{"id":1337,"date":"2022-08-28T12:48:00","date_gmt":"2022-08-28T11:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1337"},"modified":"2024-08-18T15:47:51","modified_gmt":"2024-08-18T14:47:51","slug":"28-08-2022-18-etappe-fromista-nach-carrion-de-los-contes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1337","title":{"rendered":"28.08.2022 18. Etappe Fromista nach Carrion de los Contes"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220829_070254-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220829_070254-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1448\" style=\"width:163px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220829_070254-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220829_070254-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220829_070254-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220829_070254-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220829_070254-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220829_070254-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Nacht war ruhig und ich wachte zwischendurch nicht einmal auf. Jedoch wurde man wieder recht fr\u00fch am morgen durch das wusseln der Fr\u00fchaufsteher geweckt. Andreas, der freundliche Pilger aus Ulm hatte es recht eilig und war gleich darauf verschwunden. Ich begegnete ihm leider nicht mehr. Aber so ist das auf dem Weg. Man verliert sich und trifft sich wieder. Manche trifft man dann aber auch nicht mehr. Nichts ist Zufall auch bei den Begegnungen. In der Herberge gab es kein Fr\u00fchst\u00fcck, so das ich zusammen mit Werner nach einigen km in einer Bar ein opulentes Fr\u00fchst\u00fcck machte. Nach und nach kamen wieder einige bekannte Gesichter hinzu und man freute sich einander zu sehen. Es war heute morgen wieder recht warm. Die Strecke nach Fromista war recht flach und so kam man recht gut voran. Wobei man sagen muss, das mein Tempo im Gegensatz zu meinen vorherigen Caminos doch recht gem\u00e4chlich war. Aber es war jeden Tag ein Geschenk und Luxus keinerlei Zeitdruck zu haben. Unterwegs begegnete mir heute eine lustige und immer l\u00e4chelnde Pilgerin. Im Gespr\u00e4ch erz\u00e4hlte sie mir, das sie in Belgien, ihrer Heimat, gestartet war. Sie war Psychologin und hatte ebenso wie ich den Luxus keinen festen R\u00fcckreisetermin zu haben. Rion, so ihr Name war etwas j\u00fcnger als ich und nat\u00fcrlich durch das wochenlange Pilgern extrem trainiert. So kam es, das sie mir enteilte. Schade, ich h\u00e4tte mich gerne noch mit ihr unterhalten. Nach einer Pause in einer kleinen Ortschaft traf ich in einer Bar Xenia wieder. Mittlerweile war sie ja mit ihren Freund Patrik unterwegs. Danach beschloss ich mit Werner zusammen bis nach Carrion de los Contes zu gehen. Kurz vor Carrion de los Contes stand die Guardia Civil am Wegesrand. Von weiten sah es aus als w\u00fcrden sie die Pilger kontrollieren. Beim n\u00e4herkommen stellte sich heraus, das sie Stempel in den Pilgerpass der Pilger machten. Eine sch\u00f6ne Geste und nat\u00fcrlich machten wir ein Erinnerungsfoto mit der h\u00fcbschen Polizistin. Es fiel auf, das die Guardia Cilvil des \u00f6fteren auf und neben der Strecke zu sehen war. Sicher tr\u00e4gt dies auch zur Sicherheit der Pilger bei wenn sie pr\u00e4sent sind auf dem Weg. Nach der relativ kurzen Strecke von 19 km kamen wir kurz vor 13.00 Uhr dort an. Die kirchliche Herberge St. Maria hatte ich mir wie 2017 auserkoren. Leider wird die Herberge nicht mehr von den dortigen Nonnen betreut. Man merkt es einfach, wenn in einer Herberge der Profit mehr im Mittelpunkt steht als es bei den Nonnen war. Auch gibt es kein spirituelles Angebot mehr. Bei dieser Herberge gab es einen sch\u00f6nen Innenhof mit schattenspendenden B\u00e4umen der zum verweilen einlud. Zu meiner \u00dcberraschung sa\u00df dort auch Rion. Ich hatte gedacht, sie w\u00e4re bei ihrem Tempo schon viel weiter. Ich freute mich sie zu sehen und es wurde eine sch\u00f6ne Unterhaltung an diesem Nachmittag. Abends sollte in der nahegelegenen Kirche eine Pilgermesse stattfinden. Ich machte mich auf die Suche und fand auch die kleine Kirche. Kurz vorher schrieb mir Magdalena, ob ich w\u00fcsste wo heute die Pilgermesse w\u00e4re. Ich machte ein Foto und beschrieb ihr, wo die Kirche zu finden ist. Gut das es Smartphones gibt. Nach der Pilgermesse wurden alle Pilger nach vorne gebeten f\u00fcr den Pilgersegen. Hier sp\u00fcrte man wieder diesen besonderen Spirit unter den Pilgern \u2013 Seele des Camino. Jetzt hatten wir aber richtig Hunger, aber leider waren die Bars und Restaurant noch geschlossen. Meist \u00f6ffnet man in Spanien erst ab 20.30 Uhr am Abend, was f\u00fcr Pilger leider etwas sp\u00e4t ist. Zusammen mit Werner suchte ich nach einer Bar. Eine Pizzeria hatte als einzige Bar ge\u00f6ffnet und so beschlossen wir dort zu Essen. Ein Deutscher namens Dirk war auch auf der suche nach einer Bar, wollte aber warten, bis ein spanisches Restaurant \u00f6ffnet. Als wir bereits unsere Pizzen hatten kam er zur\u00fcck und setzte sich zu uns. Wir hatten noch eine sch\u00f6ne Unterhaltung an diesem Abend. Es schw\u00fclwarm geworden und der Wetterbericht sagte f\u00fcr morgen Regen und Gewitter voraus. Nach der R\u00fcckkehr in der Herberge packte ich noch meinen Rucksack weitgehend ein und ging schlafen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht war ruhig und ich wachte zwischendurch nicht einmal auf. Jedoch wurde man wieder recht fr\u00fch am morgen durch das wusseln der Fr\u00fchaufsteher geweckt. 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