{"id":756,"date":"2015-05-17T13:42:29","date_gmt":"2015-05-17T12:42:29","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=756"},"modified":"2016-05-19T10:33:10","modified_gmt":"2016-05-19T09:33:10","slug":"71-etappe-von-lamothe-nach-nogaro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=756","title":{"rendered":"70. Etappe von Lamothe nach Nogaro"},"content":{"rendered":"<p><span lang=\"de-DE\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSCF45691.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-779\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSCF45691-150x150.jpg\" alt=\"DSCF4569~1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Auch in dieser Herberge war das Fr\u00fchst\u00fcck so weit vorbereitet, das man nur noch den Kaffee selbst machen musste. Wir Fr\u00fchst\u00fcckten zusammen mit Gaby und den anderen beiden Paaren recht ausgiebig. Danach hie\u00df es Abschied nehmen, schade denn es waren nette Pilger und man h\u00e4tte sich gerne noch etwas unterhalten. Das Wetter war auch an diesem Sonntag wunderbar zum Pilgern. F\u00fcr die heutige Strecke nach Nogaro hatten wir 26 km vor uns. <\/span><span lang=\"de-DE\">An einer B\u00e4ckerei kauften wir uns ein Brot f\u00fcr unterwegs. Zu unserer \u00dcberraschung kamen Annie und Pascal ebenfalls vorbei und wir begr\u00fc\u00dften uns herzlich wie immer. Es sollte das letzte mal sein, das wir sie trafen. Aber nichts ist Zufall, und wer wei\u00df, so Gott will werden wir uns wieder einmal treffen. Sie waren jedenfalls einer der gro\u00dfen \u00dcberraschungen auf dem Weg in diesem Jahr. <\/span><span lang=\"de-DE\">Der Weg war recht flach und wir kamen gut voran. Am sp\u00e4ten Vormittag machten wir an einen Bauernhof Rast um etwas zu Essen. Es kam noch ein Pilger dazu, und es stellte sich heraus, das er ebenfalls aus Franken war. Hans aus Schwabach. Diesen Namen hatten wir in den vergangen Tagen des \u00f6fteren in den G\u00e4steb\u00fcchern der Kirche gelesen. Dort hatte er sich ebenso wie wir eingetragen. Wir kamen nat\u00fcrlich gleich ins Gespr\u00e4ch und gingen einen gro\u00dfen Teil des heutigen Weges miteinander. Hans hatte viele Geschichten zu erz\u00e4hlen. Er sprach mehre Sprachen und war schon des \u00f6fteren auf Jakobswegen unterwegs gewesen. Hans ging von zuhause aus den Weg bis nach Santiago. Man konnte sich wunderbar mit ihm unterhalten. In Eauze machten wir Mittagspause. Es war relativ warm geworden und wir sa\u00dfen in einer Bar herrlich in der Sonne, tranken und a\u00dfen etwas. Am liebsten w\u00e4ren wir da geblieben. Aber der Weg musste weitergehen. Hans ging ebenfalls mit uns weiter. Die Gespr\u00e4che waren so intensiv, das wir selbst zu dritt nicht auf die Zeichen am Wegesrand achteten und uns total verliefen. Wir wunderten uns schon, das keine Pilger mehr zu sehen waren. Hans hatte einen Navigationsapp auf seinem Smartphone und dank dieser App fanden wir wieder auf Umwegen zur\u00fcck auf den Weg. Etwas sp\u00e4ter kamen wir in den Ort Manciet, dort gab es eine Kirche die ausnahmsweise offen war, und wir sangen dort unser Lied, den Engel des Herrn. Hans blieb nun etwas hinter uns. Unser heutiges Ziel Nogaro sah man nun schon aus der Ferne und kam diesen Schritt f\u00fcr Schritt n\u00e4her. Es ging ein ganzes St\u00fcck durch die Stadt bis zur Gite Communal, die wir f\u00fcr diesen Tag reserviert hatten. Es waren schon einige Pilger da und wir quartierten uns in den gro\u00dfen Schlafsaal ein. Dort waren die Betten kreisf\u00f6rmig im Raum angeordnet. Das Begr\u00fc\u00dfungsbier durfte nat\u00fcrlich nicht fehlen. Auch Hans war mittlerweile eingetroffen. Er bekam noch einen Platz in einem anderen Raum, denn der gro\u00dfe Schlafsaal war schon komplett belegt. Auch gab es kein Bier mehr f\u00fcr Hans, da hatten wohl einige etwas mehr als das obligatorische Begr\u00fc\u00dfungsbier getrunken. Im Bett nebenan hatte sich eine Schweizerin, namens Evelien eingerichtet. Mit ihr kamen wir schnell ins Gespr\u00e4ch und sie erz\u00e4hlte uns, das sie den Weg von der Schweiz aus bis nach Santiago geht. Sp\u00e4ter gingen wir Abendessen in der Stadt. Hans und Evelien hatten sich mit angeschlossen und so versprach es ein sch\u00f6ner Abend zu werden. Eine Pizzeria im Stadtzentrum hatten wir f\u00fcr das Essen ausgew\u00e4hlt. Es war herrlich dort zu sitzen, zu Essen und einen wein zu trinken. Jetzt wurde einem bewusst, das dies bereits unser vorlezter Abend auf dem Weg war. Bevor wir uns auf den R\u00fcckweg machten tranken wir noch einen Armagnac, die Spezialit\u00e4t der Gascogne. Nach einem erlebnisreichen Tag gingen wir zufrieden schlafen.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Bonjour und Buen Camino<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in dieser Herberge war das Fr\u00fchst\u00fcck so weit vorbereitet, das man nur noch den Kaffee selbst machen musste. Wir Fr\u00fchst\u00fcckten zusammen mit Gaby und den anderen beiden Paaren recht ausgiebig. 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