{"id":1130,"date":"2019-08-10T13:50:34","date_gmt":"2019-08-10T12:50:34","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1130"},"modified":"2019-09-15T15:04:51","modified_gmt":"2019-09-15T14:04:51","slug":"anreise-nach-porto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1130","title":{"rendered":"Anreise nach Porto"},"content":{"rendered":"<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/20190810_111453.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1175\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/20190810_111453-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Nach einer relativ stressigen Arbeitswoche, so ist es meist vor dem Betriebsurlaub \u2013 alles muss halt noch fertig werden, hatte ich trotzallem einen entspannten letzten Arbeitstag am Freitag. Irgendwie hatte es sich gef\u00fcgt, das keine Hektik an diesem Tag aufkam. Mittags beendete ich den Arbeitstag, daheim hatte ich noch einige kleinere Sachen zu erledigen und so konnten wir uns an diesem herrlichen Sommertag von einander verabschieden. Heike brachte mich zum Bahnhof denn um 21.00 ging bereits mein Zug von Kronach nach Frankfurt an den Flughafen. Dies funktionierte alles mit der Bahn und so kam ich um 2.30 Uhr am Flughafen an und musste nun warten um meinen Rucksack und die St\u00f6cke aufzugeben. Eingecheckt hatte ich ja bereits online bei Ryan Air. 2 Stunden vor Flug bildete sich schon eine lange Schlange vor dem Schalter. Als ich endlich dran war sollten meine St\u00f6cke ein extra Gep\u00e4ckst\u00fcck sein, was ja wieder auch extra kosten sollte. Zum Gl\u00fcck sagte der Mann am Ryan Air Schalter freundlicherweise ich solle meine St\u00f6cke an den Rucksack binden, dann w\u00e4re es ein Gep\u00e4ckst\u00fcck. Mit einer Stunde Versp\u00e4tung landete schliesslich der Flieger in Porto. Dort musste ich relativ lange auf meinen Rucksack warten und hatte schon Bedenken, das er nicht k\u00f6mmen w\u00fcrde. Eine Pilgerherberge f\u00fcr die ersten Nacht in Porto hatte ich schon von Zuhause aus gebucht und musste zu dieser mit der Metro fahren. Im Flughafen musste ich mir nur eine Fahrkarte besorgen, was sich aber als nicht ganz so leicht gestaltete. Da waren sie wieder meine sprachlichen Grenzen. Aber zum Gl\u00fcck waren in Porto an den Kartenautomaten Personen, die einen beim Ticketkauf unterst\u00fctzten. So kaufte ich ein Tagesticket f\u00fcr das gesamte \u00f6ffentliche Netz. Aber wo geht die richtige Bahn in die richtige Richtung? Am Bahnsteig stand ein Mann mit einem Rucksack, er sah aus als wenn er den Camino gehen w\u00fcrde und er sah auch etwas deutsch aus. Ich sprach ihn an und tats\u00e4chlich war es so. Es war Benedikt aus der N\u00e4he von Kassel. Auch er wollte den Camino gehen und sich zun\u00e4chst die Stadt ansehen. Gemeinsam fanden wir den richtigen Bahnsteig und unterhielten uns schon angeregt \u00fcber den Weg. Leider mussten wir uns nach einigen Metrostationen trennen. Ich ging zur Herberge und stellte meinen Rucksack ab. Rein konnte ich noch nicht, denn die Herberge \u00f6ffnete erst um 14.00 Uhr. Anschlie\u00dfend fuhr ich in die Stadt und schaute mir diese an. Porto hat ja viele Sehensw\u00fcrdigkeiten unter anderen den Bahnhof mit seinen vielen f\u00fcr Porto typischen Mosaiken. Auch der Weg zur Kathedrale durfte nicht fehlen. Dort bekam ich schon den ersten Stempel und sah auch die Muschel f\u00fcr den Beginn des Weges. Ein s\u00fcdl\u00e4ndisches Flair lag an diesem Samstag bei herrlichsten Sommerwetter \u00fcber der Stadt mit den vielen kleinen Gassen. Dort gab es urige Lokale in denen es landestypische Fischspezialit\u00e4ten gab, die vor den Lokalen auf dem Rost zubereitet wurden. Die Tage vorher hatte es geregnet und es war auch etwas k\u00fchler gewesen, so erz\u00e4hlte man mir. Aber jetzt war er wieder zur\u00fcck, der Sommer. Am sp\u00e4ten Nachmittag begab ich mich wieder zur\u00fcck zur Herberge um mein Bett zu beziehen. Ich wurde dort herzlich begr\u00fc\u00dft und nach mehr als 2 Jahren abwesenheid vom Camino f\u00fchlte man sich gleich wieder wie Zuhause angekommen. Einer der Betreuer in der Herberge war Angel zu deutsch \u201eEngel\u201c, einfach passend, mein erster Camino Engel. Er war sehr freundlich und ich unterhielt mich eine Zeitlang mit ihm. Er empfahl mir eine kleines Lokal, das zwar etwas abgelegen war, in dem es was landestypisches zu Essen gab. Dort bestellte ich Francesinhas, ein <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">portugiesisches Sandwich, das urspr\u00fcnglich aus Porto stammt. Es besteht aus Toastbrot, Kochschinken, Lingui\u00e7a, Beefsteak oder gebratenem Rindfleisch und wird mit geschmolzenem K\u00e4se sowie einer hei\u00dfen, typischerweise dickfl\u00fcssigen Sauce aus Tomaten, Bier und Senf \u00fcbergossen. Es war richtig s\u00e4ttigend und lecker, zwar etwas scharf, aber ein \u201eSuper Bock\u201c dazu, so hie\u00df das einheimische Bier l\u00f6schte die sch\u00e4rfe des Essens. Dannach begab ich mich wieder in die Stadt und schaute dem bunten Treiben zu, das es an allen Ecken zu sehen gab. Mit meinem Metro Ticket konnte ich ja einiges abdecken. Gegen 21.00 Uhr begab ich ich mich zur Herberge um nach einer kurzen Unterhaltung mit Angel zu Bett zu gehen. Ich war ziemlich M\u00fcde, hatte ich doch seit mehr als 40 Stunden nicht mehr geschlafen. Zuvor las ich noch im G\u00e4stebuch der Herberge den Beitrag eines deutschsprachigen Pilgers. In diesem beschrieb er den Camino mit seinen heutigen Ausw\u00fcchsen schonungslos und schrieb als Fazit, der Camino ist nur noch Disneyland. Ein St\u00fcck weit hatte er sicher recht, wir hatten es ja in den letzten Jahre auch immer wieder erlebt, das nicht mehr viele Pilger im christlichen Sinne, sondern immer mehr Touristen, Nerds, Neugierige und Sportler auf diesem Weg unterwegs waren. Aber trotzdem liebe ich diesen Camino und war froh wieder zur\u00fcck auf dem Weg zu sein. Gespannt war ich schon, ob sich in diesen 2 Jahren etwas ver\u00e4ndert hat.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: Times New Roman,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Obrigado und Bom Caminho<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer relativ stressigen Arbeitswoche, so ist es meist vor dem Betriebsurlaub \u2013 alles muss halt noch fertig werden, hatte ich trotzallem einen entspannten letzten Arbeitstag am Freitag. 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