{"id":977,"date":"2017-05-27T20:04:35","date_gmt":"2017-05-27T19:04:35","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=977"},"modified":"2021-04-18T21:07:48","modified_gmt":"2021-04-18T20:07:48","slug":"84-etappe-von-logrono-nach-najara","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=977","title":{"rendered":"84. Etappe von Logrono nach Najara"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman; font-size: medium;\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/image1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-921\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/image1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die erste Nacht in einem fremden Bett ist wie immer etwas unruhig. Man muss sich erst wieder an den Rythmus und die normale Unruhe in den Schlafs\u00e4len gew\u00f6hnen. Ebenso dauert es wie immer einige Tage bis man seinen Rucksack wieder im Griff hat. Bis man wieder weis wo man alles nach einem gewissen System verstaut hat, um nicht immer den ganzen Rucksack auszupacken. Bereits fr\u00fch um 6.00 Uhr begannen die ersten die Rucks\u00e4cke zusammen zu packen. Wir hatten ja noch kein richtiges Gef\u00fchl daf\u00fcr, wie es um diese Jahreszeit ablaufen wird. Gehen die Pilger relativ fr\u00fch oder etwas sp\u00e4ter? Es war ganz unterschiedlich. Wir machten zun\u00e4chst gem\u00fctlich Fr\u00fchst\u00fcck, etwas Brot mit Marmelade und einen Kaffee. Dabei kamen wir mit 2 Pilgerinnen die bei uns mit im Zimmer waren ins Gespr\u00e4ch. Rafaela aus Bremen und Anette aus M\u00fcnchen. Beide hatten sich auf dem Weg kennengelernt und waren meist zusammen unterwegs. Es war angenehm sich mit den beiden zu unterhalten. Simone aus Stuttgart war leider schon weg. Zun\u00e4chst f\u00fchrte uns der Weg durch die Stadt, dabei lernte man schon den ein oder anderen Pilger wie Tenika aus Holland kennen. Man hatte das Gef\u00fchl, es w\u00e4ren sehr viele Pilger unterwegs und man machte sich schon den ein oder anderen Gedanken, ob es wie im letzten Jahr ist, als es schon eine gewisse Bettenknappheit gab und man reservieren musste. Dies wollten wir eben nicht, sondern einfach spontan entscheiden wie weit man gehen will. Da wir gestern in der kirchlichen Herberge ohne Reservierung ein Bett bekamen probierten wir dies auch heute aus. Bei herrlichen Pilgerwetter verging die Zeit wie im Fluge, und auch auf dem Weg lernte man wieder Pilger kennen. Silvia aus der N\u00e4he von Grenoble sang uns das Ultreia Lied vor, leider konnten wir ausser dem Refrain &#8222;Ultreia&#8220; aufgrund unserer Sprachkenntnisse nichts weiter mitsingen. Im Gegenzug sangen wir f\u00fcr Silvia unseren Angelus &#8222;Reinste Jungfrau&#8220;. Einfach sch\u00f6n gleich zu Beginn des Weges solche Begegnungen. Unterwegs trafen wir wieder Rafaela und Anette in einer Bar. Dort gab es leckere Cocktails \u2013 nat\u00fcrlich ohne Alkohol. Wir hatten uns f\u00fcr den ersten Tag bereits fast 30 km vorgenommen, und wer behauptet, so was l\u00e4uft man locker runter, der l\u00fcgt. Auch beim laufen muss man sich erst wieder an die langen Strecken gew\u00f6hnen. Gegen Ende der Etappe lernten wir Christof aus Celle kennen. Er ist bei der Bundeswehr und Arzt. Ein wunderbarer Gespr\u00e4chspartner f\u00fcr Edgar. Die beiden hatten dar\u00fcber einen regen Austausch auch wenn Christof als j\u00fcngerer der beiden einen h\u00f6heren Dienstgrad als Edgar hatte. Wir beschlossen gemeinsam in die Gemeindeherberge von Najara zu gehen. Dort waren wir relativ fr\u00fch am Nachmittag. Leider war diese schon voll und man schickte uns zur n\u00e4chsten privaten Herberge. Auch diese war voll. Na toll, es geht schon wieder los wie im vergangenen Jahr. Alle Herbergen voll und die Stadt war voll von Fussballfans. Es gab nur 2 M\u00f6glichkeiten, entweder ins Hotel oder 6 km weiter nach Azofra. Das w\u00e4re f\u00fcr den ersten Tag dann gleich eine heftige Etappe gewesen. Christof beschloss auf jeden Fall ins Hotel zu gehen, wir wollten trotz alledem weiter nach Azofra. In einem Hotel fragte er nach einem Zimmer, aber es war ausgebucht. Wir baten die Frau in Azofra anzurufen, ob in der dortigen Gemeindeherberge ein Platz w\u00e4re. Sie lachte und sagte, diese h\u00e4tte \u00fcber 60 Pl\u00e4tze und sie h\u00e4tte noch nie geh\u00f6rt, das diese voll w\u00e4re um diese Jahreszeit. Dort w\u00fcrden wir auf jedenfall ein Bett bekommen. Und so verabschiedeten wir uns von Christof. Wir kauften noch etwas Wasser und kamen dann an einem Hostel vorbei. Wir beschlossen nach dem Preis zu fragen und falls es zu teuer w\u00e4re wollten wir weitergehen. Sie hatten kein Zimmer mehr frei, aber in einem Schlafsaal im Dachboden w\u00e4ren noch 3 Betten frei. Der Preis daf\u00fcr war 20 Euro, und wir beschlossen dort zu bleiben, denn wir wollten uns nicht gleich am ersten Tag mit 36 km \u00fcbernehmen. Es dauerte keine 10 Minuten, da kam auch Christof und nahm das letzte Bett im Schlafsaal. Er hatte bei allen Hotels der Stadt nachgefragt, es gab kein einziges Bett dort. Man verwies ihn in das Hostel und er hatte Gl\u00fcck mit dem letzten Bett. In der Herberge trafen wir auch Tinika aus Holland wieder. Da es am Abend noch herrlich warm war, beschlossen wir uns im Supermarkt was zu kaufen und ein Picknick am Fluss zu machen. Rafaela und Anette hatten auch in der Gemeindeherberge keinen Platz bekommen. Sie bekamen sp\u00e4ter eine Platz in der Turnhalle auf Matrazen. Leider sagte man uns das nicht in der Gemeindeherberge, sonst w\u00e4ren wir auch dort untergekommen. Zum Picknick kam dann<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman; font-size: medium;\">\u00a0 <\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman; font-size: medium;\">sp\u00e4ter noch Simone aus Stuttgart, sie hatte einen Platz in der Gemeindeherberge ergattert, und wir hatten noch einige nette Gespr\u00e4che. Ziemlich m\u00fcde gingen wir gegen 23 Uhr ins Bett.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman; font-size: medium;\">Buen Camino<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Nacht in einem fremden Bett ist wie immer etwas unruhig. Man muss sich erst wieder an den Rythmus und die normale Unruhe in den Schlafs\u00e4len gew\u00f6hnen. 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