{"id":728,"date":"2015-05-08T11:26:57","date_gmt":"2015-05-08T10:26:57","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=728"},"modified":"2016-05-19T10:33:10","modified_gmt":"2016-05-19T09:33:10","slug":"61-etappe-von-cajarc-nach-varaire","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=728","title":{"rendered":"61. Etappe von Cajarc nach Varaire"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSCF43301.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-770\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSCF43301-150x150.jpg\" alt=\"DSCF4330~1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Mit Regen hatten wir im letzten Jahr den Ort verlassen, mit Regen wurden wir dieses Jahr wieder begr\u00fc\u00dft. Auf den Stra\u00dfen waren kaum Menschen aufgrund des Feiertages zu sehen. Unser erster Weg f\u00fchrte uns zur Kirche, wo wir uns erst mal komplett umgezogen haben, um f\u00fcr den Tag im Regen ger\u00fcstet zu sein. Ein kurzer Impuls in der Kirche und dann machten wir uns mit fast 30 Stunden Anreise in den Beinen auf zu unserer ersten Etappe nach Varaire. F\u00fcr den ersten Tag hatten wir uns dezente 25 km vorgenommen, aber bei Regen ist auch das eine Herausforderung. Man muss sich erst mal wieder an das Gewicht des Rucksackes und den ver\u00e4nderten Tagesablauf gew\u00f6hnen. Aber die Freude am Laufen und die Vorfreude auf viele Begegnungen mit Pilgern aus aller Welt, lassen immer wieder zum Beginn der ersten Etappe eine gewisse Euphorie, trotz des Regens aufkommen. Die ersten Pilger lie\u00dfen nicht lange auf sich warten und so trafen wir schon bei der ersten Rast auf Pilger. Das am ersten Tag der Blick f\u00fcr die Beschilderung des Weges noch nicht so ausgepr\u00e4gt ist, mussten wir schmerzlich gleich gegen Mittag feststellen. Wir hatten uns w\u00e4hrend des Laufens so richtig in eine Diskussion geredet und nicht links und rechts geschaut. So kam es, das wir uns gleich am ersten Tag verlaufen haben. Wenn man keine Beschilderung mehr sieht, sollte man umkehren. Wir allerdings ignorierten diesen Grundsatz, und dachten wir kommen schon wieder auf den richtigen Weg. Dabei versch\u00e4tzen wir uns ganz gewaltig. Auch wenn man schon fast 2000 km gepilgert ist, ist man nicht dagegen gefeit sich zu verlaufen, und so machten wir an diesem Tag gleich 5 Km Umweg. Aber auch das geh\u00f6rt wie im Leben zum Weg, das man manchmal Umwege gehen muss um ans Ziel zu kommen. Gegen Nachmittag lie\u00df der Regen etwas nach und man konnte die Regenkleidung langsam wieder wegpacken. Am sp\u00e4ten Nachmittag kamen wir in Varaire an. Die dortige Herberge hatten wir, nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres, bereits von Zuhause aus gebucht. Der Betreiber der Herberge war ein Holl\u00e4nder, der sich dort niedergelassen hatte. Nach einer herzlichen Begr\u00fc\u00dfung tranken wir zun\u00e4chst unser obligatorisches Bier bei der Ankunft und danach hie\u00df es die Kleidung zu trocknen. Die Pilgerherberge war komplett voll mit Pilgern, aber auch mit Wanderern die den GR 65 machten. Es hatte sich also als richtig erwiesen die Herberge schon zu Hause zu buchen. Aber so richtig Pilgerfeeling kam dann beim Abendessen wieder auf. Es ist immer wieder sch\u00f6n, Abends mit allen zusammen zu sitzen und sich \u00fcber Gott und die Welt zu unterhalten. Robert, so hie\u00df der Betreiber der Herberge, hatte zusammen mit seiner Frau ein wunderbares Abendessen f\u00fcr alle vorbereitet. Dazu die obligatorische Flasche Wein und alles war gut. Eine sch\u00f6ne Unterhaltung hatten wir an diesem Abend mit einer Wandergruppe aus Norddeutschland. Diese gingen nicht den Jakobsweg, sondern den GR 65 in umgekehrter Richtung. So wurde es an diesem Abend trotzdem etwas l\u00e4nger. Gegen 23:00 Uhr gingen wir dann nach fast 42 Stunden auf den Beinen ziemlich m\u00fcde ins Bett.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Regen hatten wir im letzten Jahr den Ort verlassen, mit Regen wurden wir dieses Jahr wieder begr\u00fc\u00dft. Auf den Stra\u00dfen waren kaum Menschen aufgrund des Feiertages zu sehen. 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