{"id":128,"date":"2011-05-11T10:30:49","date_gmt":"2011-05-11T09:30:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=128"},"modified":"2013-08-31T18:44:30","modified_gmt":"2013-08-31T17:44:30","slug":"26-etappe-von-bouchs-nach-giswil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=128","title":{"rendered":"26. Etappe von Bouchs nach Giswil"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"p51402041.JPG\" href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/p51402041.JPG\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/p51402041.thumbnail.JPG\" alt=\"p51402041.JPG\" \/><\/a><br \/>\nNach einer Nacht im Strohlager bereitete uns die B\u00e4uerin ein reichhaltiges Fr\u00fchst\u00fcck, bei dem wir uns nochmals richtig st\u00e4rken konnten f\u00fcr die Etappe des heutigen Tages. Es sollte heute einer der anstrengensten Etappen mit 36 km auf unserem Weg durch die Schweiz werden.\u00a0Bei herrlichen Sonnenschein\u00a0hatten wir zun\u00e4chst wieder wie in den vergangenen Tagen einen steilen Anstieg zu Beginn. Heute hatte man den Eindruck in der gesamten Schweiz ist Jauchefahren angesagt. Es war tats\u00e4chlich so, das kaum eine Wiese verschont blieb, und so mussten wir ein paar mal durch frisch geodelte Wiesen laufen. Die Bauern ahnten wohl schon den kommenden\u00a0Regen, der in den n\u00e4chsten Tagen kommen sollte. \u00dcber Stans f\u00fchrte uns der Weg in den weltber\u00fchmten Pilgerort Fl\u00fceli, wo der Nationalheilige der Schweiz, Nikolaus von der Fl\u00fce lebte und wirkte. Diesen Ort suchte auch Papst Johannes Paul II als Pilger auf. Zun\u00e4chst mussten wir aber den Berg hinunter in\u00a0 eine Schlucht, die\u00a0Ranft, wo Bruder Klaus\u00a0als Einsiedler lebte. Dort\u00a0suchten wir die\u00a0Kapelle und die ber\u00fchmte Klause auf.\u00a0Steil ging es den Berg wieder hoch in den Ort Fl\u00fceli, wo wir eine Rast bei einem k\u00fchlenden Eis einlegten. Danach ging es \u00fcber Sachseln Richtung Sarner See. Eine zeitlang ging es am Seeufer entlang, hier war es besonders sch\u00f6n zu laufen, und man konnte sich die vielen Villen am Seeufer ansehen. Die Sonne hatte sich mittlerweile verzogen, es war sehr schw\u00fcl\u00a0und es kamen vermehrt Regenwolken auf. Unser Ziel f\u00fcr heute war Giswil, dort hatten wir kurz vorher beim &#8222;Lama Freddy&#8220; angerufen wegen einer Unterkunft. Diese lag etwas abseits des Jakobsweges und\u00a0es gab kein Abendessen, da seine Frau nicht da war. So mussten wir zwangsl\u00e4ufig einen gr\u00f6sseren Umweg \u00fcber eine Ortschaft mit einem Lebensmittelgesch\u00e4ft machen. Nachdem wir unsere Verpflegung gekauft hatten begann es heftig zu regnen. Den genauen Weg zur Unterkunft kannten wir auch nicht. So kam es das wir vor dem Supermarkt ein Ehepaar ansprachen, um nach dem Weg zu fragen. Zuerst erkl\u00e4rten sie uns den Weg, und sagten dann, das sie uns einfach hinfahren wollen. Die hilfsbereitschaft gegen\u00fcber Pilgern ist auch in der Schweiz sehr ausgepr\u00e4gt.\u00a0Auf die schnelle organisierten sie mit ihren Nachbar, die auch gerade einkauften,\u00a0noch ein Fahrzeug f\u00fcr uns alle um uns zum Lama Freddy zu fahren. Wir waren dar\u00fcber sehr froh und dankbar, den nach 36 km in den Beinen und bei starken Regen sehnten wir nur noch die Unterkunft herbei. Es bewahrheitete sich wieder mal &#8222;Nichts ist Zufall&#8220; und Hilfe gibt es immer auf dem Jakobsweg. Mann muss nur ein gewisses Vertrauen entwickeln. Dort angekommen bedankten wir uns zun\u00e4chst bei unseren &#8222;Rettern&#8220; und\u00a0Freddy lud uns erst mal zu einem\u00a0Bier ein. Es war sehr nett sich mit ihm zu unterhalten. Irgendwie strahlte er eine gewisse Ruhe aus, die anscheinend\u00a0den meisten\u00a0Schweizern zu eigen ist. Nach einem ausgiebigen Abendessen, das wir richtig zelebrierten und ein paar Gl\u00e4sern Rotwein\u00a0verbrachten wir wieder eine Nacht\u00a0im Stroh. Es regnete fast die ganze Nacht durch und die Temperaturen wurde etwas k\u00fchler.<\/p>\n<p>Gr\u00fcezi und Buen Camino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer Nacht im Strohlager bereitete uns die B\u00e4uerin ein reichhaltiges Fr\u00fchst\u00fcck, bei dem wir uns nochmals richtig st\u00e4rken konnten f\u00fcr die Etappe des heutigen Tages. 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