{"id":1374,"date":"2022-09-12T13:27:00","date_gmt":"2022-09-12T12:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1374"},"modified":"2024-08-18T16:07:41","modified_gmt":"2024-08-18T15:07:41","slug":"12-09-2022-33-etappe-von-portomarin-nach-palas-de-rei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1374","title":{"rendered":"12.09.2022 33. Etappe von Portomarin nach Palas de Rei"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220912_200211-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220912_200211-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1485\" style=\"width:182px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220912_200211-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220912_200211-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220912_200211-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220912_200211-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220912_200211-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Da wir nicht mehr einschlafen konnten beschlossen wir um 5.00 Uhr unsere Sachen zu packen und in der Dunkelheit mit Taschenlampe los zu gehen und diesen negativen Ort des Camino zu verlassen. In den Gassen der Stadt war zu dieser Zeit noch keiner unterwegs. Pl\u00f6tzlich stand Carsten aus D\u00e4nemark vor uns und suchte den Weg aus der Stadt. Gemeinsam gingen wir hinunter Richtung Stausee wo wir die gelben Pfeile wieder fanden. Jetzt mussten wir nur die Pfeile in der Dunkelheit suchen, was manchmal gar nicht so einfach war. Heute ging es relativ ereignislos dem heutigen Etappenziel Pals de Rei entgegen. Auch wieder ein Ort an dem ich schon einmal \u00fcbernachtet hatte. Am fr\u00fchen Nachmittag kamen wir an den Ortseingang von Pals de Rei an. Dort gab es sogar eine kleine Station an der den Pilgern die \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten in Pals de Rei gezeigt wurden. Gleich neben der Station war die gemeindliche Herberge. Ich erkannte sie gleich wieder. Diese war 2007 nagelneu und ich entschloss mich diesmal wieder dort zu \u00fcbernachten. Werner und ich waren die ersten Pilger in dieser riesigen Herberge. Auch sollten im Laufe des Tages und Abends nur noch 5 Pilger dazu kommen. So viel zum Thema, man solle vor buchen und die Betten sind knapp. Meiner Meinung nach betrifft dies nur private Herbergen und Hostels, aber nicht gemeindliche und kirchliche Herbergen, die man sowieso nicht vor buchen kann. Nach dem Duschen und Waschen der W\u00e4sche ging ich Richtung Zentrum von Pals de Rei. Zun\u00e4chst kam ich an der Kirche von Pals de Rei vorbei. Sie ist innen sehr einladend f\u00fcr die Pilger. Es l\u00e4uft meditative Musik und man kann dort zur Ruhe kommen. F\u00fcr mich war es wie ein heimkommen, hatte ich doch schon 2017 in dieser Kirche eine sehr emotionale Zeit verbracht als ich mit Edgar unterwegs war. Auch 2007 war diese Kirche bereits ein besonderer Ort. An dieser Kirche hatten wir damals deutschen Gesang geh\u00f6rt als wir damals vorbeikamen und mit der Pilgergruppe gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Es war die Pilgergruppe aus Willebadessen mit der wir noch eine besondere Begegnung in Finsterre am Ende der Welt haben sollten, was in meinem Pilgerblog von 2007 nach zu lesen ist. Abends sollte eine Pilgermesse stattfinden, an der ich auf jeden fall teilnehmen wollte. Im Zentrum war gesch\u00e4ftiges Treiben und alle Bars und Cafes waren voll. In einer der Nebenstra\u00dfen suchte ich mir eine kleine Pizzeria in der nur 2 Personen sa\u00dfen. Ich rief Werner an und fragte, ob wir zusammen in der Pizzeria Essen wollen. Er war nicht weit von hier und kam gleich um die Ecke. Die Pizzeria sollte sich als Gl\u00fccksgriff erweisen. Es gab riesige Portionen zu einem sehr g\u00fcnstigen Preis. Diese Kombination findet man meist in den Seitenstra\u00dfen der Hauptpilgerorte. Werner suchte sich anschlie\u00dfend eine Bar und wollte nicht mit zur Pilgermesse. Ich aber wollte in die Pilgermesse. Diese Pilgermesse war eine der wenigen die absolut gut besucht war. Keine \u00fcbliche spanische Messe, sondern eine besondere Pilgermesse mit einem mexikanischen Pfarrer der Gitarre spielte und die Pilger mit seinem Gesang begeisterte. Am Ende der Messe fragte der Pfarrer wo die Pilger herkommen w\u00fcrden. Leider wurde nicht mehr nach Pilgern aus Deutschland gefragt, was mich etwas nachdenklich machte. Ich schaute mich auch unter den Pilgern um und suchte nach deutschsprachigen Pilgern. Es wird schon seinen Grund haben, warum man nicht mehr nach deutschen Pilger fragt. Nach meiner Erfahrung gehen auch nicht mehr sehr viele in die Pilgermessen. Nach dem Schlu\u00dfsegen gab es vom Pfarrer noch das Angebot einen Einzelpilgersegen zu erhalten. Diese Gelegenheit nahm ich nat\u00fcrlich wahr. Es ist immer wieder sch\u00f6n und emotional auf dem Pilgerweg den Einzelsegen zu bekommen. Nach diesem f\u00fcr spanische Verh\u00e4ltnisse langen Gottesdienst machte ich mich auf den R\u00fcckweg zur Herberge. Vorbei an vielen Bars mit feiernten Pilgertouristen. Werner und die anderen Pilger waren schon da und lagen in den Betten. Das Licht im Schlafsaal war bereits aus und so kroch ich gl\u00fccklich in meinem Schlafsack.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da wir nicht mehr einschlafen konnten beschlossen wir um 5.00 Uhr unsere Sachen zu packen und in der Dunkelheit mit Taschenlampe los zu gehen und diesen negativen Ort des Camino zu verlassen. 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