{"id":1333,"date":"2022-08-26T12:44:00","date_gmt":"2022-08-26T11:44:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1333"},"modified":"2024-08-18T15:45:50","modified_gmt":"2024-08-18T14:45:50","slug":"26-08-2022-16-etappe-hornillos-del-camino-nach-convento-de-san-anton","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1333","title":{"rendered":"26.08.2022 16. Etappe Hornillos del Camino nach Convento de San Anton"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220826_113050-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220826_113050-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1442\" style=\"width:197px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220826_113050-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220826_113050-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220826_113050-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220826_113050-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220826_113050-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220826_113050-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Nacht war sehr unruhig, die 3 Spanier schnarchten einer schlimmer als der andere. Wahrscheinlich hatte ich am Abend zuvor zu wenig Wein getrunken, den ansonsten st\u00f6ren mich die Schnarcher in den Herbergen recht wenig. Aber heute war es grausam. F\u00fcr heute hatte ich mir nur eine kurze Strecke von 16 km vorgenommen. Mit Magdalena aus Polen hatte ich gestern ausgemacht, das wir uns im Convento de San Anton, einem verlassenen Kloster treffen. Der Convento de San Anton ist ein ehemaliges Kloster des Antoniter-Ordens bei Castrojeriz. Der Antoniterorden hatte es sich zur Aufgabe gemacht, am Antoniusfeuer Erkrankte zu heilen. Die Gr\u00fcndung im 12. Jahrhundert geht auf franz\u00f6sische M\u00f6nche zur\u00fcck. Die heute verlassenen Geb\u00e4ude wurden im 14. Jahrhundert erbaut. Dort gab es eine kleine Herberge die recht einfach beschaffen war. Es gab keinen Strom und auch nur kaltes Wasser. Der Schlafraum war auch spartanisch ausgestattet. Gegen Mittag kam ich dort zusammen mit Werner an. Er entschloss sich auch dort zu bleiben. Magdalena war bereits da. Immer wieder kamen Pilger vorbei, aber keiner blieb au\u00dfer uns. Es war ein ziemlich langweiliger Nachmittag. Am sp\u00e4ten Nachmittag kam dann Martin vorbei und er entschloss sich auch zu bleiben. Gegen Abend f\u00fcllte sich langsam die Herberge. Adrian aus Rum\u00e4nien und David aus Spanien die ich seit Tagen nicht mehr gesehen hatte waren auch dabei und gesellten sich zu uns. Auch ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Pilger war dabei. Benjamin, ein Franzose aus dem Baskenland kam zusammen mit einem anderen Franzosen an. Benjamin ist mir am Vortag in Hornillas schon mal begegnet. Er war mir auch schon mal vor einiger Zeit fr\u00fch am Morgen in einem Wald aufgefallen. Er hatte dort anscheinend im freien \u00fcbernachtet. Er trug ein seltsames gro\u00dfes Musikinstrument verpackt mit sich herum. Ein ziemlich cooler Typ. Die Herberge f\u00fchrte ein \u00e4lterer Mann der auch am Abend das Essen machte. Es gab Nudeln, Salat und Wei\u00dfbrot, dazu reichlich Rotwein und Citre. Mit fortgeschrittener Zeit begann Benjamin sich einen Joint zu drehen und die beiden Franzosen rauchten gem\u00e4chlich ihren D\u00fcbel. Deshalb waren sie auch so cool und entspannt. Danach spielte er auf seinem Instrument, eine Art Didgeridoo. Ein gro\u00dfer Ast aus Zwetschgenholz, den er ausgeh\u00f6hlt hatte. Er zelebrierte es regelrecht darauf zu spielen, was Martin ebenso dazu inspirierte auf seine Fl\u00f6te zu spielen. Er bot mir an auch mal von seinem Joint einen Zug zu nehmen. Ich lehnte dankend ab, \u00e4rgerte mich aber sp\u00e4ter um auch mal diese Erfahrung zu machen. Martin erz\u00e4hlte mit sp\u00e4ter, das Benjamin Schwei\u00dfer war und eine Menge Geld verdiente. Er h\u00f6rte auf zu Arbeiten um den Camino zu machen. In der Meseta war Martin mit ihm eine Strecke unterwegs und musste alle paar km ein Bier mit ihm trinken, Er hatte im Rucksack einiges an B\u00fcchsenbier dabei. Und dazu sein Musikinstrument. Durch die vielen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Pilger wurde dieser Abend zu einen der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Abenden auf dem Camino. Nur Magdalena f\u00fchlte sich sichtlich unwohl unter all den M\u00e4nnern. Vor allem st\u00f6rte ihr das kiffen. Sie war heute die einzige Frau in der Herberge. Am sp\u00e4ten Abend wurde es trotz der hohen Tagestemperaturen empfindlich kalt und in den kalten Mauern der Klosterruine fror man schon etwas. Da es keinen Strom gab konnte man auch seine Lampe und auch das Handy nicht laden. Zum Gl\u00fcck hatte ich eine Powerbank dabei und konnte wenigstens meine Stirnlampe laden. Meist denkt man an so einfache Sachen nicht wie Akku laden, denn meist hat man ja Strom zur Verf\u00fcgung. Trotz der K\u00e4lte konnte man etwas schlafen, aber nicht so gut wie sonst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht war sehr unruhig, die 3 Spanier schnarchten einer schlimmer als der andere. 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