{"id":484,"date":"2013-06-13T20:23:35","date_gmt":"2013-06-13T19:23:35","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=484"},"modified":"2018-05-25T20:35:06","modified_gmt":"2018-05-25T19:35:06","slug":"ruckreise-le-puy-grumpelhesselbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=484","title":{"rendered":"R\u00fcckreise Le Puy nach Gr\u00fcmpel\/Hesselbach"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer recht kurzen Nacht hie\u00df es fr\u00fch aufstehen, Rucksack packen und ab ging es durch die menschenleere Stadt zum Bahnhof. Der Weg dorthin dauerte zu Fu\u00df ca. eine halbe Stunde. Auch die Frau (leider haben wir nicht ihren Namen erfragt) ging mit uns. Etwas seltsam kam sie uns schon vor. Sie war keine Pilgerin, aber sie fuhr an alle m\u00f6glichen Pilgerorte um sich alles anzusehen. Sie wollte dann sp\u00e4ter den Weg gehen, wenn sie alles gesehen hat. F\u00fcr uns w\u00e4re das nichts. Es ist doch das spannende und das ungewisse was diesen Weg ausmacht. Und von Gott getragen zu werden durch alle Schwierigkeiten die einem erwarten. Wir erlebten es bereits gestern als uns Hilfe am Bahnhof zu teil wurde, und wir sollten es auch heute wieder erleben wie alles mit Gottes Hilfe zu einem guten Ende f\u00fchrt. Am Bahnhof kam auch schon ein Bus mit dem vertrauensw\u00fcrdigen deutschen Namen \u201eSchmitt\u201c. Er war aber 20 Minuten zu fr\u00fch. Gut dachten wir, sind wir eher da. Kurze Frage an den Fahrer, Nach St. Etienne? Ein kurzes Nicken und schon waren wir drin. Nach einer halben Stunde kam das unbehagen. Der Bus fuhr \u00fcber Land in jeden Ort und die Zeit verging. Wie sich herausstellte hatten wir den falschen Bus genommen und h\u00e4tten auf den Bus sp\u00e4ter warten sollen. Kurz vor St. Etienne war auch noch ein Stau und so sahen wir vor unserem geistigen Auge schon den Zug abgefahren. Edgar versuchte den Fahrer noch durch ein \u201eAlez, Alez anzufeuern, aber es nutzte nichts. Am Bahnhof als der Bus hielt, st\u00fcrmten wir heraus, die Rucks\u00e4cke aufnehmen und im Laufschritt in den Bahnhof, ein kurzer Blick auf die Tafel, auf den Bahnsteig in den Zug rein. Die T\u00fcren schlossen sich und der Zug fuhr los. Wie im Film. Nervlich geschafft, waren wir zun\u00e4chst erleichtert. \u00dcber St. Etienne kamen wir dann auch planm\u00e4\u00dfig nach Lyon, dort fuhr der TGV weiter und alles lief normal. Bis wir ca. 5 km nach Kehl am Rhein \u00fcber die Grenze fuhren. Der Zug hielt pl\u00f6tzlich auf freier Strecke. An einem Bahn\u00fcbergang war ein Problem, das sich 3,5 Stunden hinziehen sollte. So waren alle Anschlussz\u00fcge weg und wir strandeten nach einer Odyssee \u00fcber Mannheim schlie\u00dflich in Frankfurt. Zun\u00e4chst hatten wir mal Hunger, wir hatten ja seit gestern nichts mehr gegessen. Es war bereits 20:00 Uhr abends und wir bekamen gerade noch einen Zug nach W\u00fcrzburg, dort nochmal umsteigen und weiter nach Bamberg. Hier ging es nicht mehr weiter, aber man hatte uns bereits in Frankfurt einen Taxigutschein ausgeh\u00e4ndigt, so kamen wir dann per Taxi im str\u00f6menden Regen um 1:00 Uhr in Kronach an. Man kann \u00fcber die Bahn denken wie man will, aber sie haben uns an unser Ziel gebracht, trotz aller Widrigkeiten. In Kronach holte uns Heike dann ab, so waren wir nach \u00fcber 20 Stunden R\u00fcckreise wieder gl\u00fccklich zu Hause. Leider waren nun die Tage auf dem Camino zu Ende. Aber nach dem Weg ist vor dem Weg und so ist schon wieder die Vorfreude auf die n\u00e4chsten Etappen da. Wir haben nun 1421 km hinter uns gebracht und es liegen noch mehr als 1500 km vor uns. So Gott will, wir gesund bleiben, wollen wir die n\u00e4chsten Etappen im Jahr 2014 angehen.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer recht kurzen Nacht hie\u00df es fr\u00fch aufstehen, Rucksack packen und ab ging es durch die menschenleere Stadt zum Bahnhof. Der Weg dorthin dauerte zu Fu\u00df ca. eine halbe Stunde. 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