{"id":821,"date":"2016-05-02T20:17:45","date_gmt":"2016-05-02T19:17:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=821"},"modified":"2018-05-25T20:59:50","modified_gmt":"2018-05-25T19:59:50","slug":"76-etappe-von-aroue-nach-ostabat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=821","title":{"rendered":"76. Etappe von Aroue nach Ostabat"},"content":{"rendered":"<p lang=\"\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Marcel hatte f\u00fcr uns schon ein opulentes Fr\u00fchst\u00fcck vorbereitet. Von anderen Pilgern hatten wir in den Tagen zuvor geh\u00f6rt, das es in St. Jean pied de Port recht voll mit Pilgern sein soll, und das es mit Unterk\u00fcnften recht schwierig sei. Da wir in 2 Tagen dort sein wollten sprachen wir mit Marcel dar\u00fcber. Im Pilgerf\u00fchrer gab es die kirchliche Herberge \u201eKaserna\u201c in die wir gerne gegangen w\u00e4ren. In kirchlichen und kommunalen Herbergen konnte man aber erst einen Tag vorher reservieren. Marcel kannte einen der Betreiber der kirchlichen Herberge in St. Jean pied de Port und wir baten ihn das er morgen dort f\u00fcr uns anrufen sollte um einen Platz f\u00fcr uns zu reservieren. Marcel versprach dies f\u00fcr uns zu tun. So hatten wir heute schon die Sicherheit dort einen Platz zum Schlafen zu bekommen. Aber zun\u00e4chst stand ja heute die Etappe nach Ostabat an. Sie war wieder relativ kurz, so das wir es gem\u00e4chlich angehen lassen konnten. Wir verabschiedeten uns von Marcel und bedankten uns f\u00fcr alles was er f\u00fcr uns getan hatte. F\u00fcr Madame La Garde kauften wir noch bei ihm eine Flasche Wein um sie bei ihr als Dankesch\u00f6n vorbeizubringen, zumal wir ja den Weg von der Herberge nochmal nach Aroue gehen mussten. Am Ortsausgang klopften wir bei Madame La Garde, leider \u00f6ffnete niemand und so stellten wir die Flasche Wein mit einen \u201eMerci\u201c auf einen Zettel geschrieben ab und gingen weiter. Wir waren noch keine 10 Meter weit gelaufen, da rief uns die Stimme von Madame La Garde zur\u00fcck. Wir kehrten nat\u00fcrlich um. Sie bat uns ins Wohnzimmer und machte wieder f\u00fcr uns Kaffee. Sie erz\u00e4hlte uns von ihrer Familie und ihren Kindern. Dank Google \u00dcbersetzer funktionierte dies recht gut. Sie verabschiedete uns herzlich und man hatte trotz der kurzen Begegnung schon etwas Wehmut. Das Wetter war an diesem Tag richtig sonnig und es wunderbar zu laufen. Auf dem Weg kamen wir auch nach Uhart Mixe, ein typisch baskischer Ort. Dort machten wir in der n\u00e4he der Kirche Rast. Wir sa\u00dfen schon eine Weile, da kam Gabi gelaufen und hatte zu meiner \u00dcberraschung meinen alten Hut dabei. Ich hatte ihn ca. 3 km von Uhart Mixe verloren und Gabi fand ihn. Sie erkannte den Hut als den meinen und nahm ihn zu meinem Gl\u00fcck mit. Den Hut meines Opas hatte ich ja schon seit der ersten Etappe dabei und es w\u00e4re schade gewesen, wenn ich ihn verloren h\u00e4tte. Nach der Pause lernten wir dann Olga und Anna kenne. Beide waren Freundinnen und kamen aus der Schweiz. Sie waren von Einsiedeln aus gestartet und wollten bis Pamplona gehen. Es war eine recht sch\u00f6ne Unterhaltung mit den beiden und so verging die Zeit wie im Fluge. Auch heute waren wir wieder am fr\u00fchen Nachmittag an unserem Ziel. In Ostabat war unsere Herbere in der N\u00e4he der Kirche. Die Herberge hatte aber noch nicht ge\u00f6ffnet und so beschlossen wir erstmal in eine Bar zu gehen um unsrer obligatorisches Bier zu trinken. Dort waren schon einige Pilger, und nach und nach kamen einige hinzu. Jean Pierre, den wir seit Navarrenx nicht mehr getroffen hatten kam herein. Wir begr\u00fc\u00dften uns so \u00fcberschwenglich und herzlich als wenn wir uns schon ewig kennen w\u00fcrden und eine Ewigkeit nicht mehr gesehen h\u00e4tten. Zusammen tranken wir einige typische baskische Biere die es hier in der Bar gab. Pl\u00f6tzlich standen auch noch 2 deutsche vor uns. Hans Georg, den alle \u201eSchorsch\u201c nannten und G\u00fcnther, beide waren aus dem Hunsr\u00fcck und wollten bis Logrono gehen. Das war ja in diesem Jahr auch unser Ziel. Also verabredeten wir uns auf ein Bier in Logrono wenn wir dort ankommen. Ob das klappen w\u00fcrde wusste keiner von uns, aber nichts ist Zufall. Nach einigen baskischen Bieren gingen wir in unsere Herberge. Sie war nagelneu mit einem 2 Bettzimmer das Hotelniveau hatte. Auch die K\u00fcche, in der wir unser Abendessen heute machten war hervorragend ausgestattet. Beim einkaufen trafen wir auch wieder Gabi, Daniel und Marlene und auch Lucien trafen wir noch mal. Abends gingen wir nochmals in die baskische Bar, dort waren auch Schorsch und G\u00fcnther. Es wurde wieder ein lustiger Abend. Der Wirt, ein richtiger Baske brachte uns auf eine Super Idee. Er hatte eine Baskenm\u00fctze auf und wir suchten ja nach einem Geschenk f\u00fcr unseren Pfarrer Michael Dotzauer, den wir auf dem Heimweg in Venasque besuchen wollten. Da er auch \u00f6fters mal eine Baskenm\u00fctze tr\u00e4gt, beschlossen wir an diesem Abend ihm eine zu kaufen. Der Wirt gab uns eine Adresse in St. Jean pied de Port, dort sollte es die besten Orginal Baskenm\u00fctzen geben. Dankbar f\u00fcr den Tipp gingen wir zufrieden in unsere Herberge.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Bonjour und Buen Camino<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marcel hatte f\u00fcr uns schon ein opulentes Fr\u00fchst\u00fcck vorbereitet. 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