{"id":1039,"date":"2017-06-23T21:31:57","date_gmt":"2017-06-23T20:31:57","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1039"},"modified":"2017-09-14T21:34:10","modified_gmt":"2017-09-14T20:34:10","slug":"111-etappe-von-hospital-nach-muxia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1039","title":{"rendered":"111. Etappe von Hospital nach Muxia"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170623_201402.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-945\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170623_201402-150x150.jpg\" alt=\"20170623_201402\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>In der Dunkelheit machten wir uns auf den Weg, aber nur f\u00fcr 10 Minuten, denn so lange war der Fu\u00dfweg zur Bar. Dort machten wir gem\u00fctlich ein richtiges Fr\u00fchst\u00fcck mit Cafe con Letche und Croissants. Hunger hatte man eigentlich nicht, denn das Abendessen vom gestrigen Abend war mehr als reichlich gewesen. Kurz nach der Bar kam man dann ein Wegweiser. Der eine Pfleil zeigte nach Finisterre, der andere Pfeil nach Muxia. Wir hatten ja beschlossen noch heute nach Muxia zu gehen. Das Wetter war zwar bew\u00f6lkt, aber es war warm und trocken, eigentlich ideal zum laufen. Wir gingen fast die gesamte Strecke Gemeinsam im Gegensatz zu den vergangen Tagen. Unterwegs trafen wir Schwester Gisela Maria. Sie hatte ja vor 2 Tagen noch gesundheitliche Probleme und musste in Negreiro sogar zum Arzt. Trotzdem war sie jetzt auch hier auf dem Weg nach Muxia. Der Weg ging immer noch bergauf und bergab. Eigentlich dachte man, zum Meer hin w\u00e4re es ch\u00f6n flach dahin, aber das t\u00e4uschte. Aus dem Nichts tauchte dann Denise auf, sie sagte nur sie wolle so schnell wie m\u00f6glich ans Meer. Am sp\u00e4ten vormittag sah man dann schon von weitem durch die B\u00e4ume das Meer. Und je n\u00e4her man kam desto mehr konnte man die salzhaltige Luft schon riechen.<\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">\u00a0 <\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">Es war wundersch\u00f6n am Meer entlang zu laufen. In Hospital hatte man uns die Herberge Muxia Mare empfohlen. Sie lag ungef\u00e4hr in der Ortsmitte und etwas zur\u00fcckgesetzt von der Promenade in zweiter Reihe. Es gab dort einen gro\u00dfen Schlafsaal mit einigen Trennw\u00e4nden. Alles war sauber und von unseren Betten aus konnte man hinaus aufs Meer schauen. Einfach genial. In der Herberge bekam man dann auch die Muxiana \u2013 die Pilgerurkunde, das man nach Muxia gepilgert ist. Die dortige Wallfahrtskirche <\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">A Virxe da Barca<\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\"> (Unsere Liebe Frau vom Boot) z\u00e4hlt zu den bedeutendsten Pilgerzielen in Galicien. Also waren wir doch nicht auf einem Wanderweg sondern auf einem Pilgerweg. Ich hatte auch zwischenzeitlich meine Muschel wieder am Rucksack befestigt, das Zeichen f\u00fcr die Jakobspilger. Am sp\u00e4ten Nachmittag gingen wir im Supermarkt einkaufen, haupts\u00e4chlich Wein um ansto\u00dfen zu k\u00f6nnen. Anschlie\u00dfend machten wir uns auf den Weg zur Kirche A Virxe de Barca und den dortigen Leuchtturm. Dort setzten wir uns auf die Felsen, a\u00dfen und tranken und lie\u00dfen es uns gut gehen. Es war einfach herrlich hier zu sitzen und aufs Meer zu schauen. Der Rotwein tat sein \u00fcbriges zur melanchonischen Stimmung. Auf dem R\u00fcckweg zur Herberge setzten wir uns in eine der unz\u00e4hligen Bars die es in den Gassen von Muxia gab. An diesem Abend musste es nat\u00fcrlich Fisch geben, wenn man schon am Meer war. Hier schmeckt der Fisch einfach besser als zu Hause. In der Ortsmitte tanzten die Jugendlichen an diesem Abend und man hatte am Meer ein Feuer aufgebaut. Man feierte San Juan &#8211; den Heiligen Johannes den T\u00e4ufer, in diesen Tagen. Dies wird in Spanien im Gegensatz zu Deutschland, gleich mehrere Tage lang gefeiert, Als wir den Jugendlichen beim Tanzen zuschauten kam ein Pilger und brachte Edgar seine M\u00fctze. Er hatte sie in der Bar schon wieder vergessen. So langsam wurde es mit dem Vergessen der M\u00fctze schon unheimlich. Er selbst konnte dar\u00fcber gar nicht mehr lachen, obwohl es schon spa\u00dfig war. Etwas m\u00fcrrisch und reserviert ging er heute ins Bett. Der kr\u00f6nende Abschluss des Tages sollte neben dem Sonnenuntergang am Meer aber das Feuerwerk sein, das man vor dem Fenster unserer Herberge zu Ehren von San Juan in den Abendhimmel scho\u00df.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">Buen Camino<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Dunkelheit machten wir uns auf den Weg, aber nur f\u00fcr 10 Minuten, denn so lange war der Fu\u00dfweg zur Bar. Dort machten wir gem\u00fctlich ein richtiges Fr\u00fchst\u00fcck mit Cafe con Letche und Croissants. 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