{"id":985,"date":"2017-05-30T20:25:14","date_gmt":"2017-05-30T19:25:14","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=985"},"modified":"2017-09-14T20:25:50","modified_gmt":"2017-09-14T19:25:50","slug":"87-etappe-von-belorado-nach-san-juan-ortega","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=985","title":{"rendered":"87. Etappe von Belorado nach San Juan Ortega"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/DSC02809.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-953\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/DSC02809-150x150.jpg\" alt=\"DSC02809\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Auch heute standen wir fr\u00fch am Morgen auf um uns auf den Weg zu machen. In der Herberge konnte man sich gegen eine Spende ein kleines Fr\u00fchst\u00fcck machen. Die meisten Pilger nahmen dieses Angebot an und man sa\u00df schon fr\u00fch am Morgen als gro\u00dfe Pilgerfamilie gemeinsam am gro\u00dfen Tisch. Die Brasilianerinnen machten sich als erste fertig zum gehen. Sie puderten sich vor dem gehen die F\u00fc\u00dfe ein und legten die Schuhe mit Damenbinden aus, zugegebenerma\u00dfen eine aussergew\u00f6hnliche Methode gegen Blasen an den F\u00fc\u00dfen. Aber wenns hilft ist jedes Mittel recht. So hat jeder Pilger seine eigene Philosphie gegen die Blasen. Mit vielen Pilgern unterh\u00e4lt man sich ja \u00fcber dies Problematik und man hat viele mit schlimmen Blasen an den F\u00fc\u00dfen gesehen. Meine Methode gegen Blasen ist das t\u00e4gliche eincremen der F\u00fc\u00dfe mit Hirschtalg, Meriono Schafwollsocken und die Schuhe den ganzen Tag anbehalten, so haben mich meine F\u00fc\u00dfe fast 3000 km ohne Blasen getragen. Es war an diesem Morgen noch k\u00e4lter geworden so um die 8 Grad, ziemlich frisch f\u00fcr einen spanischen Sommer. Auch war es stellenweise recht nebelig aber ansonsten war es perfektes Pilgerwetter. Die Strecken waren flach und so kam man recht z\u00fcgig voran.<\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">\u00a0 <\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">Dazwischen immer wieder mal eine Pause mit einem Cafe con Letche und netten Unterhaltungen. Leider machte uns das Pilgermen\u00fc des gestrigen Abends etwas zu schaffen. Es rumorte den ganzen vormittag im Magen. Zum Gl\u00fcck beruhigte sich alles wieder gegen Nachmittag. Vermutlich waren unsere M\u00e4gen noch niocht an das spanische Essen gew\u00f6hnt. Einen gro\u00dfen Teil des Weges gingen wir wieder mit Conny. Auch Christof und Silvia waren das ein oder andere mal mit uns zusammen in den Bars oder bei der Rast am Weg. Unser heutiges Ziel sollte San Juan Ortega sein. Die dortige Herberge war laut Reisef\u00fchrer etwas verrufen in punkto Sauberkeit und Essen. Viele Pilger gingen deshalb an dieser Herberge vorbei. Wir gaben nicht viel auf solche Ger\u00fcchte und quartierten uns dort ein. Die Herberge war absolut in Ordnung und auch die Sauberkeit war \u00fcberhaupt nicht zu beanstanden. Das in einer so gro\u00dfen Herberge mit sehr vielen Pilgern kein Restaurantessen serviert werden kann, muss auch jeden Pilger klar sein. Leider kommt es immer wieder vor, das manche Pilger \u00fcbertriebene Anspr\u00fcche an die Herbergen am Weg haben und dann dies \u00fcber die sozialen Medien verbreiten. Oftmals hat man den Eindruck das diese Pilger mit ihrer Erwartungshaltung am falschen Ort sind. Sie sollten sich halt dann ein Hotel mit Restaurant nehmen, ob dies allerdings noch was mit dem Geist des Pilgerns zu tun hat ist dahingestellt. Pilgern heist ja auch sich einschr\u00e4nken und mit wenig auszukommen. Die Hospitaleros, die teilweise dort freiwillig Dienst machen, tun jedenfalls ihr bestes um die Pilger zu betreuen. Am Abend war dann Pilgermesse in der neben der Herberge gelegenen Kirche. Im Anschluss daran ging es in die einzige Bar am Ort auf einen Rotwein. Dort war gerade Conny mit einigen anderen deutschen Pilgern beim Abendessen. Wir setzten uns zu ihnen und es entwickelte sich eine rege Unterhaltung \u00fcber das Pilgern. Nat\u00fcrlich fragt man sich auch gegenseitig woher man kommt. Nachdem wir erz\u00e4hlten woher wir kommen sagte uns Christina, eine Pilgerin aus der N\u00e4he von Freiburg, das sie schon bei uns im Frankenwald, genauer gesagt in Effelter war. Das machte uns nat\u00fcrlich neugierig, warum sie an so einen entlegegen Ort war und sie erz\u00e4hlte, das sie Susanne Prell dort besuchte, mit der sie auf einer Reha war. Sp\u00e4testes hier konnte man wieder sagen &#8222;Nichts ist Zufall&#8220;. Nach einem letzten Glas Wein verabschiedeten wir uns von ihr und ihren beiden Br\u00fcdern, die mit ihr gemeinsam den Weg pilgerten. Um 22.00 Uhr war dann Bettruhe angesagt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">Buen Camino<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch heute standen wir fr\u00fch am Morgen auf um uns auf den Weg zu machen. In der Herberge konnte man sich gegen eine Spende ein kleines Fr\u00fchst\u00fcck machen. 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