{"id":1319,"date":"2022-08-20T12:20:00","date_gmt":"2022-08-20T11:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1319"},"modified":"2024-08-18T15:38:36","modified_gmt":"2024-08-18T14:38:36","slug":"20-08-2022-10-etappe-najera-nach-ciruena","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1319","title":{"rendered":"20.08.2022 10. Etappe Najera nach Ciruena"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220820_134933-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220820_134933-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1429\" style=\"width:194px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220820_134933-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220820_134933-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220820_134933-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220820_134933-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220820_134933-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220820_134933-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Nacht war ruhig, und ich konnte wieder recht gut schlafen. Schon komisch, zu Hause wachte ich immer wieder mal in der Nacht auf und es besch\u00e4ftigte mich dann irgendetwas das mit der Arbeit zu tun hatte. Ich habe heute auch etwas l\u00e4nger geschlafen. Was es doch ausmacht wenn man keinerlei Sachen im Hinterkopf hat. Lelia, Xenia, Scott und Terri waren bereits gegangen. Amir und Werner waren noch da und packten ihre Sachen. Fr\u00fchst\u00fcck gab es ja hier nicht. F\u00fcr heute hatte ich mir eine kurze Etappe von 15 km vorgenommen, waren doch die letzten beiden Tage schon recht heftig bei der Hitze. Ich hatte ja Zeit und auch keinen R\u00fcckreisetermin an dem ich mich orientieren musste. Diesen Luxus hatten nicht sehr viele Pilger. Dank meiner Chefin Rita, die mich darin best\u00e4rkte, konnte ich den R\u00fcckflug erst buchen, wenn ich die Ankunft in Santiago absehen konnte. Heute hatte ich auch Zeit f\u00fcr ein ausgiebig langes Fr\u00fchst\u00fcck in einer der Bars. Meist genoss ich einen Cafe con Letche, dazu ein Geb\u00e4ckst\u00fcck, Tortillas oder eine Eierspeise. In den Bars konnte man dann das kommen und gehen der Pilger beobachten. Das sch\u00f6ne daran war, das immer wieder mal bekannte Gesichter kamen und man sich austauschen konnte. Heute war wieder ein wolkenloser Himmel und es wurde von Stunde zu Stunde hei\u00dfer je n\u00e4her es auf Mittag zu ging. Die endlosen und geraden Wege so wie sie heute waren liebte ich besonders. Wie sagte damals meine Pilgerfreundin Conny aus M\u00fcnchen frei nach dem Lied von Udo Lindenberg &#8222;Hinterm Horizont gehts weiter&#8220;. Am fr\u00fchen Nachmittag kam ich an der Herberge Virgen de Guadeloupe in Ciruena an. Eine kleine etwas abgelegene Herberge in der alles etwas orginell aussah. Im Dachboden der Herberge gab es sogar eine kleine Kapelle. Nach der \u00fcblichen Routine von Duschen und W\u00e4schewaschen war relaxen angesagt. Irgendetwas anderes konnte man eh nicht machen, lag die Herberge doch ziemlich abgelegen irgendwo im nirgendwo. Das war ja das sch\u00f6ne, wenn man etwas antizyklisch ging, das man den Pilgermassen die unterwegs waren, entgehen konnte. Es hie\u00df ja, im Heiligen Jahr, das ja eigentlich 2021 sein sollte und aufgrund Corona verl\u00e4ngert wurde, w\u00e4ren so ann\u00e4hernd 400000 Pilger unterwegs nach Santiago. Von Herbergsproblemen von denen viele Pilger berichteten war hier nichts zu sp\u00fcren. Dies betraf ohnehin meist nur die Privaten Herbergen die man reservieren konnte und nicht die kirchlichen oder gemeindlichen Herbergen. Diese konnte man nicht reservieren. So wurde unn\u00f6tigerweise manchmal Panik unter den Pilgern verbreitet obwohl die Herbergssituation ziemlich entspannt war. Es war wohltuend ruhig hier und man konnte den Nachmittag auf einen Stuhl im Schatten auf der Stra\u00dfe verbringen. Zun\u00e4chst waren Werner und ich die einzigen Pilger. Nach und nach kamen Sintia aus den Niederlanden und Lawson aus Kanada dazu. Aus dem Nichts tauchte dann Dominik aus W\u00fcrzburg auf. Ich freute mich ihn wieder zu sehen und es war noch eine sch\u00f6ne Unterhaltung. Gemeinsam wurde hier zu Abend gegessen, Der Betreuer der Herberge war ein schon etwas \u00e4lterer und sehr freundlicher Mann, der sich, so sah es aus, mit dem betreiben der Herberge etwas zur Rente hinzu verdiente. Er war sehr auf die Pilger bedacht. Mit einem gemeinsamen Gebet begann das Abendessen. Es war zwar ein relativ einfaches Essen, aber sehr nahrhaft und genau das richtige f\u00fcr Pilger. Noch lange unterhielten wir uns \u00fcber den Camino, Gott und die Welt. Recht fr\u00fch ging es heute zu Bett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht war ruhig, und ich konnte wieder recht gut schlafen. Schon komisch, zu Hause wachte ich immer wieder mal in der Nacht auf und es besch\u00e4ftigte mich dann irgendetwas das mit der Arbeit zu tun hatte. 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