{"id":1351,"date":"2022-09-03T13:04:00","date_gmt":"2022-09-03T12:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1351"},"modified":"2024-08-18T15:58:08","modified_gmt":"2024-08-18T14:58:08","slug":"03-09-2022-24-etappe-von-villar-de-mazarife-nach-santibanez-de-valdeiglesias","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1351","title":{"rendered":"03.09.2022 24. Etappe Villar de Mazarife nach Santibanez de Valdeiglesias"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220903_102810-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220903_102810-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1465\" style=\"width:140px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220903_102810-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220903_102810-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220903_102810-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220903_102810-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220903_102810-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220903_102810-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Nacht war ruhig und mittlerweile nach 24 Etappen hatte man sich an den st\u00e4ndigen Betten- und Matrazenwechsel gew\u00f6hnt. Heute sollte es wieder recht hei\u00df werden und so war es ratsam recht fr\u00fch am Morgen los zu gehen. Lelia war noch etwas fr\u00fcher losgegangen, so das wir uns heute nicht mehr wiedersahen. Werner ging mit mir los. Irgendwie hatten wir uns aneinander gew\u00f6hnt und hatten beide das gleiche Lauftempo. Auch verstanden wir uns meist recht gut. Der Weg hinter Villar de Mazarife ist sehr eint\u00f6nig. Ewig schnurgerade steinige und staubige Wege. Das Ziel sollte heute Astorga sein. Am sp\u00e4ten vormittag kamen wir an der ber\u00fchmten R\u00f6merbr\u00fccke Hospital de Orbigo an. Viele Pilger wollten dort ein Erinnerungsfoto machen. Werner machte noch nach wie vor sehr viele Fotos. Nat\u00fcrlich auch von dieser Br\u00fccke. Zum Gl\u00fcck f\u00fcr mich, denn sonst h\u00e4tte ich bei diesem Camino so wenige Fotos wie nie zuvor. In Hospital de Orbigo machten wir eine Kaffeepause. Ein Cafe con Letche war Pflicht an jedem Tag. Auch ein k\u00fchles Radler zwischendurch l\u00f6schte den Durst. Unterwegs waren heute gef\u00fchlt sehr wenige Pilger zu sehen. Man fragte sich, wo sind die alle geblieben? In Santibanez de Valdeiglesias gab es die letzte Herberge vor Astorga. Hier mussten wir entscheiden, ob wir nach Astorga weitergehen wollen, oder hier bleiben, Eigentlich hatten wir erst ca. 15 km gepilgert und es war auch erst kurz vor 13.00 Uhr. Astorga w\u00e4re ohne Probleme machbar gewesen, aber nach einer etwas l\u00e4ngeren Diskussion entschieden wir uns hier zu bleiben. Es war eine etwas einfache Herberge, richtig uhrig. Die WC Anlagen und Duschen waren im Garten mit einer etwas eigenwilligen und orginellen Installation, die es in Deutschland nicht geben w\u00fcrde. Zu diesem Zeitpunkt waren wir die einzigen Pilger. Die meisten schienen nach wie vor die gro\u00dfen Orte anzusteuern. Etwas antizyklisch zu gehen konnte nicht schaden, wenn es n\u00e4her gen Santiago geht. Nach dem Duschen und W\u00e4schewaschen gingen wir ins Dorf. Dort war auf der Stra\u00dfe kein Mensch zu sehen, sogar die kleine Kirche war geschlossen. In der brutalen Mittagshitze f\u00fchlte man sich wie im Western High Noon. Es fehlten nur noch die Str\u00e4ucher die \u00fcber die staubigen Stra\u00dfen fliegen w\u00fcrden. Am sp\u00e4ten Nachmittag kamen dann doch zwei etwas \u00e4ltere Frauen. Monique und Evelyn aus Frankreich. Die beiden lie\u00dfen ihre Rucks\u00e4cke transportieren und erz\u00e4hlten uns, das sie t\u00e4glich nur maximal 15 km gehen w\u00fcrden. Abendessen gab es zum Gl\u00fcck in der Herberge, denn sonst h\u00e4tte es heute nichts gegeben, da es keine entsprechende Bar gab. Nebenan gab es zwar eine kleine Dorfbar, die hatten aber nur etwas zum trinken. Das Abendessen war ganz hervorragend und bestand aus Vor-, Haupt-, und Nachspeise. Was wollte man mehr. Dazu einen guten Rotwein und der Abend war gerettet. Auch die Unterhaltung mit den beiden Franz\u00f6sinnen gestaltete sich trotz Sprachbarierre ganz gut. Werner konnte ja als Belgier noch franz\u00f6sisch und so konnte er immer mal dazwischen \u00fcbersetzen. Die beiden Franz\u00f6sinnen gingen recht fr\u00fch schlafen und so sa\u00dfen wir noch einige Zeit im Garten. Zu etwas sp\u00e4terer Stunde kam dann doch noch ein Pilger an. Es war ein Deutscher aus Bremen mit dem Namen S\u00f6nke. So entwickelte sich noch ein interessantes Gespr\u00e4ch im laufe des Abends. S\u00f6nke war als Pilger auch mit christlichen Hintergrund unterwegs und wir hatten gleich die selbe Wellenl\u00e4nge. Wir unterhielten uns \u00fcber die kurzen spanischen Messen und er erz\u00e4hlte, das er meist auch nichts verstehen w\u00fcrde. Ich f\u00fcr meinen Teil sagte ihm, das ich das Evangelium des Tages immer auf Deutsch \u00fcbers Internet mitlesen w\u00fcrde. Dies kannte er nicht und ich gab ihm gerne die Webseite weiter. Mittlerweile war es schon sp\u00e4t geworden und zufrieden gingen wir alle zu Bett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht war ruhig und mittlerweile nach 24 Etappen hatte man sich an den st\u00e4ndigen Betten- und Matrazenwechsel gew\u00f6hnt. Heute sollte es wieder recht hei\u00df werden und so war es ratsam recht fr\u00fch am Morgen los zu gehen. 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