{"id":451,"date":"2013-06-07T20:03:36","date_gmt":"2013-06-07T19:03:36","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=451"},"modified":"2018-05-25T20:37:00","modified_gmt":"2018-05-25T19:37:00","slug":"43-etappe-von-le-pin-faramans","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=451","title":{"rendered":"43. Etappe von Le Pin nach Faramans"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einer herrlichen ruhigen und erholsamen Nacht holte uns Roland schon um 6.30 Uhr zum Fr\u00fchst\u00fcck in die Wohnung. Dort machten wir bei Wei\u00dfbrot, Marmelde und einen Kaffee au lait ein typisch franz\u00f6sisches Fr\u00fchst\u00fcck, bei dem wir uns wieder sehr angeregt unterhielten. Rolands Frau war leider nicht mit aufgestanden, und so verabschiedeten wir uns von ihm herzlich. Eine wundersch\u00f6ne Herberge, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Bei herrlichsten Wetter gingen wir wie die Tage vorher Bergauf und Bergab, aber so extreme Steigungen waren nicht dabei. Unterwegs trafen wir eine gr\u00f6\u00dfere franz\u00f6sische Pilgergruppe aber wie so oft ist die Sprache unsere Grenze. So ging es recht ereignislos die 35 km unserem Ziel Faramans entgegen. Aber solche Pilgertage sind auch recht sch\u00f6n. Unterwegs besuchten wir heute einige Kirchen, die offen waren. Dort beteten wir unseren t\u00e4glichen Impuls und auch unser Lied \u201eReinste Jungfrau\u201c durfte dabei nicht fehlen. Am sp\u00e4ten Nachmittag erreichten wir schlie\u00dflich unser Ziel Faramans. Auf dem Weg dorthin begegneten wir zwei deutschsprachige Pilger. Es war wieder wohltuend mit ihnen zu unterhalten. Es waren Silvia aus Genf und Hans aus M\u00fcnchen, beide gingen seit ein paar Tagen zusammen den Weg. Leider trennten sich unsere Wege gleich wieder, da unsere Unterkunft oben auf einer Anh\u00f6he etwas au\u00dferhalb lag. Dort angekommen waren sie wieder da, unsere sprachlichen Grenzen. Diesmal sprachen unsere Gastgeber im Gite Bernard Gilibert\u00a0 weder englisch noch deutsch, nur franz\u00f6sisch. Die Grenze deiner Sprachen sind die Grenzen deiner Welt. Aber irgendwie kommen wir mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen zu recht. Begr\u00fc\u00dft wurden wir wieder mit einem k\u00fchlen Bier, das wir uns unter der Laube schmecken lie\u00dfen. Es war ein herrliches Anwesen, wie bei richtigen herrschaftlichen franz\u00f6sischer Adel. Wir dachten, wir sollten f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig unsere Unterkunft buchen. Und so sollten unser Gastgeber anrufen, leider war bei 5 herausgesuchten Herbergen keine Unterkunft m\u00f6glich, so das wir unsere Etappenplanung kurzfristig \u00e4ndern mussten. Schlie\u00dflich konnten sie uns eine H\u00fctte auf dem Campingplatz in Clonas reservieren. Das w\u00e4re geschafft dachten wir, aber durch diesen Umstand mussten wir auch am n\u00e4chsten Tag wieder 36 km gehen. Aber so ist das halt. Verpflegen mussten wir uns an diesem Abend selbst, so gab es heute halt mal K\u00e4se, Hartwurst und Wei\u00dfbrot. Jedoch g\u00f6nnten wir uns 2 Flaschen vom guten Rotwein unserer Gastgeber, diesen hatte er in seinem gut sortierten Weinkeller gebunkert. Ein feines Tr\u00f6pfchen zum einfachen Mahl. Wir sa\u00dfen bei herrlich warmen Sommertemperaturen noch lange unter der Laube im Garten und gingen gegen 22:30 Uhr schlafen.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Nach einer herrlichen ruhigen und erholsamen Nacht holte uns Roland schon um 6.30 Uhr zum Fr\u00fchst\u00fcck in die Wohnung. 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