{"id":806,"date":"2016-04-27T16:12:47","date_gmt":"2016-04-27T15:12:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=806"},"modified":"2018-05-25T20:29:40","modified_gmt":"2018-05-25T19:29:40","slug":"pilgersegen-und-anreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=806","title":{"rendered":"Pilgersegen und Anreise"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Auch in diesem Jahr wollen wir nicht auf den Pilgersegen verzichten, und so baten wir unseren neuen Pfarrer Sven Raube uns diesen zu spenden. Er sagte spontan zu und gab uns den Pilgersegen am Ende eines Gottesdienstes in der letzten Woche. F\u00fcr die Anreise in diesem Jahr war schon eine gewisse Logistik erforderlich. Fr\u00fch um 4 Uhr machten wir uns mit dem Auto auf den Weg zum Flughafen nach Dresden. Unser Billigflug ging von dort mit einen Zwischenstopp in Hamburg nach Toulouse. Nach den Terroranschl\u00e4gen von Paris, waren die Kontrollen an den Flugh\u00e4fen wieder relativ umfangreich. Am fr\u00fchen Nachmittag landeten wir p\u00fcnktlich in Toulouse und schon beim warten auf unseren Rucksack am Gep\u00e4ckband trafen wir einen Jakobspilger, was ja unschwer an seiner Muschel zu erkennen war. Gleich kamen wir ins Gespr\u00e4ch, es war ein Deutscher, Andreas aus Hamburg. Er wollte zum Somportpass und von dort aus den Weg nach Santiago gehen. Er hatte sich eine Ausszeit von seiner Firma genommen um sich diesen Traum erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Mit dem Bus mussten wir zun\u00e4chst vom Flughafen zum Bahnhof Matabiau. Zusammen schafften wir es trotz der obligatorischen Sprachprobleme den richtigen Bus zu finden. Am Bahnhof hatten wir jetzt viel Zeit, den unser Zug nach Auch sollte erst in 3 Stunden gehen. Auch Andreas hatte noch fast 2 Stunden, bis sein Zug zum Somport gehen sollte. So genehmigten wir uns die ersten Bierchen in Frankreich und erz\u00e4hlten von unseren Erlebnissen auf dem Weg. Anschlie\u00dfend gingen wir noch bei herrlichen Fr\u00fchsommerwetter in die Stadt und verbrachten einige Zeit im Park. Dort konnte man herrlich in der Sonne sitzen und die Leute bei ihren treiben beobachten. Mit dem Zug ging es dann nach Auch und von dort mit dem Bus zu unseren Startpunkt des diesj\u00e4hrigen Weges nach Air sur l Adour. Gegen 20.00 Uhr kamen dort an, wo wir im letzten Jahr aufgeh\u00f6rt hatten. Die Anreise klappte in diesem Jahr reibungslos, allerdings haben wir im nachhinein erfahren, das die Busfahrer einen Tag vorher gestreikt h\u00e4tten. So gesehen wurden wir dieses Jahr vom Streik knapp berschont. Jetzt mussten wir uns erstmal die Herberge suchen, die wir vorher sicherheitshalber bereits von zuhause aus gebucht hatten. Leider war die Herberge, in der wir im vergangen Jahr \u00fcbernachtet hatten geschlossen. Der Betreiber musste sie aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden leider schlie\u00dfen. Nach mehrmaligen nachfragen fanden wir in der Herberge Le Maison de Pelerin und wurden schon erwartet. Wir wurden von Alejandro, ein Spanier herzlich begr\u00fc\u00dft, die anderen Pilger waren gerade beim Abendessen und es war wie heimkommen. Man ist da und sp\u00fcrt gleich die herzlichkeit unter den Pilgern und es ist wie wenn man sich schon lange kennt. Dabei hat man sich gerade zum erstenmal getroffen und kennengelernt. Schnell kamen wir mit allen ins Gespr\u00e4ch, auch wenn man nicht die gleiche Sprache spricht. Wir waren an diesem ersten Abend ein bunt gemischter Pilgerhaufen. Die Pilger Clemence, Soleen und Daniel waren aus Frankreich. Marlene, eine Pilgerin aus der Schweiz war die einzige, die deutsch und franz\u00f6sisch sprach, so konnte man sich gut verst\u00e4ndigen. Wir bekamen sogar noch eine Suppe zum Abendessen. Es wurde gleich ein herrlich lustiger Abend mit netten Pilgern bei einer obligatorischen Flasche Rotwein. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Bonjour und Buen Camino<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in diesem Jahr wollen wir nicht auf den Pilgersegen verzichten, und so baten wir unseren neuen Pfarrer Sven Raube uns diesen zu spenden. 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