{"id":625,"date":"2014-05-16T17:36:13","date_gmt":"2014-05-16T16:36:13","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=625"},"modified":"2018-05-25T20:32:50","modified_gmt":"2018-05-25T19:32:50","slug":"50-etappe-von-monistrol-de-allier-nach-chanaleilles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=625","title":{"rendered":"50. Etappe von Monistrol de Allier nach Chanaleilles"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer ruhigen Nacht und einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck machten wir uns zusammen mit Reini und Roswitha auf den Weg. Der Weg sollte uns heute \u00fcber 26 km nach Chanaleilles f\u00fchren. Zun\u00e4chst ging es bei herrlichen Pilgerwetter wieder mal steil bergauf. Roswitha und Reini hatten an diesen Tag ein anderes Ziel, so das sich unsere Wege trennten.Wir gingen an diesem Tag bis auf eine H\u00f6he von \u00fcber 1300 m. Dort wurde es schon ziemlich \u201efrisch\u201c und recht windig, so das man sogar eine M\u00fctze und Handschuhe brauchte. An diesem Tag lernten wir unseren Pilgerfreund Hugues aus Frankreich kennen. Er kommt aus der N\u00e4he von Paris, und sollte uns fast bis zum Ende unserer Pilgerreise in diesem Jahr ein treuer Begleiter bleiben. Landschaftlich war es eine herrliche Gegend und es war richtig sch\u00f6n zu gehen. Unterwegs sangen wir den \u201eEngel des Herrn \u2013 Reinste Jungfrau\u201c wie es schon Tradition auf unserem Pilgerweg ist.Trotz unserer k\u00f6rperlichen Handicaps kamen wir mit einigen Pausen recht gut voran und trafen am Nachmittag in Le Villeret unsere Pilgerfreunde David aus Wales und Hugues aus Frankreich wieder. Die beiden hatten gerade auch eine Pause dort eingelegt. Obwohl Hugues nur ein paar Worte deutsch sprach konnten wir uns wunderbar verst\u00e4ndigen. Beim der Unterhaltung stellte sich heraus, das beide heute auch nach Chanaleilles gingen und f\u00fcr morgen auch noch keine Unterkunft hatten. Aufgrund des hohen Pilgeraufkommens war es zunehmend schwieriger geworden eine Unterkunft zu bekommen. Wir suchten als nun alle vier nach einer Unterkunft und einigten uns auf Les Estrets. Hugues rief dort f\u00fcr uns alle an und reservierte die Unterkunft. Zusammen machten wir uns auf die letzten 4 km zu unserer heutigen Herberge. Dort mussten wir uns zun\u00e4chst in einer Bar melden, von dort aus wurde die Herberge verwaltet.\u00a0 Diese lag etwas au\u00dferhalb des Ortes am Ortseingang, wir waren schon daran vorbeigekommen. Nat\u00fcrlich tranken wir erst mal ein bis zwei k\u00fchle Bier zusammen bevor wir zur Herberge gingen. In der Herberge war zu unserer Freude auch schon Dan aus Kanada. Er war etwas schneller zu Fu\u00df an diesem Tag und hatte sich schon einquartiert. Die Herberge Cafe du Pont war recht ger\u00e4umig eingerichtet, hatte eine K\u00fcche und einen gro\u00dfen Aufenthaltsraum. Nach und nach trafen noch andere Pilger ein, so das die Herberge am Abend voll war. Nach ausgiebiger K\u00f6rperpflege machten wir uns alle zusammen auf den Weg in die Bar, dort gab es das Abendessen. Es war wieder hervorragend zubereitet und schmeckte vorz\u00fcglich. Als Vorspeise gab es auch wieder die ber\u00fchmte Linsensuppe. Dazu wieder ein paar Gl\u00e4schen Roten Wein und wir hatten die n\u00f6tige Bettschwere. Auf dem R\u00fcckweg zur Herberge unterhielten wir uns noch ausgiebig, und Dan aus Kanada sagte, das er am 7. Juli, seinen 60. Geburtstag in Santiago ankommen m\u00f6chte. Wir tauschten noch unsere Mailadressen aus um auch sp\u00e4ter noch mit einander in Kontakt treten zu k\u00f6nnen. Bei diesen Gespr\u00e4chen erf\u00e4hrt man was die Pilger alle so bewegt diesen Weg zu gehen. Wir alle w\u00fcnschten Dan, das sich sein Vorhaben erf\u00fcllen m\u00f6ge und gingen m\u00fcde zu Bett.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer ruhigen Nacht und einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck machten wir uns zusammen mit Reini und Roswitha auf den Weg. Der Weg sollte uns heute \u00fcber 26 km nach Chanaleilles f\u00fchren. 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