{"id":747,"date":"2015-05-14T19:15:30","date_gmt":"2015-05-14T18:15:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=747"},"modified":"2016-05-19T10:33:10","modified_gmt":"2016-05-19T09:33:10","slug":"67-etappe-von-auvilar-nach-lectoure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=747","title":{"rendered":"67. Etappe von Auvilar nach Lectoure"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC005731.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-767\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC005731-150x150.jpg\" alt=\"DSC00573~1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Heute waren wir, wie fast schon jeden Tag, recht fr\u00fch auf den Beinen. Da Marie und Gerhard, die Betreiber der Pilgerherberge, uns ein Fr\u00fchst\u00fcck mit frischen Wei\u00dfbrot und selbstgemachter Konfit\u00fcre versprochen hatten, mussten wir noch etwas warten, denn die B\u00e4ckerei im Ort hatte noch nicht ge\u00f6ffnet. \u201eBleibts doch ruhig Buam, ihr hoabt doch Zeit\u201c sagte Gerhard in seinem unverwechselbaren M\u00fcnchner Akzent und machte uns klar, das wir auf dem Jakobsweg sind und nicht auf der Arbeit. Halt wieder typisch \u201edeutsch\u201c. Ich glaube man braucht einfach l\u00e4nger Zeit auf dem Weg um sich die Langsamkeit anzugew\u00f6hnen. Zum Gl\u00fcck gibt\u2019s immer wieder Menschen wie Gerhard, die einen vor Augen f\u00fchren, das man die Zeit au\u00dfer Acht lassen sollte beim Gehen des Weges. Marie war mittlerweile auch schon gekommen und bat uns in einem Raum mit gemauerten Gew\u00f6lbe, der zur K\u00fcche ausgebaut war, Platz zu nehmen. Auch kamen noch zwei junge Frauen aus Frankreich mit an den Tisch. Sie waren auch gestern Abend recht sp\u00e4t noch angekommen. Die gr\u00f6\u00dfere Gruppe sa\u00df auch schon im Nebenraum am Tisch. Nachdem Gerhard das Wei\u00dfbrot verteilt hatte pr\u00e4sentierte uns Marie all ihre verschiedenen Sorten selbstgemachte Marmelade, darunter ihre Spezialit\u00e4t Orangenmarmelade. Wir probierten alle Sorten durch und schlugen uns den Bauch voll, richtig lecker. Auch entwickelte sich ein interessantes Gespr\u00e4ch mit den beiden jungen Frauen. Leider haben wir nicht mal nach den Namen gefragt. Schade manchmal. Der Abschied bei Marie und Gerhard war richtig herzlich. Man merkte ihnen an, das das Wohl der Pilger ihnen am Herzen lag. Mit einem \u201ePfiat euch Gott\u201c schickte uns Gerhard auf den Weg, der uns heute \u00fcber 33 km nach Lectoure f\u00fchren sollte. In Lectoure war es recht schwierig ein Bett zu bekommen, denn es war Feiertag \u2013 Himmelfahrtstag, und viele Franzosen nutzten die langen Wochenenden mit einem Br\u00fcckentag f\u00fcr einen Kurzurlaub. So sch\u00f6n die Zeit im Mai zum Gehen ist, so schwierig gestaltet es sich manchmal mit den Herbergen aufgrund der vielen Feiertage. Aber trotz aller Widrigkeiten haben wir immer einen Platz zum Schlafen gefunden. Man muss nur Geduld haben. Das Wetter war an diesem fr\u00fchen Morgen schon schw\u00fcl-warm und man konnte darauf warten, das es irgendwann Regen geben wird. Der weg war an diesem Tag recht flach und so kamen wir z\u00fcgig voran. \u00dcber St. Antoine und Miradoux kamen wir am sp\u00e4ten Nachmittag in Lectoure an. Der Weg f\u00fchrte uns geradewegs zur Kirche im Zentrum des Ortes, der wir einen Besuch abstatteten. Es hatte wie bereits am Morgen vermutet, zu regnen begonnen. Im Ort war es recht ruhig, die Gesch\u00e4fte hatten aufgrund des Feiertages geschlossen. Der Regen wurde nun immer st\u00e4rker. Die Herberge befand sich au\u00dferhalb des Ortes, und so mussten wir zun\u00e4chst einen steilen Berg hinab um zu unserer Unterkunft zu gelangen. Es war eine komplette Ferienwohnung mit K\u00fcche. Wir beschlossen nach dem Duschen uns im Ort etwas zum Essen zu kaufen und verbrachten den Abend des Vatertages mit einer guten Flasche Wein in der Herberge. Mit dem Rotwein hatten wir die n\u00f6tige Bettschwere. Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute waren wir, wie fast schon jeden Tag, recht fr\u00fch auf den Beinen. 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