{"id":1382,"date":"2022-09-14T13:35:00","date_gmt":"2022-09-14T12:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1382"},"modified":"2024-08-18T16:10:13","modified_gmt":"2024-08-18T15:10:13","slug":"14-09-2022-35-etappe-von-boente-nach-salceda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1382","title":{"rendered":"14.09.2022 35. Etappe von Boente nach Salceda"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220914_085234-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220914_085234-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1490\" style=\"width:258px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220914_085234-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220914_085234-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220914_085234-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220914_085234-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220914_085234-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220914_085234-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Nacht im Schlafsaal war etwas unruhig. Es gab eigentlich keinen Grund daf\u00fcr, aber es war so. Vielleicht lag es ja auch daran, das man so langsam das Ende der Pilgerreise kommen sah. Recht fr\u00fch machte ich mich mit Werner auf den Weg. In der Ortsmitte von Boente war eine Bar bereits ge\u00f6ffnet und man konnte dort fr\u00fchst\u00fccken. Petra und Oliver waren auch bereits so fr\u00fch unterwegs. Auch heute war das Wetter nicht besser geworden. Dunkle Regenwolken bereits am fr\u00fchen Morgen und man musste sich auf den ein oder anderen Schauer einstellen. Auch waren heute wieder viele Pilger auf der Strecke. Es war aber unterschiedlich je nach Wetterlage. Wenn ein gr\u00f6\u00dferer Schauer drohte waren alle pl\u00f6tzlich verschwunden. Wenn die Sonne sich wieder zeigte waren alle wieder wie durch Zauberhand da. Meist werden diese Pilger bei Regen von den Unternehmen die ihre Reisen organisieren dann mit einem Kleinbus abgeholt. Aber f\u00fcr Pilger wie mich ist das Wetter egal. Vor Arzua ging dann ein heftiger Wolkenbruch herunter. Zum Gl\u00fcck hatte ich meinen Poncho und die Gammaschen griffbereit und konnte mich einigerma\u00dfen vom Regen sch\u00fctzen. In den tief eingeschnittenen Wegen schoss das Wasser nur so entlang. Werner hatte keinen Poncho und war dementsprechend durchgeweicht. In Arzua gab es die kleine Kirche direkt am Weg und beim hinausgehen sah ich die Gemeindeherberge von Arzua. Gleich war meine Erinnerung pr\u00e4sent. 2007 kamen wir damals auch ganz durchn\u00e4sst dort an. Die Herberge war aber noch nicht offen, so das man keinen Blick rein werfen konnte. Es h\u00e4tte mich schon interessiert ob es noch so aussah. Damals hatten wir nur ein Matrazenlager auf dem Boden. Am fr\u00fchen Nachmittag kamen wir in Salceda an. Dies sollte das heutige Etappenziel sein. Die letzten Tage vor Santiago wollten etwas geplant sein. Ich wollte ja als letzte Unterkunft vor Santiago wieder oben am Monte de Gozo sein. Da die Strecke von Salceda nach Monte de Gozo nicht all zu lange war bot sich Salceda als \u00dcbernachtungspunkt an. Lelia und ihre Mutter hatten sich eine private Herberge etwas abseits vom Weg ausgesucht und fragten Werner und mich, ob wir auch dorthin kommen w\u00fcrden. Dort angekommen bekamen wir unsere Betten bei Lelia und ihrer Mutter zugewiesen. Es war eine modern eingerichtete Herberge. Leider gab es aber keine Gelegenheit die nassen Sache zu trocknen. Heute war alles aufgrund des Regens ziemlich klamm. Nach der \u00fcblichen Pilgerroutine versuchte ich die Sachen drau\u00dfen in der Sonne zu trocknen. Aber es war heute ein unm\u00f6gliches Unterfangen denn das Wetter war wechselte st\u00e4ndig. Einmal schien die Sonne und gleich darauf wieder ein Schauer mit teilweise extremen Wind. Auch war es k\u00e4ltere geworden. Irgendwann gab ich auf und h\u00e4ngte die Sachen einfach in den Vorraum in der Hoffnung, das sie am n\u00e4chsten Tag trocken w\u00e4ren. In der nebenan gelegenen Bar die zur Herberge geh\u00f6rte, konnte man den Rest des Nachmittag verbringen. Man unterhielt sich schon in Vorfreude auf das Ende der Pilgerreise und es kam jede Menge Wehmut auf. Jeder hatte so seine eigenen Vorstellungen wann und wie er in Santiago ankommen wollte. F\u00fcr mich stand immer fest so fr\u00fch wie m\u00f6glich am Morgen dort an zu kommen. Auch Lelia und ihre Mutter dachten so. Werner wollte sich sowieso anschlie\u00dfen. Ein gutes Abendessen in der Bar rundete den Tag ab. Recht fr\u00fch gingen wir heute schlafen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht im Schlafsaal war etwas unruhig. Es gab eigentlich keinen Grund daf\u00fcr, aber es war so. Vielleicht lag es ja auch daran, das man so langsam das Ende der Pilgerreise kommen sah. 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