{"id":760,"date":"2015-05-19T14:44:19","date_gmt":"2015-05-19T13:44:19","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=760"},"modified":"2016-05-19T10:33:10","modified_gmt":"2016-05-19T09:33:10","slug":"71-etappe-von-nogaro-nach-air-sur-l-adour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=760","title":{"rendered":"71. Etappe von Nogaro nach Air sur L Adour"},"content":{"rendered":"<p><span lang=\"de-DE\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSCF45921.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-780\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSCF45921-150x150.jpg\" alt=\"DSCF4592~1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Wie schnell die Zeit vergeht, unser letzter Lauftag auf dem Weg in diesem Jahr war gekommen. Edgar wuselte schon fr\u00fch am Morgen in seinen Sachen herum und durch das rascheln der T\u00fcten wurden nat\u00fcrlich alle anderen im Schlafsaal wach. Einige h\u00e4tten gerne noch etwas geschlafen, aber daran war nicht mehr zu denken. Zu allem \u00dcberfluss schaltete er noch das Licht im gro\u00dfen Saal an, worauf hin sich einige lautstark beschwerten. Das Fr\u00fchst\u00fcck war wie in den anderen Herbergen vorbereitet. Nur Kaffee machen musste man noch. Auch Evelien war schon auf und fr\u00fchst\u00fcckte mit uns. Von Hans war noch nichts zu sehen. Er wollte wohl etwas l\u00e4nger schlafen, und so kam es, das wir uns nicht mehr wiedersahen. Evelien lief mit uns los, verabschiedete sich aber recht bald von uns. Sie sagte, sie wolle heute einen Marathon, so ca. 40 km laufen. Sie war relativ schnell unterwegs, na ja sie war ja noch recht jung im Gegensatz zu uns. Wir m\u00fcssen in unserem Alter unsere Kr\u00e4fte schon einteilen. Im Eiltempo zog sie an uns vorbei und schon bald sahen wir sie nicht mal mehr aus der Ferne. F\u00fcr heute war die Strecke nach Air sur L Adour 28 km lang. Aber auch heute war es recht flach und deshalb nicht so anstrengend. Das Wetter war zum laufen ideal. Unterwegs machten wir noch eine gr\u00f6\u00dfere Rast um etwas zu Essen. An einer Kirche bot man Kaffee und Kuchen an. Das Angebot nahmen wir gerne an und sa\u00dfen eine ganze Zeit lang in der Sonne. Nach und nach kamen einige bekannte Gesichter vorbei. Wenn man eine Zeit unterwegs ist trifft man halt nach und nach immer wieder auf die gleichen Pilger. Am fr\u00fchen Nachmittag kamen wir in Air sur L Adour an. \u00dcber eine Br\u00fccke mit vielen Fahnen ging es in die Stadt. Im Tourist Office, das auf dem Weg lag, fragten wir nach der Bushaltestelle f\u00fcr den Bus nach Tarbes, mit dem wir am n\u00e4chsten Tag fahren wollten. Der Weg f\u00fchrte uns geradewegs zur Kathedrale der Stadt. Hier sollte also unser diesj\u00e4hriger Weg enden. Es war ein imposantes Bauwerk. Auch lag hier ein G\u00e4stebuch aus. Ich bl\u00e4tterte etwas darin und sah den letzten Eintrag. Er stammte von Hans, er gr\u00fc\u00dfte uns darin. Seltsam, er hatte doch noch geschlafen als wir losgingen, und war jetzt vor uns da. Leider haben wir ihn nicht mehr getroffen. Danach machten wir uns auf den Weg zur Unterkunft der Hospitalet Saint Jacques. Sie lag auf einer Anh\u00f6he Richtung Stadtausw\u00e4rts und wurde von einem ehemaligen orthodoxen Pfarrer und dessen Frau geleitet. Hier war eine Atmosph\u00e4re der Ruhe und man f\u00fchlte sich gut aufgenommen und sichtlich wohl. Zu unserer \u00dcberraschung kam auch Evelien, sie hatte ihren urspr\u00fcnglichen Plan einen Marathon an diesem Tag zu laufen, wieder verworfen und blieb stattdessen in Air sur L Adour. Dann kam auch noch Gaby, welch eine F\u00fcgung, am letzten Tag nochmal so liebe Pilger zu treffen. Zum Abendessen sa\u00dfen wir alle zusammen. Es war richtig lecker und schmeckte allen richtig gut. Wir unterhielten uns noch recht lange,tauschten noch unsere Mailadressen aus, um uns nach unserer R\u00fcckkehr zu schreiben und gingen gegen 22 Uhr schlafen.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Bonjour und Buen Camino.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schnell die Zeit vergeht, unser letzter Lauftag auf dem Weg in diesem Jahr war gekommen. Edgar wuselte schon fr\u00fch am Morgen in seinen Sachen herum und durch das rascheln der T\u00fcten wurden nat\u00fcrlich alle anderen im Schlafsaal wach. 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