{"id":1300,"date":"2022-08-14T12:00:00","date_gmt":"2022-08-14T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1300"},"modified":"2024-08-18T15:26:03","modified_gmt":"2024-08-18T14:26:03","slug":"14-08-2023-4-etappe-zubiri-nach-pamplona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1300","title":{"rendered":"14.08.2022 4. Etappe Zubiri nach Pamplona"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220816_072219-1-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220816_072219-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1412\" style=\"width:238px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220816_072219-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220816_072219-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220816_072219-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220816_072219-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220816_072219-1-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_20220816_072219-1-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Nacht im Schlafsaal war trotz der vielen Pilger relativ ruhig. Ich schlief richtig tief und fest und wachte kaum mal auf. Wenn ich aufwachte schlief ich auch gleich wieder ein. Entweder lag es an der M\u00fcdigkeit und der Hitze, oder sollte sich jetzt schon nach 4 Tagen die Entspannung eingestellt haben. Es konnte nat\u00fcrlich auch daran liegen, das ich schon unz\u00e4hlige N\u00e4chte in solchen Schlafs\u00e4len verbracht hatte im Gegensatz zu den meisten anderen Pilgern. Viele konnten sich damit anfreunden, aber es gab auch viele die es nach dem ausprobieren in den gro\u00dfen Herbergen sich nicht mehr antun wollten. Sie wollten einen gewissen Luxus und eine gr\u00f6\u00dfere Privatsph\u00e4re, die hier nicht gegeben war. Was f\u00fcr diese Pilger nat\u00fcrlich zur Folge hatte, das sie die Unterk\u00fcnfte vorbuchen mussten. So kam es dann des \u00f6fteren vor, das man von vollen Orten sprach und es w\u00fcrde keine Betten mehr geben. Dies war nur in den Privaten Herbergen meist der Fall. Die Gemeindeherbergen und die kirchlichen Herbergen die man nicht vorbuchen konnte hatten immer gen\u00fcgend Platz. So herrschte unter den Pilgern immer eine gewisse Unsicherheit bez\u00fcglich eines Bettes f\u00fcr die Nacht. Da ich immer in vorzugsweise kirchlichen Herbergen und Gemeindeherbergen \u00fcbernachten wollte, hatte ich damit kein Problem und konnte immer frei entscheiden wie weit ich gehen wollte.  Als heutiges Ziel hatte ich mir Pamplona gew\u00e4hlt, zum einen waren es so an die 21 km und zum anderen wollte ich in die deutsche Pilgerherberge Casa Paderborn. Dort war ich noch nicht gewesen und hatte immer wieder mal gelesen das dort die Atmosph\u00e4re sehr sch\u00f6n sein sollte. Unterwegs machte ich des \u00f6fteren eine kleine Pause um mich zu st\u00e4rken. Gegen Mittag ereichte ich schon die Stadtgrenze. Werner hatte sich mir wieder angeschlossen und so gingen wir gemeinsam zur Casa Paderborn. Diese lag in der N\u00e4he eines Flu\u00dfufers etwas ausserhalb vom Zentrum. Bei der Ankunft hatte die Herberge noch nicht ge\u00f6ffnet, aber die beiden deutschen Hospitaleras sagten, wir sollen unter der Pergola warten bis sie offiziell \u00f6ffnen w\u00fcrden. Lelia war bereits da, sie war ja ziemlich schnell unterwegs, so auch an diesem Tag. Ich freute mich sie wieder zu sehen. Irgendetwas verband uns auf diesen Weg. Danach kam auch noch Andre, ein junger sehr sympathischer Mann, dazu. Er kam aus Rum\u00e4nien und sprach hervoragendes englisch und franz\u00f6sisch. Rum\u00e4nen traf man eigentlich selten auf dem Camino. Wir durften die in der Pergolalaube herunterwachsenden Weintrauben pfl\u00fccken und essen. Nun kam zu unserer \u00dcberraschung auch noch Werner aus dem Hunsr\u00fcck zusammen mit Laura in der Herberge an. Wir freuten uns die beiden zu sehen. Werner erz\u00e4hlte uns seine Odysee vom verlorenen Personalausweis. Er fuhr mit dem Taxi zur\u00fcck nach Roncesvalles um selbst nach dem Ausweis zu suchen, aber auch ohne Erfolg. Er verst\u00e4ndigte auch die Gardia Civil, diese waren sehr auf Pilger bedacht und machten sich auch nochmal auf den Weg ins Kloster und in die Bars in denen Werner gewesen war. Aber auch sie hatten keinen Erfolg. Werner machte dadurch schon einen niedergeschlagenen Eindruck. Aber die Hospitaleros in Pamplona waren sehr hilfsbereit und telefonierten mit den entsprechenden Stellen. So konnte Werner wenigstens mit seinem Foto vom Ausweis in die Herbergen kommen. Auch sprachen sie mit der Post in Burgos. Werners Frau sollte ihm seinen Reisepa\u00df nach Burgos in die Post schicken, damit er ihn dort abholen konnte. Er war danach dahingehend etwas beruhigter. Da wir alle noch nichts gegessen hatten machten wir uns nach dem Duschen und W\u00e4sche waschen auf den Weg in die Stadt um etwas zu Essen. Leider waren wie immer die Restaurants am Nachmittag noch geschlossen und so blieb uns ein in der N\u00e4he liegender Burger King. Auch hier kann man satt werden. Die Bestellung gaben wir an einem Monitor ein und auch die Bezahlung erfolgte per Kreditkarte. Da alles f\u00fcr mich etwas verwirrend wirkte tippte ich einiges am Bildschirm an. Auf dem Bon zum abholen stellte sich dann heraus, das ich auch ein Beachvollyball Set bestehend aus 2 Schl\u00e4gern und einem Softball im Wert von 4,90 Euro bestellt hatte. Meine Mitpilger machten sich dar\u00fcber nat\u00fcrlich lustig. Ein sch\u00f6nes Bild h\u00e4tte ich abgegeben, ich mit meinem Beachvollyballset am Rucksack auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Aber zum Gl\u00fcck war ja mein Caminoengel Lelia bei mir. Sie machte den Spaniern auf Englisch klar, das dies eine Fehlbestellung war und ich bekam mein Geld wieder zur\u00fcck. Wir liesen uns den Fastfood schmecken und tauschten dabei allerlei Geschichten untereinander aus. Danach kauften wir uns noch etwas f\u00fcrs Abendessen in der Herberge. Lelia und Werner aus dem Hunsr\u00fcck gingen zur\u00fcck zur Herberge. Werner der Belgier wollte unbedingt zur ber\u00fchmten Bar Iruna in der Ernest Hemigway seine Tage in Pamplona verbrachte. Werner hatte keine Ahnung wo diese sein sollte. Aber es gab ja Google Maps. So navigierte er uns durch die Stadt. Der Weg ging kreuz und quer bis wir etwas au\u00dferhalb in einem Wohngebiet waren. Dort merkte er, das er etwas nicht aktualisiert hatte. Wir gingen gef\u00fchlte 10 km bei gro\u00dfer Hitze durch die Stadt um festzustellen das unser Ziel die Iruna Bar eigentlich nur einige 100 m vom Burger King entfernt war. Werner war es sichtlich peinlich und sagte, das er mir f\u00fcr den Umweg ein Bier spendieren w\u00fcrde. Im Cafe Iruna war es ziemlich voll, aber wir fanden trotzdem noch einen Sitzplatz. Hier lie\u00dfen wir uns erstmal das Eiskalte Bier schmecken. Auf dem R\u00fcckweg machten wir noch einige Bilder von den Absperrungen die f\u00fcr San Fermin, die ber\u00fchmte Stierhatz aufgebaut waren. Jetzt war es aber genug mit Sightseeing in Pamplona. Ich wollte nur noch zur\u00fcck in die Herberge und noch etwas relaxen und auch mit den Pilgern unterhalten. Werner, Laura und Lelia sa\u00dfen gem\u00fctlich unter der Weinlaube und liesen es sich gut gehen. Es wurde noch ein sch\u00f6ner Abend und gegen 22.00 Uhr ging es zu Bett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht im Schlafsaal war trotz der vielen Pilger relativ ruhig. Ich schlief richtig tief und fest und wachte kaum mal auf. Wenn ich aufwachte schlief ich auch gleich wieder ein. 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