{"id":658,"date":"2014-05-25T21:23:32","date_gmt":"2014-05-25T20:23:32","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=658"},"modified":"2016-05-19T10:33:11","modified_gmt":"2016-05-19T09:33:11","slug":"59-etappe-von-figeac-nach-grealou","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=658","title":{"rendered":"59. Etappe von Figeac nach Grealou"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSCF3163_bearbeitet-11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-681\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSCF3163_bearbeitet-11-150x150.jpg\" alt=\"DSCF3163_bearbeitet-1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Nachdem wir gestern relativ sp\u00e4t ins Bett kamen standen wir heute nicht ganz so fr\u00fch auf. In der Herberge fr\u00fchst\u00fcckten wir gem\u00fctlich und tranken unseren Kaffee. Die Herberge hatte eine hervorragend ausgestattete K\u00fcche. Unser Herbergsvater war an diesem Sonntagmorgen nicht mehr zu sehen und so verlie\u00dfen wir die Herberge. Der Weg f\u00fchrte einige Zeit durch die Stadt um anschlie\u00dfend wieder einen Berg hochzugehen. Von dort hatte man eine sch\u00f6ne Aussicht auf Figeac. Das Wetter war an diesem Sonntag sommerlich warm trotz bew\u00f6lkten Himmel. Am fr\u00fchen Vormittag erreichten wir die Ortschaft Faycelles. In der dortigen Kirche wurde gerade ein Gottesdienst gefeiert und wir nahmen die Gelegenheit war die Messe mitzufeiern. Es war ein relativ gro\u00dfes, schlicht ausgestattetes Gotteshaus und fast leer beim Gottesdienst. Vorne ein alter Pfarrer der kaum noch gehen konnte und ungef\u00e4hr 10 Einheimische Gl\u00e4ubige, die alle schon im gesetzteren Alter waren. Dazu noch 7 Jakobspilger. Ein echt trauriges Bild, keine Ministranten, kein Organist. Da merkte man erst das wir trotz r\u00fcckl\u00e4ufigen Gottesdienstbesuch bei uns auf hohen Niveau jammern. Die Einheimischen freuten sich, das wir Jakobspilger am Gottesdienst teilnahmen und verabschiedeten uns am Schluss. Heute traf man unterwegs wieder einige Pilger, aber von unseren Pilgerfreunden war keiner mehr zu sehen, entweder waren sie schon am Ende ihrer Pilgerreise angekommen und hatten sich von uns verabschiedet oder sie waren schon vor uns. Unterwegs machten wir gegen Mittag noch eine l\u00e4ngere Rast am Wegesrand, dies konnten wir uns heute locker erlauben, hatten wir doch nur 21 km zu gehen bis zu unserem heutigen Ziel Grealou. Den Ort erreichten wir bereits am fr\u00fchen Nachmittag und man begr\u00fc\u00dfte uns aufs herzlichste. Die Herberge in Grealou war wirklich orginell ausgestattet. Sie wurde von der Schweizer K\u00fcnstlerin Esther betrieben die auch einige ihrer Kunstwerke dort ausgestellt hatte. In der Herberge waren als Helferinnen noch Sany aus D\u00fcsseldorf und Anja aus \u00d6sterreich. Die beiden waren auch Jakobspilgerinnen und machten in der Herberge eine Auszeit auf dem Weg. Sie unterbrachen beide ihren Weg f\u00fcr eine Zeit um in der Herberge mitzuhelfen und Esther zu unterst\u00fctzen. Der Schlafsaal befand sich unter dem Dach und recht ger\u00e4umig. Die Dusche befand sich in einem Nebengeb\u00e4ude. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten gingen wir zum gem\u00fctlichen Teil des Tages \u00fcber. Das wir heute hier gelandet waren war sicher eine F\u00fcgung, den diesen herrlichen Nachmittag und Abend dort werden wir so schnell nicht vergessen. Es war einfach herrlich drau\u00dfen vor der Herberge, im Prinzip mitten auf der Stra\u00dfe zu sitzen, etwas zu trinken und sich zu unterhalten. Esther spielte auf ihrem Schifferklavier Lieder und wir lie\u00dfen es uns gutgehen. Unterhalb der Herberge war eine kleine Dorfkirche, den Schl\u00fcssel dazu hatte Esther. Hier nahmen wir die Gelegenheit war als wir alleine in der Kirche waren unser Lied, den Engel des Herrn zu singen. In dieser kleinen Kirche klang er einfach wunderbar. Den Rest des Nachmittags sa\u00dfen wir einfach in der Sonne und lie\u00dfen es uns gutgehen. Nach und nach f\u00fcllte sich die Herberge. Anja und Sany bereiteten das Abendessen vor und wir a\u00dfen alle unten in der K\u00fcche. Es war einfach herrlich, man war wie eine gro\u00dfe Familie obwohl man sich erst ein paar Stunden kannte. Besonders gut unterhielten wir uns an diesem Abend mit Angela und David die beide aus Australien waren und auch hier in Frankreich den Jakobsweg gehen. Wahnsinn welche Anreisestrecken die Menschen auf sich nehmen um diesen Weg zu gehen. So wurde es ein langer Abend bei dem nat\u00fcrlich der obligatorische Rotwein nicht fehlen durfte. Manchmal ist es ganz gut wenn die urspr\u00fcnglichen Pl\u00e4ne nicht aufgehen und man um planen muss, den urspr\u00fcnglich wollten wir es ja bis Cahors schaffen. So h\u00e4tten wir diese Erlebnisse nicht gehabt. M\u00fcde und zufrieden gingen wir ins Bett.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir gestern relativ sp\u00e4t ins Bett kamen standen wir heute nicht ganz so fr\u00fch auf. In der Herberge fr\u00fchst\u00fcckten wir gem\u00fctlich und tranken unseren Kaffee. Die Herberge hatte eine hervorragend ausgestattete K\u00fcche. 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