{"id":641,"date":"2014-05-20T17:52:14","date_gmt":"2014-05-20T16:52:14","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=641"},"modified":"2014-08-16T16:44:59","modified_gmt":"2014-08-16T15:44:59","slug":"54-etappe-von-saint-chely-de-aubrac-nach-espalion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=641","title":{"rendered":"54. Etappe von Saint Chely de Aubrac nach Espalion"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSCF2953_bearbeitet-11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-693\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSCF2953_bearbeitet-11-150x150.jpg\" alt=\"DSCF2953_bearbeitet-1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Nach einer ruhigen Nacht machten wir zun\u00e4chst Fr\u00fchst\u00fcck im Haupthaus der Herberge. Dort gab es ein Fr\u00fchst\u00fccksbuffet mit allen was man sich vorstellen konnte. Dies nutzten wir nat\u00fcrlich ausgiebig zur St\u00e4rkung f\u00fcr diesen Tag. Auch Victoria war schon zu dieser fr\u00fchen Stunde beim Fr\u00fchst\u00fcck und wir unterhielten uns wieder ausgiebig. F\u00fcr diesen Tag hatten wir uns eine Strecke von 24 km vorgenommen. Das Ziel dieses Tages sollte Espalion, sein, dort hatten wir in der Gite d\u00b4etape Au Fil de l\u00b4Eau reservieren lassen. Das Wetter an diesem Tag war bestens zum Pilgern, fr\u00fchmorgens war es zwar noch recht k\u00fchl, aber es wurde im laufe des Tages zunehmend w\u00e4rmer. Die Strecke hatte es wieder in sich mit einigen steilen Auf- und vor allem extremen Abstiegen, die unsere Knochen doch recht belasteten. Am fr\u00fchen Vormittag kamen wir nach L`Estrate, dort \u00a0gab es einen \u00fcberdachten Rastplatz und ein paar Einheimische boten gegen Spende Getr\u00e4nke und Kaffee f\u00fcr die Pilger an. Wir machten dort eine kurze Rast um uns etwas zu erholen und tranken einen Kaffee. Frisch gest\u00e4rkt konnte es weitergehen und so kamen wir am fr\u00fchen Nachmittag nach Saint Come d\u00b4Olt, einer etwas gr\u00f6\u00dferen Ortschaft. Heute trafen wir keinen der Pilger, mit denen wir in den letzten Tagen Freundschaft geschlossen hatten. Es war schon etwas komisch, irgendwie waren sie alle nicht mehr da und so gingen wir unserem heutigen Tagesziel entgegen. Kurz vor Espalion ging es noch mal richtig steil nach oben auf einen Berg, dort oben steht eine Statue, die Vierge-Notre-Dame de-Venus, von dort oben wird man mit einem sch\u00f6nen Blick \u00fcber das Lot-Tal belohnt. Auch hier oben trafen wir niemanden und manchmal hatten wir so unsere Zweifel, ob wir denn Espalion oder etwa eine andere Ortschaft vor den Augen hatten. Man sah lange Zeit keinen Wegweiser und im Pilgerf\u00fchrer stand es auch nicht ganz eindeutig. Aber was blieb uns \u00fcbrig, wir gingen den steilen Abstieg hinunter und auf die Ortschaft zu. Dort stand zu unserer Erleichterung die Ortstafel von Espalion. Darauf war auch der Weg zu unserer Herberge beschrieben. Nach ca. einer halben Stunde, waren wir im Zentrum von Espalion angekommen, und fanden auch gleich die Unterkunft. An diesem Tag waren wir eine der ersten die dort ankamen, und es entwickelte sich auch gleich ein lustiges Gespr\u00e4ch mit der Frau die diese Herberge betreute. Wie immer tranken wir bei der Ankunft unser Bier. Da noch nicht so viele Pilger gekommen waren, hatte die Herbergsmutter etwas Zeit und wir probierten unsere Sprachkenntnisse aus. Bei ihr sorgte unsere Aussprache der franz\u00f6sischen Worte f\u00fcr gro\u00dfe Erheiterung und sie zog uns damit die ganze Zeit auf. Nachdem wir unser Zimmer bezogen und geduscht hatten k\u00fcmmerten wir uns erstmal um die \u00dcbernachtungen f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. Die Situation bei der Belegung der Herbergen war immer noch angespannt aufgrund des hohen Pilgeraufkommens. Wir baten die Herbergsmutter f\u00fcr uns zu telefonieren, sie war sehr freundlich und hilfsbereit und reservierte uns f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden Tage schon im voraus. Nach und nach kamen nun die Pilger an und die Herberge f\u00fcllte sich. Zum Abendessen hatte man uns ein Lokal im Zentrum neben der Kirche empfohlen, zu dem wir auch gingen. Zu unserer Freude sa\u00df dort schon Hugues unser franz\u00f6sischer Pilgerfreund, er war zwischenzeitlich auch in der gleichen Herberge wie wir und so war ein netter Abend garantiert. Das obligatorisch \u00fcppige Abendessen lie\u00dfen wir uns alle schmecken, dazu wie immer etwas Rotwein und der Pilgertag konnte zufrieden enden. Auf dem Nachhauseweg unterhielten wir uns noch etwas und gingen m\u00fcde zu Bett.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer ruhigen Nacht machten wir zun\u00e4chst Fr\u00fchst\u00fcck im Haupthaus der Herberge. 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