{"id":166,"date":"2012-05-12T16:59:23","date_gmt":"2012-05-12T15:59:23","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=166"},"modified":"2018-05-25T20:42:55","modified_gmt":"2018-05-25T19:42:55","slug":"32-etappe-von-heitenried-nach-autigny","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=166","title":{"rendered":"32. Etappe von Heitenried nach Autigny"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer ruhigen Nacht wurden wir am Morgen mit einem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck \u00fcberrascht, das wir ausgiebig genossen haben. Auch kam die Unterhaltung nat\u00fcrlich wieder nicht zu kurz, und so machten wir uns erst gegen 8:30 Uhr auf den Weg. Nachdem es sich schon in der vergangenen Nacht abzeichnete war das Wetter jetzt komplett anders. Es regnete in Str\u00f6men, und es sollte sich den ganzen Tag nicht \u00e4ndern. Selbst die Regenkleidung sollte an diesem Tag nicht standhalten, aber auch bei solchen Wetter muss der Weg weitergehen. Zun\u00e4chst kamen wir nach St. Antoni, wo an diesem Samstag ein Markt und Dorffest stattfand. Aufgrund des Regens w\u00e4re es besser gewesen, dort den Tag zu verbringen, aber wir gingen nat\u00fcrlich weiter. \u00dcber Tafers kamen wir nach Freiburg mit seiner historischen Altstadt und der Kathedrale, die wir nat\u00fcrlich besuchten. Hier in Freiburg gibt es in einer Gasse ein Hochzeitstor, durch das die Paare vor der Trauung gehen sollen. Darauf steht auf schwyzzerdeutsch geschrieben: &#8222;Heute, freu dich Hochzeiter, du guter Mann, morgen hat am end schon deine Frau die Hosen an&#8220;. Hier in Freiburg ist auch die Sprachgrenze, was uns noch so einige schwierigkeiten bereiten sollte, denn unser franz\u00f6sisch ist praktisch nicht vorhanden. Aber dazu sp\u00e4ter mehr. Von dort ging unser Weg weiter \u00fcber teils schlammige Wege Richtung Kloster Hauterive. Am sp\u00e4ten nachmittag kamen wir dann in den Ort Autigny. Dort kamen wir zun\u00e4chst an einer &#8222;Boulangerie&#8220; vorbei, wo wir uns\u00a0erst mal mit Getr\u00e4nken, K\u00e4se und Brot versorgten, wir wussten ja nicht, ob es heute noch was zu Essen gibt. Die Herberge von Marie Rose Schneider war ganz in der N\u00e4he. Dort wurden wir herzlich aufgenommen. Marie Rose kann zwar kein Deutsch, wir kein franz\u00f6sisch, aber man konnte einander verstehen. Auch das gibt es auf diesem Weg. Zun\u00e4chst wurden wir zu einem Begr\u00fc\u00dfungstrunk eingeladen, und nach und nach f\u00fcllte sich die K\u00fcche unserer Herbergsmutter. Es war herrlich famili\u00e4r und nach fast 2 Stunden &#8222;Begr\u00fc\u00dfungstrunk&#8220; und sprechen mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen gingen wir duschen. Abendessen gingen wir in die Gastwirtschaft des Ortes. Dort konnte leider keiner deutsch und die Speisekarte war f\u00fcr uns auch nicht zu lesen. Wir dachten uns, nehmen wir mal das g\u00fcnstigste Gericht. Die Kellnerin lachte laut und erkl\u00e4rte uns irgendwie, das dies ein Kindergericht ist. Dann halt was anderes, ein deuten auf die Karte, dort stand &#8222;Grenouille&#8220;. Auf nachfragen machte die Kellnerin eine Frosch nach und deutete auf die Schenkel. Wir mussten nur noch lachen. Das musste ja auch nicht sein. Zum Gl\u00fcck stand noch was da, das nach Nudeln klang. Das nahmen wir dann und es schmeckte hervorragend. Am Abend stellten wir fest, das wir bei v\u00f6lliger ahnungslosigkeit der Sprache \u00fcberleben k\u00f6nnen. Wir haben eine Unterkunft gefunden und was zu Essen bekommen. In der Herberge angekommen, war Marie Rose alleine da und lud uns auf einen Wein ein. Dazu schauten wir noch das Pokalendspiel der Bayern gegen Dortmund. Nach ein paar Gl\u00e4schen Wein gingen wir m\u00fcde von 34 km in den Beinen ins Bett.<\/p>\n<p>Bonjour und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer ruhigen Nacht wurden wir am Morgen mit einem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck \u00fcberrascht, das wir ausgiebig genossen haben. Auch kam die Unterhaltung nat\u00fcrlich wieder nicht zu kurz, und so machten wir uns erst gegen 8:30 Uhr auf den Weg. 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