{"id":735,"date":"2015-05-11T16:47:51","date_gmt":"2015-05-11T15:47:51","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=735"},"modified":"2016-05-19T10:33:10","modified_gmt":"2016-05-19T09:33:10","slug":"64-etappe-von-montcuq-nach-lauzerte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=735","title":{"rendered":"64. Etappe von Montcuq nach Lauzerte"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSCF43731.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-773\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSCF43731-150x150.jpg\" alt=\"DSCF4373~1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Nach einer ruhigen Nacht standen wir relativ fr\u00fch auf. Edgar ist meist der erste im Zimmer der aufsteht und nach der Morgentoilette das Packen anf\u00e4ngt. Meist wollen die Pilger noch etwas schlafen, aber durch das rascheln der Plastikt\u00fcten wird auch der letzte mit geweckt. Eigentlich h\u00e4tten wir an diesem Tag lange schlafen k\u00f6nnen, hatten wir doch heute nur eine Strecke von 15 km zu bew\u00e4ltigen. An diesem Morgen war es aber ganz gut, das wir so fr\u00fch dran waren. Es waren auch schon viele andere Pilger im Fr\u00fchst\u00fccksraum. Wir machten ausgiebig und lang Fr\u00fchst\u00fcck und warteten auf Hans. Er kam relativ sp\u00e4t, und heute traf auf ihn der Spruch zu \u201eWer zu sp\u00e4t kommt, den bestraft das Leben\u201c oder anders gesagt, \u201eWer zu sp\u00e4t kommt, bekommt kein Fr\u00fchst\u00fcck\u201c. Das Fr\u00fchst\u00fcck war vom Betreiber der Herberge am Abend vorbereitet worden, aber leider war die Menge des Brotes zu gering bemessen und reichte nur f\u00fcr die ersten Pilger. Und da es keine wundersame Brotvermehrung gab musste Hans ohne Fr\u00fchst\u00fcck mit losgehen. Wir gingen zusammen in die Ortschaft und wollten in der dortigen Kirche den heutigen Tag beginnen, aber leider war die Kirche nicht zu betreten. Sie war zwar offen, aber es stand ein Stuhl als Absperrung vor der T\u00fcr. Den Grund fanden wir aber nicht heraus. Noch ein gemeinsames Foto der fr\u00e4nkischen Pilger und dann gingen wir bei wundersch\u00f6nen Pilgerwetter los. Nach kurzer Zeit trafen wir auf einige Pilger und kamen mit ihnen l\u00e4nger ins Gespr\u00e4ch. Wir hatten ja Zeit. Das war der Zeitpunkt f\u00fcr Hans, um sich von uns zu verabschieden. Er hatte heute eine gr\u00f6\u00dfere Etappe vor sich, den seine Unterk\u00fcnfte waren schon alle von zu Hause aus gebucht. Hans wollte bis Pfingsten nach St. Jean piet de Port am Fu\u00dfe der Pyrin\u00e4en kommen. Dort will er seinen Weg im n\u00e4chsten Jahr fortsetzen. Uns f\u00fchrte der Weg heute nur bis Lauzerte, den wir hatten hier die Herberge vor 2 Tagen reservieren lassen. Wir kamen bereits am fr\u00fchen Nachmittag in Lauzerte an und gingen ins Zentrum des Ortes. Dort sahen wir uns zun\u00e4chst die Kirche an und beteten unseren Impuls. Auf dem Platz vor der Kirche gab es mehrere Cafes und wir nahmen das Angebot gerne an. Es war einfach herrlich hier zu sitzen ein Bier und einen Milchkaffee zu trinken und die Leute zu beobachten. Nach und nach kamen immer wieder Pilger vorbei, die sich zu uns setzten und man konnte sich herrlich unterhalten. Patrik und Stanislav mit seiner Freundin, die wir gestern in Montcuq kennenlernen durften, kamen vorbei und setzten sich dazu. Auch das Tourist B\u00fcro befand sich im Zentrum vor der Kirche, und wir nutzten die Gelegenheit dort die Unterk\u00fcnfte f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden Tage reservieren zu lassen. Leider muss man hier in Frankreich reservieren lassen, und kann nicht so spontan reagieren was die L\u00e4nge der Etappen angeht. Unsere heutige Herberge hatte ab 15:30 Uhr ge\u00f6ffnet und lag in einer landestypischen Gasse des Ortes. Schon bei der Ankunft wurden wir von Corinne, der Betreiberin der Herberge herzlich empfangen. Sie war eine Frau, die eine Herzlichkeit und Fr\u00f6hlichkeit ausstrahlte, wie man sie nur selten antrifft und so f\u00fchlte man sich dort richtig wohl. Zusammen mit ihrem Freund Arnold bereitete sie f\u00fcr alle Pilger ein wunderbares Abendessen vor, und wir sa\u00dfen noch lange zusammen. An diesem Abend lernten wir Bernard und seinen Freund Denis aus Savoyen kennen. Beide sprachen kein Deutsch, nur ein wenig Englisch, aber es entwickelte sich eine Freundschaft f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage wenn man sich immer wieder auf der Strecke oder in den Herbergen traf. Gegen 22.00 gingen wir nach der obligatorischen Flasche Wein schlie\u00dflich ins Bett.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer ruhigen Nacht standen wir relativ fr\u00fch auf. Edgar ist meist der erste im Zimmer der aufsteht und nach der Morgentoilette das Packen anf\u00e4ngt. 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