{"id":655,"date":"2014-05-24T20:22:47","date_gmt":"2014-05-24T19:22:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=655"},"modified":"2016-05-19T10:33:11","modified_gmt":"2016-05-19T09:33:11","slug":"58-etappe-von-livinhac-le-haut-nach-figeac","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=655","title":{"rendered":"58. Etappe von Livinhac le Haut nach Figeac"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSCF2967_bearbeitet-11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-683\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSCF2967_bearbeitet-11-150x150.jpg\" alt=\"DSCF2967_bearbeitet-1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Heute fr\u00fchst\u00fcckten wir etwas sp\u00e4ter, Edgar kochte in der K\u00fcche Milch und wir st\u00e4rkten uns f\u00fcr den Tag. Auch die anderen Pilger, Meiner, Noel und Veronique waren schon da und fr\u00fchst\u00fcckten. Heute mussten wir uns von Noel verabschieden, er wollte noch bis Figeac gehen und von dort nach Hause zur\u00fcckfahren. Schade, er war wie viele andere Pilger zu einem richtigen Freund geworden, wer wei\u00df, vielleicht trifft man sich irgendwann, so Gott will, wieder. Das Wetter hatte sich wieder etwas gebessert und die Sonne schien wieder, aber man musste aufgrund des Wetterberichtes trotzdem auf Regen gefasst sein. Die Steigungen waren mittlerweile nicht mehr ganz so extrem wie in den vergangenen Tagen und so kamen wir relativ gut voran. In Saint Felix machten wir eine etwas l\u00e4ngere Rast und tranken gem\u00fctlich einen Kaffee. Die Bar war recht nett eingerichtet und alles war auf die Verpflegung der Pilger ausgerichtet. Nach und nach kamen dort viele Pilger um sich zu st\u00e4rken. Unter anderen trafen wir zwei deutsche Ehepaare die von Le Puy bis an die Pyrin\u00e4en gehen wollten. Diese hatten wir bereits schon auf dem Campingplatz in Golinhac getroffen. Wir hatten eine ganz nette und sch\u00f6ne Unterhaltung. Manchmal ist es auch ganz sch\u00f6n in der Muttersprache sich zu unterhalten. Die meisten Unterhaltungen f\u00fchrte man in diesem Jahr meist auf Englisch und etwas auf Franz\u00f6sisch. Sp\u00e4ter in einer Kirche trafen wir auch Marius wieder, den jungen Mann aus Konstanz, er hatte ungef\u00e4hr unser Pilgertempo und wollte an diesem Tag wie wir auch die Strecke von 23 km bis nach Figeac gehen. Nach einer Rast am Wegesrand erreichten wir den Stadtrand von Figeac am Nachmittag. Figeac ist eine gr\u00f6\u00dfere Stadt und wir brauchten eine ganze Zeit um ins Zentrum zu gelangen. Dort lag in der N\u00e4he der Kirche Saint Sauveur unsere heutige Herberge die Gite Le Soleilho. Wir mussten ein paar mal nach dem Weg fragen um an unsrer Ziel gelangen. Ein freundlicher \u00e4lterer Mann, der auch schon den Jakobsweg gegangen war, hatte die Herberge in seiner Obhut. Leider sprach er nur Franz\u00f6sisch und nur einige Worte Englisch, aber wir unterhielten uns eine ganze Weile mit ihm. Es war eine gro\u00dfe ger\u00e4umige Herberge mit einer K\u00fcche und gro\u00dfz\u00fcgigen Betten. Wir waren an diesem Tag nur zu dritt in der Herberge. Der dritte Pilger sollte erst in der Nacht kommen, so der Herbergsvater. Zun\u00e4chst machten wir uns auf den Weg in die Stadt um dort die Tourist Info zu suchen, dort wollten wir eine Auskunft einholen ab wo Busverbindungen nach Cahors bestehen, denn von dort ging unser Zug zur\u00fcck nach Deutschland. Leider schafften wir es aus Zeitgr\u00fcnden nicht zu Fu\u00df nach Cahors wie urspr\u00fcnglich vorgesehen. So mussten wir etwas umdisponieren, aber auch das macht den Weg so interessant, wenn nicht alles so nach Plan l\u00e4uft. Die Damen dort sprachen alle Englisch, und so konnten wir alle Informationen bekommen f\u00fcr unsere R\u00fcckreise. Das Wetter war mittlerweile wieder richtig sonnig, und so nutzten wir die Gelegenheit uns im Ortszentrum in eine Bar zu setzen, die Leute zu beobachten und ein zwei Bier zu trinken. Wir hatten ja heute gen\u00fcgend Zeit. Nach dem Duschen gingen wir wieder ins Zentrum, dort trafen wir zu unserer \u00dcberraschung Annie und Pascal, auch sie freuten sich uns wieder zu sehen. Ihr Weg f\u00fcr dieses Jahr endetet hier in Figeac. Es war immer wieder sch\u00f6n sie zu treffen uns sich mit Ihnen zu unterhalten. Sp\u00e4ter trafen wir wieder auf unseren Pilgerfreund Marius. Da an diesem Abend das Champions League Endspiel anstand, Marius war auch ein gro\u00dfer Fu\u00dfballfan, verabredeten wir uns zum Fu\u00dfballschauen in einer Bar. Vorher gingen wir noch Pizza Essen, hier in Figeac gab es gen\u00fcgend M\u00f6glichkeiten f\u00fcrs Abendessen. F\u00fcr das Endspiel interessierte man sich hier in Frankreich recht wenig, und so waren recht wenige Leute in der Bar. Zu allem \u00dcberfluss gab es nach einem schlechten Spiel auch noch Verl\u00e4ngerung. Hier lernten wir auch noch Jean Luc, einen Franzosen, kennen und hatten w\u00e4hrend des Spiels eine nette Unterhaltung. Wir verabschiedeten uns von Jean Luc und Marius, w\u00fcnschten ihnen alles Gute f\u00fcr\u00a0ihren restlichen Weg nach Santiago und gingen in unsere Herberge. Heute wurde es schon relativ sp\u00e4t. In der Herberge war mittlerweile auch der dritte Pilger angekommen. M\u00fcde fielen wir in unsere Betten.<\/p>\n<p>Bonjour uns Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute fr\u00fchst\u00fcckten wir etwas sp\u00e4ter, Edgar kochte in der K\u00fcche Milch und wir st\u00e4rkten uns f\u00fcr den Tag. Auch die anderen Pilger, Meiner, Noel und Veronique waren schon da und fr\u00fchst\u00fcckten. 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