{"id":744,"date":"2015-05-13T16:52:41","date_gmt":"2015-05-13T15:52:41","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=744"},"modified":"2016-05-19T10:33:10","modified_gmt":"2016-05-19T09:33:10","slug":"66-etappe-von-moissac-nach-auvilar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=744","title":{"rendered":"66. Etappe von Moissac nach Auvilar"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSCF44341.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-775\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSCF44341-150x150.jpg\" alt=\"DSCF4434~1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die Nacht in diesem ehemaligen Kloster war ruhig verlaufen, und man konnte geruhsam schlafen. Nachdem man seinen Rucksack gepackt hatte ging es erst mal Fr\u00fchst\u00fccken. Trotz der fr\u00fchen Zeit, es war halb sieben, waren schon relativ viele Pilger beim Fr\u00fchst\u00fcck. Es war alles hervorragend organisiert und es fehlte an nichts. Die Betreuer waren um die Pilger sehr besorgt. Auch Bernard und Denis waren schon da. Nat\u00fcrlich fragte er uns nach dem Fu\u00dfballergebnis des Vorabends und zeigte schelmisch sein \u201eBedauern\u201c \u00fcber \u00fcber das Ausscheiden der Bayern. Das ging noch eine ganze Weile so, bis wir uns verabschiedeten. Dies war nat\u00fcrlich nicht ganz so ernst gemeint. Der Weg f\u00fchrte uns zun\u00e4chst durch die Stadt, wo kaum jemand zu so fr\u00fcher Stunde auf der Stra\u00dfe war. Auch Jean Marc \u201eLe Barbu\u201c &#8211; \u201eder B\u00e4rtige\u201c ging mit uns los, und so hatten wir gleich zu Beginn eine sch\u00f6ne Unterhaltung. Heute wollten wir eigentlich bis nach St. Antoine ca. 30 km gehen, leider war aber hier keine Unterkunft zu bekommen, und so beschlossen wir die Strecke bis Auvilar zu gehen. Dies waren ca. 25 km und bei herrlichen Wetter wunderbar zu gehen. Der Weg f\u00fchrte eine ganze Weile entlang von Kan\u00e4len der Garonne. Da die Wege in diesem Jahr nicht allzu bergig waren konnte man sich f\u00fcr die Strecken Zeit lassen und die ein oder andere Pause am Weg einlegen. Das nutzten wir auch heute ausgiebig. Gegen Mittag kamen wir nach Espalais, hier gab es ein kleines Pausen Cafe mit dazugeh\u00f6riger Gite. Sie war recht orginell eingerichtet und wurde von einem Schweizer betrieben. Gegen eine freiwillige Spende konnte man etwas Essen und Trinken. Auch andere Pilger nahmen die Gelegenheit wahr und setzten sich dazu. Am Nachmittag erreichten wir unser heutiges Ziel Auvilar. Die Herberge befand sich im Zentrum der Stadt gleich neben dem historischen Getreidesilo auf dem Marktplatz. Bei unserer Ankunft wurden wir auf deutsch begr\u00fc\u00dft, war doch der Betreiber der Herberge ein pensionierter Hochschullehrer. Gerhard stammte aus M\u00fcnchen und sein bayerischer Dialekt war unverkennbar. Nach seiner Pensionierung machte er sein Ferienhaus hier in S\u00fcdfrankreich zusammen mit seiner Frau Marie zu einer Pilgerherberge, die beide liebevoll f\u00fchrten. Das Haus war sicherlich eines der \u00e4ltesten hier in Auvilar. Wir wurden oben im Dachgescho\u00df \u00fcber den D\u00e4chern von Auvilar einquartiert und hatten ein 2 Bett Zimmer. Mit Gerhard, unseren Herbergsvater unterhielten wir uns recht ausf\u00fchrlich. Er war ein sehr belesener Mann und hatte viele Informationen f\u00fcr uns. Auch konnte er viele Geschichten von den Pilgern erz\u00e4hlen, was nat\u00fcrlich sehr interessant war. In der Herberge gab es heute kein Abendessen. Gerhard gab uns den Tipp, wir sollten in der dortigen Pizzeria Essen gehen, was sich als gute Empfehlung herausstellen sollte. Leider war es aufgrund der sprachlichen Barriere wieder mal nicht so einfach das zu bekommen was man wollte. Aber mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen schafft man es trotzdem und wie man unschwer feststellen kann, sind wir nicht verhungert. Nach dem Essen trafen wir auf der Stra\u00dfe noch Bernard und Denis und sie konnten es sich nicht verkneifen nochmals auf das Ausscheiden der Bayern hinzuweisen. Ein Schelm wer b\u00f6ses dabei denkt. Immer sch\u00f6n Nadelstiche setzen. Einfach wunderbar diese beiden immer wieder zu treffen. Sie sind uns richtig ans Herz gewachsen. Ein Abendspaziergang durch die Stadt, wir waren ja heute nicht all zu viel gelaufen, rundete diesen Tag ab. Mittlerweile war noch einen gr\u00f6\u00dfere Gruppe Pilger ebenfalls in die Herberge gekommen. Recht fr\u00fch gingen wir dann Schlafen.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht in diesem ehemaligen Kloster war ruhig verlaufen, und man konnte geruhsam schlafen. Nachdem man seinen Rucksack gepackt hatte ging es erst mal Fr\u00fchst\u00fccken. 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