{"id":1349,"date":"2022-09-02T13:01:00","date_gmt":"2022-09-02T12:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1349"},"modified":"2024-08-18T15:57:04","modified_gmt":"2024-08-18T14:57:04","slug":"02-09-2022-23-etappe-von-leon-nach-villar-de-mazarife","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1349","title":{"rendered":"02.09.2022 23. Etappe Leon nach Villar de Mazarife"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220902_115311-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220902_115311-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1462\" style=\"width:167px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220902_115311-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220902_115311-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220902_115311-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220902_115311-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220902_115311-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Nacht in der St. Franziskus Herberge war wesentlich ruhiger als in der ber\u00fcchtigten Herberge St. Maria. Javier hatte mir gestern noch den Weg von der Herberge aus der Stadt hinaus beschrieben. So musste man nicht den Umweg \u00fcber die Innenstadt nehmen. Nach einigen Kilometern sah ich schon das Parador Hotel und die davor stehende Figur des Jakobus. Er schaut in den Himmel. Ein sch\u00f6nes Foto Motiv. Einige Pilger musste ich davor fotografieren. Auch wollte nochmal ein Foto vor diesem Monument, obwohl ich ja nun schon das dritte mal davor stand. Der Weg f\u00fchrte endlos durch die Vorst\u00e4dte von Leon, und am Ortsrand bei La Virgen musste man entscheiden, ob man die in den Pilgerf\u00fchrern beschriebene Route nimmt, oder den alten Weg nach Villar de Mazarife. F\u00fcr mich stellte sich diese Frage nicht und auch Werner ging mit mir. Man hatte die Hauptroute die es seit vielen Jahren gab einfach ge\u00e4ndert. Wahrscheinlich spielen bei solchen Entscheidungen wirtschaftliche \u00dcberlegungen eine Rolle. Hat doch solch eine Entscheidung viele Auswirkungen auf die Infrastruktur. Bars und Herbergen haben nicht mehr so viele Pilger wie vorher und sicher geben auch der eine oder andere auf. Das heutige Ziel sollte die Kultherberge von &#8222;Jesus&#8220; sein. Ich war schon gespannt, was sich seit 2017 dort getan hatte. Lelia wollte ebenso in die Herberge kommen. Viele Emotionen begleiteten mich heute auf diesem Weg und ich hatte viele Erinnerungen in meinem Kopf was diese Wegstrecke betraf. Zum einen war es meine allererste Etappe 2007 auf dem Camino und auch 2017 lernte ich auf dieser Etappe Marianne aus Hamburg kennen. Mit ihr bin ich immer noch immer nach all den Jahren in Kontakt. Bei einer Rast in einer der wenigen Bars die es noch gab kam ein Pilger aus der Schweiz an den Tisch. Irgendwie schien er mit dem Weg zu hadern, jedenfalls schimpfte er, das es dauernd \u00fcber Teerstra\u00dfen ging und auch die Landschaft w\u00e4re nicht sch\u00f6n. Nat\u00fcrlich sind die Wege in der Schweiz landschaftlich reizvoller als hier, aber so ist eben der Camino. Zumindest was das finanzielle betraf war er zufrieden, denn f\u00fcr das f\u00fcr ihn gewohnte Preisniveau der Schweiz war Spanien hier auf dem Land ein Paradies. Nach einem entspannten Tag kamen wir am fr\u00fchen Nachmittag in Villar de Mazarife an. Gleich am Ortseingang stand schon das Schild, das auf die Herberge hinwies. Beim einchecken sagte ich, das ich nun bereits zum dritten mal hier w\u00e4re, was der Hospitalera sichtlich freute. Es hatte sich wieder einiges ver\u00e4ndert, so bot man den Pilgern auch ein Abendessen an, was in den letzten Jahren nicht der Fall war. Auch die Zimmer waren renoviert. Von den vielen Texten der Pilger an den W\u00e4nden war allerdings auch nicht mehr viel \u00fcbrig, was eigentlich schade ist. Etwas Kult ist dadurch schon verloren gegangen. Lelia war schon da, kein Wunder, denn sie ist eben jung und auch noch sehr schnell unterwegs. Lelia hatte schon f\u00fcr ein gemeinsames Abendessen eingekauft und wollte f\u00fcr uns drei kochen. Irgendwie kamen hier auch die Erinnerungen hoch, hatte doch Edgar damals zusammen mit einem Rum\u00e4nen gekocht. Und heute kochte Lelia f\u00fcr uns. Zuvor machten wir aber noch einen kurzen Besuch in der Kirche. Mit meditativer Musik wurde man dort schon empfangen und man konnte sich dort eine Zeit der Ruhe g\u00f6nnen. Wie immer ist es sch\u00f6n sich an solchen Orten etwas Ruhe zu g\u00f6nnen und der Musik zu lauschen. Man sp\u00fcrt einfach die Seele des Camino. Nach unserer R\u00fcckkehr bereiteten wir gemeinsam unser einfaches Abendessen vor. Wir hatten einen riesigen Hunger und trotzdem hatten wir noch einiges \u00fcbrig. Den Abend verbrachten wir dann im Garten der Herberge. Das Publikum ist aber mittlerweile ein anderes als fr\u00fcher. Aus der einstigen kultigen Hippieherberge ist ein St\u00fcck weit eine kommerzielle Herberge geworden. Schade, denn es gibt leider nicht mehr all zu viele solcher Herbergen. Heute ging ich recht fr\u00fch schlafen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht in der St. Franziskus Herberge war wesentlich ruhiger als in der ber\u00fcchtigten Herberge St. Maria. Javier hatte mir gestern noch den Weg von der Herberge aus der Stadt hinaus beschrieben. 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