{"id":635,"date":"2014-05-19T17:02:56","date_gmt":"2014-05-19T16:02:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=635"},"modified":"2014-08-16T16:45:55","modified_gmt":"2014-08-16T15:45:55","slug":"53-etappe-von-les-gentianes-nach-saint-chely-de-aubrac","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=635","title":{"rendered":"53. Etappe von Les Gentianes nach Saint Chely de Aubrac"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSCF2945_bearbeitet-11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-695\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSCF2945_bearbeitet-11-150x150.jpg\" alt=\"DSCF2945_bearbeitet-1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>In der Nacht hatte es extrem abgek\u00fchlt und es wurde richtig windig an diesem Tag. Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck mit sch\u00f6nen Unterhaltungen wollte man am liebsten sitzenbleiben. Aber heute hatten wir 27 km auf dem Programm stehen und machten uns deshalb gleich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck auf den Weg. Auch unsere Beschwerden, Blasen und Knieschmerzen machten uns noch zu schaffen, so das diese 27 km gerade richtig waren, zumal es heute auch wieder richtig bergauf gehen sollte. Bei extremen Wind ging es heute wieder durch unz\u00e4hlige Viehweiden auf eine Hochebene. Hier kamen wir an den h\u00f6chsten Punkt unseres Pilgerweges in diesem Jahr auf\u00a0 1368 m H\u00f6he. Dort war man dem Wetter schutzlos ausgeliefert, aber wir hatten R\u00fcckenwind, so das wir gut vorankamen. Zum Gl\u00fcck konnte es aufgrund des Windes nicht regnen. Nasbinals einen gr\u00f6\u00dferen Ort, erreichten wir am fr\u00fchen Vormittag und machten dort ein ausgiebiges Fr\u00fchst\u00fcck. In Aubrac kamen wir gegen Mittag an und gingen zun\u00e4chst in die dortige mittelalterliche Kirche. An einer Bar machten wir Rast und a\u00dfen und tranken etwas um uns zu st\u00e4rken. Auf schwierig zu laufenden Wegen, teils tief eingeschnittene Pfade mit viel Ger\u00f6ll, erreichten wir Saint Chely de Aubrac am sp\u00e4ten Nachmittag. Nach zwei Bieren, um den gr\u00f6bsten Durst zu l\u00f6schen bezogen wir unser Zimmer. Dort hatten wir unsere Unterkunft in einem Nebengeb\u00e4ude eines Hotels. Das Doppelzimmer war der pure Luxus. Mit gro\u00dfer Dusche und Fernseher. Eigentlich ist das nicht unsere Kategorie Herberge, aber es war aufgrund des gro\u00dfen Pilgeraufkommens nichts anderes zu bekommen. Aber es hatte auch was gutes, so konnten wir einen ausgiebigen Waschtag einlegen und die W\u00e4sche an den Heizk\u00f6rpern trocknen. Vor dem Abendessen gingen wir noch zur Apotheke um Blasenpflaster und Wundsalbe zu kaufen. Da die Dame dort weder deutsch noch englisch sprach, konnte erstmals die \u00dcbersetzungapp auf meinem Smartphone zum Einsatz kommen. So bekamen wir was wir wollten und konnten die Wunden pflegen. Vor dem Abendessen k\u00fcmmerten wir uns zun\u00e4chst um die \u00dcbernachtung am n\u00e4chsten Tag. Die Chefin des Hotels Saint Andre war dabei sehr hilfreich und rief f\u00fcr uns in der Herberge in Espalion an und buchte f\u00fcr uns dort. Im Anschlu\u00df ging es in den Speisesaal zum Abendessen. Wir bekamen eine Tisch mit einem Schweizer und einen Engl\u00e4nder zugewiesen. Es wurde eine sch\u00f6ne Unterhaltung mit den beiden. Der Schweizer stammte aus Fribourg, was ja am Jakobsweg direkt liegt. Er wollte den Weg bis nach Santiago durchgehen. Auch ihn trafen wir die n\u00e4chste Tage immer wieder. Victoria aus \u00d6sterreich war ebenfalls in der gleichen Herberge und wir hatten gute und tiefgreifende Gespr\u00e4che an diesem Abend. Das Essen war wieder mal die Wucht. Hier in Frankreich kann man trotz gr\u00f6\u00dfter Anstrengungen auf dem Weg nichts abnehmen. Die Franzosen wissen im Gegensatz zu uns Deutschen ein Abendessen zu zelebrieren. Nach den \u00fcblichen Gl\u00e4schen Wein beim Abendessen genehmigten wir uns anschlie\u00dfend auf dem Zimmer noch ein Fl\u00e4schen Rotwein. So hatten wir die n\u00f6tige Bettschwere und konnten eine ruhige Nacht verbringen.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Nacht hatte es extrem abgek\u00fchlt und es wurde richtig windig an diesem Tag. Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck mit sch\u00f6nen Unterhaltungen wollte man am liebsten sitzenbleiben. 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