{"id":721,"date":"2015-05-07T12:33:12","date_gmt":"2015-05-07T11:33:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=721"},"modified":"2016-05-19T10:33:10","modified_gmt":"2016-05-19T09:33:10","slug":"pilgersegen-und-anreise-cajarc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=721","title":{"rendered":"Pilgersegen und Anreise Cajarc"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/DSCF4299.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-723\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/DSCF4299-150x150.jpg\" alt=\"DSCF4299\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Im vergangenen Jahr durften wir den Pilgersegen f\u00fcr den Weg in der Kathedrale in Le Puy empfangen. Auch in diesem Jahr wollten wir nicht ohne Pilgersegen losgehen und baten unseren Heimatpfarrer Michael Dotzauer, der unsere Pfarrei nach 10 Jahren leider verlassen wird, uns den Pilgersegen zu erteilen. Er freute sich \u00fcber unsere Anfrage und spendete uns am Ende des Gottesdienstes 2 Tage vor Beginn des Weges den Pilgersegen. Pfarrer Michael Dotzauer war seit unserem ersten Camino im Jahr 2007, auch hier gab er uns den Pilgersegen, zu einem guten Begleiter der Pilgerreise nach Santiago geworden. So Gott will, wollen wir ihn im n\u00e4chsten Jahr auf der R\u00fcckreise im S\u00e4kularinstitut Notre dam de Vie in Venasque (S\u00fcdfrankreich) besuchen. In diesem Jahr sollte uns die Anreise im Vorfeld etwas Kopfzerbrechen machen, denn am Sonntagabend wurde ein einw\u00f6chiger Bahnstreik angek\u00fcndigt, der uns voll treffen sollte. Nach Auskunft der Bahn war eine Anreise mit dem Zug ab Kronach \u00fcber N\u00fcrnberg nach Stuttgart nicht gew\u00e4hrleistet. So hie\u00df es 3 Tage vor Abreise noch umzudisponieren. Aber das sind wir ja schon gewohnt. Es hie\u00df die internationalen Z\u00fcge w\u00fcrden fahren, wir mussten nur nach Stuttgart kommen. Um einen sicheren Parkplatz f\u00fcr 2 Wochen zu bekommen riefen wir unseren ehemaligen Pfarrer Pater Johannes an, der in der Seeelsorgeeinheit Sindelfingen t\u00e4tig ist. Dieser besorgte uns einen Parkplatz in der Pfarrei St. Marien am Goldberg die in der N\u00e4he einer S \u2013 Bahn Station lag. Leider konnten wir ihn auf dem Hinweg nicht besuchen, zumal er einen Tag sp\u00e4ter Geburtstag hat und weitere 2 Tage sp\u00e4ter sein 40 j\u00e4hriges Priesterjubil\u00e4um feierte. Nach langen Staus auf der Autobahn parkten wir das Auto, meldeten uns bei der Pfarrsekret\u00e4rin und gingen in die Kirche am Goldberg wo wir unser erstes \u201eReinste Jungfrau\u201c auf dem Weg sangen. Zum Gl\u00fcck waren wir recht fr\u00fch gestartet, denn au\u00dfer dem Stau war auch der Streik der S-Bahn noch ein Hindernis, und so kamen wir rechtzeitig am Hauptbahnhof in Stuttgart an. W\u00e4hrend des Wartens auf den Zug machten wir einen Abstecher in den Stadtpark bei herrlichsten Wetter und genehmigten uns dort ein Bier. P\u00fcnktlich ging es dann mit dem TGV von Stuttgart nach Paris. Dort mussten wir wieder mit der Metro die Bahnh\u00f6fe wechseln, was reibungslos funktionierte. In einem Schlie\u00dffach deponierten wir unser Gep\u00e4ck. Wir sollten ja 5 Stunden Aufenthalt in Paris haben, den wir zu einem Abstecher zum Eifelturm nutzten. Bei herrlichen Wetter bummelten wir an der Seine entlang, setzten uns in ein Cafe und beobachteten die vielen Touristen in der Stadt der Liebe. So verbanden wir die Anreise zum Jakobsweg mit einer Sightseeingtour in Paris. Nun hie\u00df es warten auf den Nachtzug nach Cahors. Wir setzten uns in einen Warteraum und machten erst mal Brotzeit. Schon hier sollte sich eine ungew\u00f6hnliche Begegnung ergeben. Ein Mann mit Rucksack, an dem eine Muschel hing kam in den Wartesaal und sa\u00df uns gegen\u00fcber. Er schaute immer intensiver zu uns, kam auf einmal auf uns zu und sprach uns auf Englisch an. Er sagte, das wir zusammen im letzten Jahr in Figeac das Championsleagefinale in einer Bar zusammen mit einem weiteren Deutschen geschaut haben. Auf einmal war die Erinnerung wieder da, es war Jean-Luc ein Franzose der in der N\u00e4he der belgischen Grenze wohnte. Mit ihm und Marius hatten wir tats\u00e4chlich diese Spiel in der Bar gesehen und uns unterhalten. Nie im Leben h\u00e4tten wir geglaubt uns je wiederzusehen, zumal wir uns ja nur diesen einen Abend auf dem Weg begegneten. Aber nichts ist Zufall \u2013 alles F\u00fcgung. So sa\u00dfen wir im Wartesaal und unterhielten uns \u00fcber den Weg, dabei stellte sich heraus, das er ebenfalls mit dem gleichen Nachtzug f\u00e4hrt, jedoch nur bis Figeac, wo er im vergangenen Jahr aufgeh\u00f6rt hatte. Leider mussten wir uns beim Einsteigen in den Zug verabschieden. Fr\u00fch um 5:00 Uhr kamen wir in Cahors an, wo ein heftiges Gewitter tobte. Unser Bus sollte um 6:00 Uhr gehen, leider warteten wir vergeblich, und wunderten uns, das auf dem Bahnhof nichts los war. Es war Feiertag (8.Mai \u2013 Tag der Befreiung) in Frankreich, was wir nicht wussten. Deshalb ging der Bus auch erst um 8:15 Uhr, und so kam es das wir in Cajarc gegen 10:00 Uhr ankamen. Es regnete heftig wie bei unserer Abreise im vergangenen Jahr. Aber so ist der Weg.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im vergangenen Jahr durften wir den Pilgersegen f\u00fcr den Weg in der Kathedrale in Le Puy empfangen. 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