{"id":326,"date":"2013-06-04T14:49:03","date_gmt":"2013-06-04T13:49:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=326"},"modified":"2013-08-31T18:43:40","modified_gmt":"2013-08-31T17:43:40","slug":"40-etappe-von-le-cotes-nach-montagnincremot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=326","title":{"rendered":"40. Etappe von Le Cotes nach Montagnin\/Cremot"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/DSCF13811.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-327\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/DSCF13811-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><br \/>\nNach einer ruhigen Nacht im Gite, wir waren die einzigen Pilger, gingen wir erstmal zum Fr\u00fchst\u00fcck um uns zu st\u00e4rken. Noch ein gemeinsames Bild, eine herzliche Umarmung von unserer Herbergsmutter und schon gingen wir bei wunderbaren sonnigen Wetter los. An diesem Tag hatten wir uns 34 km vorgenommen, ganz sch\u00f6n viel mal wieder f\u00fcr den Anfang. Wir wollten an diesem Tag bis nach Montagnin\/Cremot. Dort hatten wir am Abend schon unsere Herbergsmutter anrufen lassen, das wir heute kommen w\u00fcrden. Da unser franz\u00f6sisch immer noch sehr sp\u00e4rlich ist, war dies der beste Weg um eine Unterkunft zu bekommen. Zun\u00e4chst f\u00fchrte uns der Weg wieder bergw\u00e4rts mit einem herrlichen Blick aufs Rhonetal. Sp\u00e4ter ging die Route immer entlang der Rhoneauen, einfach herrlich bei Sonnenschein zu gehen, nach dem verregneten Fr\u00fchjahr in Deutschland. Gegen Mittag g\u00f6nnten wir uns mal einen Kaffee und ruhten erst mal aus. Die Knochen wollen ja erst wieder eingelaufen sein. Sp\u00e4ter machten wir noch am Ufer der Rhone ein richtiges Mittagessen mit K\u00e4se und Wurst, das wir noch von zuhause dabei hatten. An diesem Tag trafen wir keinen einzigen Pilger auf dem Weg. Waren wir es schon in den vergangenen Jahren im Mai gewohnt wenige Pilger zu treffen, so dachten wir diesmal, das einige mehr auf diesem Abschnitt unterwegs w\u00e4ren. \u00dcber Pont de Fier, Maty und Chanaz kamen wir schlie\u00dflich gegen 16:00 Uhr im Weiler Cremot an. Dort gab es das Gite Moulin, eine alte M\u00fchle, die liebevoll von einem K\u00fcnstler und seiner Frau zur Herberge umgebaut wurde. Zun\u00e4chst wusste man nichts von unserer Anmeldung, hatte es doch der Mann vers\u00e4umt, seiner Frau am Vorabend Bescheid zu geben, das wir kommen. Aber es waren ja noch 2 Pl\u00e4tze f\u00fcr uns frei. Ich wurde mit 2 netten Frauen, Ulla aus dem M\u00fcnsterland und Elke vom Bodensee, in ein Zimmer einquartiert. Edgar suchte sich seine Unterkunft auf dem Dachboden zusammen mit Paul, einem Pilger aus Weingarten. Herrlich war es an diesem sonnigen Tag anschlie\u00dfend im Garten der M\u00fchle mit den anderen Pilgern zusammen zu sitzen und miteinander zu reden. Dann kam noch Luise, eine Pilgerin aus Murnau dazu. Sie ist mit dem Rollstuhl von zu Hause bis nach Santiago unterwegs. Solch einen Mut w\u00fcnscht man sich eigentlich von sich selbst manchmal. Auch das anschlie\u00dfende Abendessen mit einem guten Tropfen und sch\u00f6nen Gespr\u00e4chen\u00a0 war ein H\u00f6hepunkt auf unserem Abschnitt dieses Weges. Der Abend, die netten Pilger und die Herzlichkeit werden uns immer in Erinnerung bleiben. Gegen 22:30 Uhr gingen wir schlafen und hatten damit unsere erste gro\u00dfe Etappe hinter uns gebracht. Dieser Bericht soll mit dem Spruch enden, den Luise auf ihrer Karte stehen hat:<br \/>\n\u201e<strong>Die gro\u00dfe Herausforderung des Lebens liegt darin, die Grenzen in dir selbst zu \u00fcberwinden und so weit zu gehen, wie du dir niemals h\u00e4ttest tr\u00e4umen lassen\u201c<\/p>\n<p><\/strong>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer ruhigen Nacht im Gite, wir waren die einzigen Pilger, gingen wir erstmal zum Fr\u00fchst\u00fcck um uns zu st\u00e4rken. Noch ein gemeinsames Bild, eine herzliche Umarmung von unserer Herbergsmutter und schon gingen wir bei wunderbaren sonnigen Wetter los. 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