{"id":457,"date":"2013-06-08T20:06:49","date_gmt":"2013-06-08T19:06:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=457"},"modified":"2013-08-31T18:43:40","modified_gmt":"2013-08-31T17:43:40","slug":"44-etappe-von-faramans-clonas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=457","title":{"rendered":"44.Etappe von Faramans nach Clonas"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSCF1492.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-458\" alt=\"DSCF1492\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/DSCF1492-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><br \/>\nNach einer ruhigen Nacht in Faramans machten wir uns recht fr\u00fch auf den Weg. Zun\u00e4chst machten\u00a0 wir uns noch einen Kaffee in der K\u00fcche der Herberge und a\u00dfen ein paar Bissen Wei\u00dfbrot zur St\u00e4rkung f\u00fcr den heutigen Weg \u00fcber 36 km nach Clonas. Bei wiederum herrlichen Sommerwetter gingen wir \u00fcber Revel Tourdan nach St. Romain de Surieu. Die Steigungen waren heute relativ gering im Vergleich zu den vergangenen Tagen und so kamen wir gut voran. Die Kirchen in Revel Tourdan und St. Romain de Surieu statteten wir jeweils einen Besuch ab. Darin lagen immer G\u00e4steb\u00fccher aus f\u00fcr die Pilger. Auch wir trugen uns dort immer wieder ein und schrieben einen passenden Spruch hinein. Dabei fiel uns auf das an diesem Tag auch eine Pilgerin aus Zug in der Schweiz vor und unterwegs sein musste. Dies konnte man am heutigen Datum leicht ausmachen. Also hofften wir diese mal zu treffen. Am Nachmittag sahen wir dann vor uns eine\u00a0 Frau am Wegesrand sitzen. Wir sprachen sie an und sagten zu ihr, du musst Doris aus der Schweiz sein. Darauf war sie nicht gefasst und wollte wissen woher wir das w\u00fcssten. Wir erz\u00e4hlten nat\u00fcrlich, das wir auch in den Kirchen waren und die G\u00e4steb\u00fccher gelesen hatten und so lie\u00df es sich erkl\u00e4ren. Sie hatte gerade sich eine Blase gelaufen und wollte sich noch etwas ausruhen, aber wir verabredeten uns f\u00fcr den Abend in Clonas. Dies war auch ihr heutiges Ziel. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter sa\u00df wieder eine Frau am Wegesrand, es war Mariefrance aus der N\u00e4he von Paris. Sie konnte ein paar Brocken Deutsch und so kamen wir einigerma\u00dfen ins Gespr\u00e4ch. Es entwickelte sich gleich eine herzliche Beziehung wie sie nur zwischen Pilgern m\u00f6glich ist. Wir gingen weiter und machten sp\u00e4ter eine Rast, da kam sie wieder vorbei. Wir liefen nun den Rest des Weges zusammen bis nach Clonas. Mariefrance hatte im dortigen Hotel reserviert, wir ja im Campingplatz der nebenan lag. Es begann schon leicht zu regnen und wurde immer st\u00e4rker, Gott sei Dank waren wir an unserem Ziel. Am Campingplatz angekommen machten wir noch zusammen ein Foto, daraufhin schenkte uns Mariefrance eine Medailie mit der Abbildung der \u201eWundersamen Muttergottes\u201c. Ein sch\u00f6nes Zeichen der Verbundenheit im Glauben auf diesem Weg. Mariefrance ging in ihr Hotel und wir gingen zum Campingplatz. Dort gab es aber erstmal eine \u00dcberraschung. Der Campingplatzchef hatte uns zwar am Abend die H\u00fctte reserviert, aber seiner Frau nichts davon gesagt und diese hat die H\u00fctte an andere Leute bereits weitervermietet, so das wir erstmal ohne Unterkunft dastanden. Aber der Campingplatzchef k\u00fcmmerte sich darum, das wir auch im nebenstehenden Hotel zu einem annehmbaren Preis unterkamen.Wir h\u00e4tten dort sogar einen Swimmingpool gehabt, aber leider hat es ausgerechnet heute geregnet. Zum Abendessen gingen wir zum Campingplatz, mittlerweile regnete es wie aus K\u00fcbeln. Eine Speisekarte dort gab es nicht und die Wirtin konnte es uns nicht erkl\u00e4ren was es gab. Am Nebentisch bekamen es 2 Holl\u00e4nder, die etwas deutsch sprachen mit und diese hatten bereits die beiden m\u00f6glichen Men\u00fcs auf dem Tisch stehe. So war es nun ein leichtes etwas zu bestellen. Wir a\u00dfen an diesem Abend Salat, H\u00e4hnchen mit Pommes, richtig lecker und nat\u00fcrlich die obligatorische Flasche Rotwein. Die darf auf keinen Fall fehlen, das wollen wir bis Santiago so beibehalten. Die geh\u00f6rt dazu wie die Gebete und unser t\u00e4gliches Lied, der Engel des Herrn \u201eReinste Jungfrau\u201c. Zum Abschluss noch ein Eis und dann noch ein bisschen Unterhaltung mit den Holl\u00e4ndern. Leider trafen wir an diesem Abend Silvia und Mariefrance nicht mehr. Schade, w\u00e4re bestimmt ein sch\u00f6ner Pilgerabend geworden. Gegen 22:30 Uhr gingen wir geschafft vom heutigen Tag m\u00fcde zu Bett.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer ruhigen Nacht in Faramans machten wir uns recht fr\u00fch auf den Weg. 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