{"id":979,"date":"2017-05-28T20:06:59","date_gmt":"2017-05-28T19:06:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=979"},"modified":"2017-09-14T20:20:41","modified_gmt":"2017-09-14T19:20:41","slug":"85-etappe-von-najara-nach-santo-domingo-de-calzada","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=979","title":{"rendered":"85. Etappe von Najara nach Santo Domingo de Calzada"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170528_095954.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-915\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170528_095954-150x150.jpg\" alt=\"20170528_095954\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Nach einer unruhigen Nacht, es war dr\u00fcckend warm unter dem Dach des Schlafsaales und die Fussballfans feierten lautstark bis zum fr\u00fchen Morgen in den Gassen von Najara. Viel Schlaf hatte man nicht bekommen, auch waren wir noch in der Eingew\u00f6hnungsphase in den Schlafs\u00e4\u00e4len. Wir beschlossen relativ fr\u00fch loszugehen. Fr\u00fchst\u00fcck gab es heute keines in der Herberge. Das Wetter war wieder herrlich warm und es war wunderbar zu gehen. Unterwegs lernten wir Conny kennen. Sie kommt aus M\u00fcnchen und arbeitet als Redakteurin f\u00fcr Reisen beim ADAC. Nachdem ich ihr erz\u00e4hlt hatte, das wir einen Blog im Internet haben, wollte sie mich ermundern diesen jeden Tag online zu schreiben. Auf dem Smartphone diesen zu schreiben w\u00e4re aber aufgrund der kleinen Tasten ziemlich anstrengend gewesen. Zugegeben es h\u00e4tte schon seinen Reiz gehabt live zu schreiben. Conny hatte auch schon die erste \u00dcberschrift f\u00fcr meinen Bericht zu dieser Etappe. Er passte perfekt zu einem Bild mit einem endlosen Weg, das sie mir per Whatsapp schickte. Der Titel sollte sein &#8222;Hinterm Horizont gehts weiter&#8220; wie das Lied von Udo Lindenberg. Mit Conny sich zu unterhalten war sehr angenehm. Man kannte sich nur ein paar Stunden, aber man hatte bei den Gespr\u00e4chen das Gef\u00fchl, das man sich schon sehr lange kennt. Ich glaube es gibt auf der Welt nirgendwo eine Platz, ausser dem Camino, wo man sich schon nach so kurzer Zeit des Kennens \u00fcber so vieles und vor allem privaten und pers\u00f6nlichen austauscht. Am fr\u00fchen Nachmittag kamen wir in Santo Domingo de Calzada an, dem Ort mit dem H\u00fchnerwunder. Wir hatten auch diesmal, trotz des gestrigen Erlebnisses, die Herberge nicht vorgebucht. Es ist wesentlich angenehmer frei planen zu k\u00f6nnen, als wenn man das Tagesziel schon vorher kennt. Die dortige kirchliche Herberge hatte noch sehr viele Betten frei und so beschlossen wir zusammen mit Conny dort zu bleiben. Die Herberge wurde von einigen Klosterbr\u00fcdern und Klosterschwestern betreut. In diesen kirchlichen Herbergen sp\u00fcrt man irgendwie einen anderen Geist als in manch privaten Herbergen. Da wir ja heute ohne Fr\u00fchst\u00fcck losgingen, beschlossen wir zun\u00e4chst Essen zu gehen. In einem Restaurant im Zentrum gab es viele leckere Sachen und man wusste gar nicht was man essen sollte. An den Nudeln mit Garnelen esse ich heute noch, so lecker waren diese. Nach dem anschlie\u00dfenden obligatorischen Bettenbeziehen, der K\u00f6rperpflege und dem Waschen der W\u00e4sche, auch dies ist ein Rythmus auf dem Camino der sich fast jeden Tag wiederholt, besichtigten wir zusammen die Stadt und nat\u00fcrlich auch die imposante Kathedrale mit dem ber\u00fchmten H\u00fchnerwunder. Leider kostete es Eintritt in die Kathedrale, was eigentlich recht unsch\u00f6n ist, wenn man an einem kirchlichen Ort an dem man Beten will Geld bezahlen soll. Die H\u00fchner und auch der Hahn verhielten sich recht ruhig. Es war jedenfalls kein Kr\u00e4hen zu h\u00f6ren. Wir hatten Gl\u00fcck und eine deutschsprachige Gruppe war mit einem Reisef\u00fchrer in der Kathedrale. So bekamen wir nebenbei das H\u00fchnerwunder hervorragend in deutsch erkl\u00e4rt. Am Abend besuchten wir eine Messe in der Kirche neben der Kathedrale. Diese war auf spanisch, man verstand zwar nichts, aber man kennt den Ritus des Gottesdienstes. Eine spanische Messe dauert nicht sehr lange, meist ist dies nach 25 Minuten zu Ende. Es war ein lauer Sommerabend und es war noch recht angenehm draussen zu sitzen, so beschlossen wir zusammen mit Christof und Conny den Tag mit einem Rotwein in einer Bar auf der Plaza zu beschliessen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">Buen Camino<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer unruhigen Nacht, es war dr\u00fcckend warm unter dem Dach des Schlafsaales und die Fussballfans feierten lautstark bis zum fr\u00fchen Morgen in den Gassen von Najara. 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