{"id":1345,"date":"2022-09-01T12:57:00","date_gmt":"2022-09-01T11:57:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1345"},"modified":"2024-08-18T15:55:35","modified_gmt":"2024-08-18T14:55:35","slug":"01-09-2022-22-etappe-mansilla-de-las-mulas-nach-leon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1345","title":{"rendered":"01.09.2022 22. Etappe Mansilla de las Mulas nach Leon"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220901_172258-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220901_172258-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1460\" style=\"width:190px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220901_172258-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220901_172258-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220901_172258-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220901_172258-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220901_172258-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_20220901_172258-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach einer weiteren ruhigen Nacht in der Herberge ging es heute recht fr\u00fch los. Ich wollte m\u00f6glichst gegen Mittag in Leon sein. Javier hatte sich zwischenzeitlich per WhattsApp gemeldet und vorgeschlagen, das wir uns auf dem Platz vor der Kathedrale treffen. Er wollte ein Mittagessen vorbereiten. Mittagessen in Spanien bedeutet Essen um ca. 15.00 Uhr. Die Strecke heute war mit ca. 18 km \u00fcberschaubar trotz der hohen Temperaturen. So hatte man Zeit unterwegs mal die eine oder andere Pause einzulegen um sich mit anderen Pilgern aus zu tauschen. Auch Lelia meldete sich mal wieder. Sie war bereits in Leon angekommen und auch mit ihr verabredete ich mich. Unterwegs trafen Werner und ich nochmals auf Werner aus dem Hunsr\u00fcck. Er hatte zwischenzeitlich seinen Reisepass in Burgos abgeholt. Wir tauschten uns auf einer der wenigen Sitzm\u00f6glichkeiten am Weg aus. Auch er wollte heute noch nach Leon. Schon von weiten sah man die Shiluette der Stadt und der imposanten Kathederale aus der Ferne. Der Weg durch die Vorst\u00e4dte war wie immer nicht ganz so sch\u00f6n, geht es doch meist auf der Stra\u00dfe oder der Fu\u00dfg\u00e4ngerwegen der Innenstadt entgegen. Am Stadtrand war f\u00fcr die Pilger eine Art Begr\u00fc\u00dfungspunkt eingerichtet worden. Dort wurde man begr\u00fc\u00dft und auf die entsprechenden Herbergen hingewiesen. Auch Verena und Julian kamen fast zeitgleich mit uns in Leon an. Nach einer kurzen Unterhaltung verabschiedeten wir uns wieder voneinander. Ich gab ihnen den Tipp von Javier weiter, den ich 2017 von ihm erhalten hatte. Dieser lautete, das man in Leon bei der Bestellung von einem Bier etwas kleines zu Essen bekommt. Nach 3 Bier bist du auch satt. Ein ungeschriebenes Gesetzt hier in Leon. Diesmal entschloss ich mich nicht in der ber\u00fcchtigten Herberge St. Maria zu \u00fcbernachten, obwohl ich Werner gerne dieses Erlebnis erm\u00f6glicht h\u00e4tte. Die Herberge St. Maria ist eigentlich ein Muss auf dem Weg. Aber ich kannte sie ja von 2007 und 2017. Es sollte diesmal in die Herberge St. Franziskus gehen, was eine sehr gute Entscheidung war. Eine kirchliche Herberge am Rande der Altstadt mit sehr sch\u00f6nen und sauberen Zimmern. F\u00fcr die Pilger gab es das Angebot, das man f\u00fcr 3 Euro seine W\u00e4sche waschen lassen konnte. Ich nahm dieses Angebot an und lie\u00df meine komplette W\u00e4sche waschen. Auf dem Weg in die Altstadt lernte ich Nestor und Nora kennen, ein junges spanisches Paar, das zusammen den Camino pilgerte. Sehr nette Pilger mit denen man gleich ein gutes Verh\u00e4ltnis hatte. Gegen\u00fcber der Herberge fiel mit die Tankstelle auf. Ich erkannte sie gleich wieder. Hier waren wir 2007 bei unserem ersten Camino mit dem Mietauto gestrandet, das wir damals von Oviedo aus aufgrund des Busfahrerstreikes mieten mussten. Immer wieder begegnen einen gewisse Orte auf dem Weg immer wieder. Ab Leon sollten diese nat\u00fcrlich mehr werden. Ich war ja nun bereits das dritte mal in Leon. Auf dem Weg zur Kathedrale genehmigten wir uns nat\u00fcrlich ein Bier in einer der zahllosen Bars. Werner und ich bekamen dabei nat\u00fcrlich etwas zu Essen dazu. Anschlie\u00dfend wollten wir f\u00fcr Javier und seine Frau noch etwas mitbringen, was sich aufgrund der Siesta etwas schwierig gestalten sollte. Wir suchten und fanden schlie\u00dflich einen Laden um einige K\u00f6stlichkeiten f\u00fcr die beiden zu kaufen. Javier hatte auch Werner mit zum Essen eingeladen, obwohl er ihn doch gar nicht kannte, aber so ist die spanische Gastfreundlichkeit. Mit Javier hatten wir uns auf 15.00 Uhr verabredet, aber zuvor wollte ich mich noch mit Lelia treffen. Sie wartete schon in einem Cafe am Platz vor der Kathedrale. Ich freute mich sie wieder zu sehen, meinen Camino Engel. Wir tranken zusammen Kaffee und die Zeit verging im Fluge. Wir wollten uns am n\u00e4chsten Tag in Villar de Mazarife in der Herberge Jesus wieder treffen. Schon stand Javier da und wir begr\u00fc\u00dften einander herzlich. Wir hatten uns ja zuletzt 2019 in der Gr\u00fcmpel nach meinem Camino Portugues das letzte mal aufgrund Corona gesehen. Zuf\u00e4llig kam auch seine Frau Ines mit den Eink\u00e4ufen vorbei. Auch wir begr\u00fc\u00dften uns nach der langen Zeit herzlich. Zusammen ging es zu ihrer Wohnung. Javier hatte schon vorher gekocht. Wie immer ein leckeres Essen, eine Nachspeise, dazu ein Rotwein und eine mehr als gute Unterhaltung. Auch die beiden Kinder von Ines und Javier waren da, man sind die gro\u00df geworden. Werner ging etwas fr\u00fcher, er wollte noch die Kathedrale besichtigen. Javier zeigte mir ein gro\u00dfes Bild, das er im Nebenzimmer aufgeh\u00e4ngt hatte, und fragte mich ob ich es kennen w\u00fcrde. Mit Erstaunen sah ich, das es das Bild mit den Gefallenen, Vermissten und Heimkehrern des 2. Weltkrieges aus Wilhelmsthal war. Javier hatte es in einer M\u00fclltonne in Wilhelmsthal gefunden. Er hat ja auch ein Haus dort. Der Nachmittag verging im Fluge und zum Schluss tranken wir noch ein, zwei Lucas Cranach Trunke, der Lieblingstrunk von Ines und Javier. Ines musste leider noch arbeiten gehen. Mit Javier gingen wir noch in eine Bierbar, in der nur einheimische verkehren. Dort gab es alle m\u00f6glichen Biersorten und Javier war dort bekannt. Nat\u00fcrlich gab es auch hier zum Bier etwas zu Essen. Zum Schluss machten wir noch einen Spaziergang durch Leon, dabei zeigte uns Javier noch einige Sehensw\u00fcrdigkeiten und brachte uns wieder in die N\u00e4he unserer Herberge. Von weiten riefen uns aus einer Bar Pilger zu sich. Es waren Nestor und Nora aus unserer Herberge. Sie erz\u00e4hlten uns, das sie heute Abschied vom Camino feiern und nach Hause m\u00fcssen. Aber im n\u00e4chsten Jahr wollen sie den Rest des Camino von Leon aus pilgern. Angekommen in der Herberge wollte ich meine W\u00e4sche abholen, sie war aber noch nicht fertig, und so wartete ich noch etwas um anschlie\u00dfend schlafen zu gehen. Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer weiteren ruhigen Nacht in der Herberge ging es heute recht fr\u00fch los. Ich wollte m\u00f6glichst gegen Mittag in Leon sein. Javier hatte sich zwischenzeitlich per WhattsApp gemeldet und vorgeschlagen, das wir uns auf dem Platz vor der Kathedrale &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1345\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-1345","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jakobsweg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1345","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1345"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1345\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1461,"href":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1345\/revisions\/1461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1345"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1345"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1345"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}