{"id":462,"date":"2013-06-09T20:12:27","date_gmt":"2013-06-09T19:12:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=462"},"modified":"2013-08-31T18:43:40","modified_gmt":"2013-08-31T17:43:40","slug":"45-etappe-von-clonas-bourg-argental","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=462","title":{"rendered":"45. Etappe von Clonas nach Bourg Argental"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSCF15271.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-464\" alt=\"DSCF1527\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSCF15271-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><br \/>\nDie ganze Nacht hatte es durchgeregnet, so das wir morgens gar nicht wussten wie man sich anziehen sollte. Soll man Regenkleidung anlegen oder w\u00fcrde es ohne gehen. Es war trotzdem warm und gegen 6:00 lie\u00df der Regen nach. So machten wir uns eine halbe Stunde sp\u00e4ter ohne Fr\u00fchst\u00fcck auf den Weg. Die Herberge von unserem heutigen Ziel hatten wir noch am Vorabend bei Helen Heyraud im alten Bahnhof von Bourg Argental klargemacht. Die heutige Strecke hatte wieder eine L\u00e4nge von 36 Km und es waren auch wieder einige Steigungen zu \u00fcberwinden, aber das kannten wir ja schon. Zun\u00e4chst liefen wir bei k\u00fchlen Temperaturen \u00fcber dir Rhone nach Chavanay, eine etwas gr\u00f6\u00dfere Stadt mit einem ber\u00fchmten Weinanbaugebiet und einen mittelalterlichen Stadtkern. Dort gab es an diesem Sonntagmorgen frische Croisant, frisches Wei\u00dfbrot und einen Kaffee au lait, denn die Gesch\u00e4fte hatten ge\u00f6ffnet und die Franzosen sa\u00dfen alle schon in den Bars und kleinen L\u00e4den. Dies lie\u00dfen wir uns erst mal schmecken, bevor wir den Weg fortsetzten. Er f\u00fchrte zun\u00e4chst wiedermal steil bergauf zu einer Kapelle, die leider aber nicht offen war. Am fr\u00fchen Nachmittag begegneten wir endlich wieder mal 2 Pilgerinnen aus Deutschland. Es waren doch auff\u00e4llig wenig Pilger unterwegs, wir h\u00e4tten um diese Jahreszeit eigentlich mehr Pilger auf dem Weg vermutet. Es waren Renate und Christa aus Ulm, die auch Etappenweise gen Santiago laufen. Sie waren heute auf ihrer letzten Etappe f\u00fcr dieses Jahr unterwegs und wollten an diesem Tag noch bis St. Julien Molin Molette. Dort wollten sie \u00fcbernachten und am n\u00e4chsten Tag zur\u00fcck mit dem Zug. Wir gingen mit den beiden ein St\u00fcck des Weges und machten mit ihnen zusammen in Croix Sainte Blandine an der Kirche Rast. Wir hatten eine sch\u00f6ne Unterhaltung und h\u00e4tten gerne noch l\u00e4nger uns mit ihnen unterhalten, aber der Weg muss weitergehen. So verabschiedeten wir uns von ihnen, noch ein Bild und weg waren wir. Bisher war das Wetter uns gut gesonnen und wir kamen am Nachmittag in St. Julien Molin Molette an. Dort besuchten wir zun\u00e4chst die Kirche und tranken erstmal einen Kaffee au lait. Ein Wasser kauften wir dort auch, jedoch war das eines der teuersten Wasser die wir je gekauft haben. Wein w\u00e4re bestimmt billiger gewesen. Nachdem wir die Anh\u00f6he oberhalb der Stadt erreicht hatten begann es heftig zu regnen, so das wir unsere komplette Regenkleidung anlegen mussten. Es war ein warmer Sommerregen, der sich bald wieder verzogen hatte. So kamen wir am sp\u00e4ten nachmittag in Bourg Argental an. Wir mussten fast bis ans Ende der Stadt laufen. Dort lag unsere Herberge. Es war ein mit viel Liebe umgebautes Bahnw\u00e4rterh\u00e4uschen das gem\u00fctlich eingerichtet war. Wir hatten es ganz f\u00fcr uns alleine und konnten unsere nasse Kleidung erst mal trocknen. Zun\u00e4chst wurden wir von Helene in das Bahnhofsgeb\u00e4ude, das zu einer Wohnung umgebaut war auf ein Bier und einige St\u00fccke selbstgebackenen Kirschkuchen eingeladen. Helene sprach etwas deutsch, so das dies die Unterhaltung erleichterte. Nach dem Duschen waren wir zum Abendessen eingeladen. Es war wieder wunderbar, halt Essen wie Gott in Frankreich, alles wurde aufgetischt f\u00fcr uns Pilger und auch der Wein durfte nicht fehlen. Paul ihr Mann kam auch zum Essen mit dazu, ein liebenswerter Mensch, der Abends als Hobby im Kino von Bourg Argental die Filme einlegte. Ein wunderbarer Abend mit sch\u00f6ner Unterhaltung ging gegen 22.00 Uhr zu Ende. Bei der Herberge von Paul und Helene handelt es sich um eine Accueil Jacquaire, das hei\u00dft sie haben keinen festen Preis, man soll halt eine angemessene Spende geben. Dies sollte allen Pilgern selbstverst\u00e4ndlich sein, wei\u00df man doch was man anderweitig bei normalen Herbergen Zahlen muss. Die Herzlichkeit mit der beide ihre Herberge betrieben und die Pilger umsorgten war wirklich beeindruckend. M\u00fcde fielen wir in unsere Betten.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ganze Nacht hatte es durchgeregnet, so das wir morgens gar nicht wussten wie man sich anziehen sollte. Soll man Regenkleidung anlegen oder w\u00fcrde es ohne gehen. Es war trotzdem warm und gegen 6:00 lie\u00df der Regen nach. 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