{"id":750,"date":"2015-05-15T20:51:49","date_gmt":"2015-05-15T19:51:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=750"},"modified":"2016-05-19T10:33:10","modified_gmt":"2016-05-19T09:33:10","slug":"68-etappe-von-lectoure-nach-condom-freitag-15-5-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=750","title":{"rendered":"68. Etappe von Lectoure nach Condom"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSCF45251.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-778\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSCF45251-150x150.jpg\" alt=\"DSCF4525~1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Madame Loubet, so hie\u00df die Betreiberin der Unterkunft, hatte f\u00fcr uns das Fr\u00fchst\u00fcck schon vorbereitet. Wir fr\u00fchst\u00fcckten recht ausgiebig und unterhielten uns recht angeregt mit der Frau. Sie sprach etwas englisch und so war die Verst\u00e4ndigung relativ komplikationslos. Die Nacht hatte es durch geregnet und auch jetzt nach dem Fr\u00fchst\u00fcck regnete es noch. Zwar war der Regen nicht stark, aber es reichte um sich die Regenkleidung anlegen zu m\u00fcssen. Wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Weg ins 34 km entfernte Condom. Heute hatten wir eine etwas l\u00e4ngere Strecke vor uns und bei diesem Wetter und den Wegverh\u00e4ltnissen war das heute nicht gerade spa\u00dfig zu gehen. Der Lehm klebte an den Schuhen und man tat sich schwer beim laufen. Zum Gl\u00fcck lie\u00df der Regen im laufe des sp\u00e4ten vormittags wieder etwas nach und die Sonne kam heraus. Es war recht angenehm warm und man konnte mehrmals einen Regenbogen sehen. Am sp\u00e4ten Nachmittag kamen wir in Condom an. Wir gingen diesmal nicht in die Ortsmitte, was sich als Fehler herausstellen sollte, denn so kamen wir nicht zum Denkmal der 4 Musketiere. Wir hatten es im Reisef\u00fchrer schlichtweg \u00fcbersehen. Am Ortsrand machten wir halt und tranken in einer Sportsbar einen Kaffee und ein Bier. Unsere heutige Gite war au\u00dferhalb der Ortschaft ein Bauernhof mit Campingplatz. Der Weg aus der Stadt zog sich lange hin und war unangenehm zu gehen. Da unsere Vorr\u00e4te zur Neige gingen beschlossen wir in einem Supermarkt einzukaufen. Die Leute dort schauten uns alle recht komisch an, als ob wir von einem anderen Stern w\u00e4ren. Zugegeben mit den roten Gamaschen an den Beinen, der Regenkleidung, den Walkingst\u00f6cken, dem Rucksack auf dem R\u00fccken und dem nassen verbeulten Hut sah ich inmitten der anderen Besucher des Supermarktes doch etwas seltsam aus. Das an der Kasse auf dem Laufband dann als Einkauf Rotwein, Wei\u00dfbrot, K\u00e4se und eine Salami lag, tat das \u00fcbrige dazu, das die Leute ein einseitiges Bild von uns haben mussten. Die Herberge lag weit au\u00dferhalb des Ortes Condom und auch abseits des gekennzeichneten Weges. Es war ein Bauernhof, dort hatte man im Obergescho\u00df der alten Scheune einen Schlafsaal mit Dusche eingerichtet. Das Wetter hatte sich wieder zum guten gewendet und so konnten wir unsere W\u00e4sche drau\u00dfen zum trocknen aufh\u00e4ngen, nachdem wir gestern aufgrund des Wetters nicht waschen konnten. Zun\u00e4chst waren wir die einzigen Pilger und machten uns recht breit im Schlafsaal. Sp\u00e4ter kamen dann noch 5 \u00e4ltere Pilger hinzu. Sie waren mit ihren Autos unterwegs und machten abwechselnd am Tag ein paar Kilometer auf dem Weg. Den Rest fuhren sie mit dem Auto. So konnten sie sich trotz ihres Alters und einiger k\u00f6rperlicher Handicaps noch ihren Traum vom Weg erf\u00fcllen. Abendessen gab es heute im Aufenthaltsraum der Herberge. Als Aperetif gab es eine Spezialit\u00e4t der Gasgogne, Armagnac ein Weinbrand der in Eichenf\u00e4ssern gelagert wird. An dieses Getr\u00e4nk h\u00e4tte man sich gew\u00f6hnen k\u00f6nnen, richtig s\u00fcffig und lecker. Nach einer leckeren Vorspeise aus Eierschaum gab es als Hauptgericht dann T\u00e4ubchen mit Erbsen. Als Nachspeise noch einen leckeren Kuchen und den obligatorischen K\u00e4se. Das war Essen wie \u201eGott in Frankreich\u201c. Dazu noch eine Flasche guten Rotwein und alles war perfekt. Auch die Unterhaltung mit den \u00e4lteren Pilgern Jean Pierre, Liliana, Nicole, Marie Lu und Ronne war trotz der sprachlichen Probleme kein Problem. Es wurde noch ein recht langer und lustiger Abend mit der n\u00f6tigen Bettschwere am Ende.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Madame Loubet, so hie\u00df die Betreiberin der Unterkunft, hatte f\u00fcr uns das Fr\u00fchst\u00fcck schon vorbereitet. Wir fr\u00fchst\u00fcckten recht ausgiebig und unterhielten uns recht angeregt mit der Frau. 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