahre alt, 6 M\u00e4dchen und 4 Jungs aus Amerika. Vom sehen kannten wir sie schon aus den vergangenen Tagen auf dem Camino. Nach dem W\u00e4schewaschen und der K\u00f6rperpflege gingen wir in die Innenstadt um die ber\u00fchmte Kathedrale von Burgos zu besichtigen. Ein imposantes Bauwerk. Auch hier musste man Eintritt zahlen um ins Gotteshaus zu gelangen. Pl\u00f6tzlich war auch Conny wieder da als wir gerade \u00fcber das Portal in die Kathedrale gehen wollten. Conny war schon durch mit der Besichtigung. Wir machten noch ein Erinnerungsfoto und besichtigten dann das Bauwerk. Es ist eigentlich unm\u00f6glich sich das alles in 2 Stunden anzusehen, geschweige denn sich den kompletten Audioguide anzuh\u00f6ren den man am Eingang dazubekam. In den Gassen von Burgos gab es auch viele Bars und Restaurants in denen man an diesem Nachmittag gem\u00fctlich sitzen konnte bei einem Cafe con Letche oder einen Glas Rotwein. Man sah schon viele bekannte Gesichter hier in den Stra\u00dfen von Burgos. Einige wollten hier auch einen Tag Pause machen. Die meisten waren ja in St. Jean pied de Port gestartet und hatten schon viele km in den Beinen. Am sp\u00e4ten Nachmittag gingen wir zur\u00fcck zur Herberge. Dort gab es auch eine Anbetungskapelle in der man nach so einem Pilgertag zur Ruhe kommen konnte. Am Abend war dann Messe in der gro\u00dfen Kirche. Leider waren nur einige \u00e4ltere Spanier in den Gottesdienst gekommen, aber die 10 amerikanischen Pilger waren auch da. Zur \u00dcberraschung von allen spielte nach der Kommunion einer der jungen Amerikaner mit der Gitarre und sang das Halleluja dazu. Es war einfach ergreifend. Das gemeinsame Abendessen gab es dann oben im Aufenthaltsraum. Das Emaus Mahl war richtig k\u00f6stlich zubereitet von Eduarto einem belgischen Hospitalero. Eigentlich war er kein richtiger Hospitalero sondern ein Pilger der selbst den Weg ging. Er hatte sich entschlossen, nachdem es ihm in der Casa Emaus so gut gefiel und er gen\u00fcgend Zeit hatte, zwei Wochen dort zu bleiben und mit zu helfen die Pilger zu betreuen. Respekt vor solchen Pilgern die sich so selbstlos in den Dienst von anderen stellen.So etwas findet man nur auf dem Camino. Die passende Unterhaltung mit den jungen Amerikanern rundete das Abendessen ab. Nach dem Essen setzten wir uns noch alle im Kreis zusammen zum Abendgebet. Der junge Amerikaner spielte wieder Gitarre und alle sangen dazu. Wir sangen als unseren Beitrag zu diesem Abendgebet dann die Marienrufe. Es klang wahrscheinlich grauenhaft sch\u00f6n. Nach diesem sch\u00f6nen Abend gingen wir heute relativ fr\u00fch zu Bett.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">Buen Camino<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch heute an diesem Morgen war es noch recht k\u00fchl f\u00fcr die Jahreszeit in Spanien. 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