{"id":1032,"date":"2017-06-20T21:23:49","date_gmt":"2017-06-20T20:23:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1032"},"modified":"2021-04-18T20:56:38","modified_gmt":"2021-04-18T19:56:38","slug":"108-etappe-von-monte-de-gozo-nach-santiago-de-compostela","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1032","title":{"rendered":"108. Etappe von Monte de Gozo nach Santiago de Compostela"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman; font-size: medium;\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG_20170619_095958.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-967\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG_20170619_095958-150x150.jpg\" alt=\"dav\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170620_100037-e1618775772666.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-944\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170620_100037-e1618775772666-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Wir waren heute die ersten Pilger die sich aus dem Schlafsaal schlichen. Beim Packen des Rucksackes im Freien stand pl\u00f6tzlich in der Dunkelheit ein Pilger vor mir, der mich auf deutsch ansprach. Es war Karl-Heinz ein Deutsch-Israeli der seine Muschel auf der Stirn trug, was ungew\u00f6hnlich aussah. Es entwickelte sich schon zu so fr\u00fcher Stunde ein gutes und intesives Gespr\u00e4ch. Er war einer der Pilger die sehr viel wussten und auch schon viel erlebt hatten. Man h\u00f6rte ihm gerne zu und er erz\u00e4hlte, das er sich eine kleine Gitarre gekauft hatte und heute f\u00fcr die Pilger in Santiago spielen werde. Es war interessant sich mit ihm zu unterhalten. Edgar dr\u00e4ngte schon, wir sollten endlich losgehen, aber manchmal muss man den Augenblick auch nutzen. Am Ausgang stand Karl-Heinz und sah das Edgar etwas zu trinken aus dem Automaten holen wollte. Daraufhin schenkte er ihm seine Cola und meinte nur \u2013 ich schenke sie dir jetzt, dann bekomme ich heute sicherlich das doppelte zur\u00fcck. Ein sch\u00f6ner Beginn unserer letzten Kilometer bis Santiago. Auch das Filmteam ging mit uns in der Dunkelheit los um sich ebenfalls auf den Weg nach Santiago zu machen. Wir sahen sie lange Zeit vor uns laufen. Von weiten sah man schon die Lichter der Stadt und die Vorfreude auf das Ereichen des Zieles kam langsam auf. Man wurde sich jetzt bewusst wie lange man unterwegs war, um nun ans Ziel zu kommen. Genauer gesagt waren es 8 Jahre, 108 Etappen und immer wieder neu planen, immer wieder sich neu motivieren, um den Caminovirus nicht zu verlieren. Auf diesen letzten Kilometern durfte nat\u00fcrlich auch unser Lied nicht fehlen das uns in all den Jahren immer begleitete und Kraft f\u00fcr den Weg gab, der Angelus &#8222;Reinste Jungfrau&#8220;. Marianne hatte uns gestern abend geschrieben. Sie war bereits in Santiago und fragte ob wir in die deutsche Pilgermesse um 8.00 Uhr kommen w\u00fcrden. Wir wollten dies versuchen. Nach dem erreichen der Stadtgrenze zieht sich der Weg schon noch eine ganze Weile hin. Es waren noch nicht sehr viele Pilger unterwegs, was uns sehr entgegen kam, wollten wir doch m\u00f6glichst in Ruhe dort ankommen und nicht mit Menschenmassen. Als wir durch die letzte Gasse vor der Kathedrale gingen rief ganz aufgeregt eine Stimme aus einem der oberen Stockwerksfenster eines Hauses. Es war Marianne, sie schaute &#8222;zuf\u00e4llig&#8220; aus ihrem Fenster, und wen sah sie \u2013 uns. Es best\u00e4tigte sich wieder mal &#8222;Nichts ist Zufall&#8220;. Sogar Marianne musste dar\u00fcber lachen \u2013 hatte sie doch unterwegs nicht gerade den Eindruck erweckt sie w\u00fcrde an dieses &#8222;Nichts ist Zufall&#8220; glauben. Mit schnellen Schritten und unb\u00e4ndiger Freunde im Herzen ging es Richtung Kathedrale. Hier mussten nat\u00fcrlich Erinnerungsbilder in allen Posen gemacht werden. Wir hatten noch Zeit bis zum Beginn der Pilgermesse und wollten zun\u00e4chst unsere Rucks\u00e4cke in der Gep\u00e4ckaufbewahrung deponieren. Die Rucks\u00e4cke darf man ja aufgrund der Terrorgefahr nicht mehr mit in die Kathedrale nehmen. Zu dieser fr\u00fchen Morgenstunde war aber das Depot und die Post noch nicht offen, was uns einige Zeit kostete. Schlie\u00dflich waren wir wieder am Hauptplatz dem Obreidero nachdem wir einmal im Kreis gelaufen waren. Gerade war auch das Filmteam auf dem Platz und filmte. Als wir \u00fcber den Obreidero liefen applaudierten sie uns zu. Welch ein Empfang, wir reckten unsere Arme in die H\u00f6he und lie\u00dfen uns feiern. Man f\u00fchlte sich wahnsinnig gut, es war wie nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft und die Gef\u00fchle spielten Achterbahn. So einen Empfang hatten wir wirklich nicht erwartet. Wir waren die einzigen Pilger neben dem Filmteam auf dem Platz. Wir umarmten uns vor Freude, was wir fast vergessen hatten in der ganzen Aufregung. Die Zeit dr\u00e4ngte zur Pilgermesse und wir hatten unser Rucks\u00e4cke immer noch. Wir beschlossen zum Hotel Seminario Mayor zu gehen um an der Rezeption zu fragen ob wir dort unser Gep\u00e4ck deponieren d\u00fcrfen. Sie gestatten es uns ohne gro\u00dfe Nachfragen. Zu allem Gl\u00fcck konnten wir die Kathedrale durch den Seiteneingang betreten, was ja normalerweise jetzt der Ausgang war. Der Eingang war auf der anderen Seite. Alles war geordnet und bewacht. Au\u00dfer zu dieser fr\u00fchen Stunde der Seiteneingang. Der Pilger soll von Alters her zum Zeichen der Demut die Kathedrale nicht durchs Hauptportal sondern durch den Seiteneingang betreten. Die deutsche Pilgermesse findet immer in einer kleinen Kapelle der Kathedrale statt. Marianne und Dieter waren schon da. Auch Frank der Pastoralreferent und Frank aus Wittenberg waren gekommen sowie noch viele andere bekannte Gesichter. Es war sch\u00f6n sie alle wieder zu sehen. Als letzter kam dann auch noch Karl-Heinz den wir heute Morgen am Monte de Gozo kennengelernt hatten. Irgendwie passte es einfach mit dem Ankommen in Santiago und der Pilgermesse. Es hatte sich alles gef\u00fcgt, es sollte so sein. Es war tiefe Dankbarkeit die man erlebte. Dankbar das man diesen Weg gehen durfte, dankbar das uns unsere Frauen und Familien und mein Arbeitgeber dies erm\u00f6glichten. Dankbar f\u00fcr die vielen Erlebnisse und Begegnungen. Wir hatten sie alle jetzt und in den vergangenen Wochen in unser Gebet mit eingeschlossen. Nach der Pilgermesse bemerkte Edgar das er seine T \u2013 Shirt verkehrt herum anhatte und wechselte es zur Erheiterung der anderen Pilger noch in der Kapelle. Ich sagte nur zu den anderen Pilgern, das er sich heute mal alleine angezogen h\u00e4tte und schon gings schief. Alle fanden es lustig \u2013 nur Edgar nicht. Da um diese Zeit kaum Pilger in der Kathedrale waren konnte man sich in Ruhe ans Grab des Apostels begeben und dort einfach nur &#8222;da sein&#8220;, zu Beten und seine Gedanken zu ordnen. Eine Umarmung der goldenen Jakobus Statue oberhalb des Seitenaltars durfte im Anschlu\u00df nat\u00fcrlich auch nicht fehlen und geh\u00f6rt in die Rubrik Pilgerritual. Als wir dann auf dem Weg hinaus waren bemerkte Edgar das er seine M\u00fctze in der Kapelle vergessen hatte. Diese war aber bereits verschlossen. Wir sprachen einen Ordner an der freundlicherweise die Kapelle aufsperrte, leider war die M\u00fctze aber weg. Ein Pilger sagte uns mal, was man verliert hat man auch nie gebraucht. Mittlerweile wimmelte es drau\u00dfen vor Pilgern, die nach und nach in Santiago ankamen. Die meisten von ihnen kannten wir und die Begr\u00fc\u00dfung war immer unvergleichlich herzlich. Man umarmte sich, redete miteinander und gratulierte sich gegenseitig. Das dazugeh\u00f6rige Erinnerungsfoto durfte nat\u00fcrlich nicht fehlen. Wir holten zun\u00e4chst unsere Rucks\u00e4cke aus dem Semenario Mayor und bedankten uns an der Rezeption und machten uns auf den Weg zum Pilgerb\u00fcro um dort die Compostela abzuholen. Am Eingang sa\u00df Karl Heinz und spielte Gitarre f\u00fcr die Pilger, wie er es heute morgen am Monte de Gozo gesagt hatte. Einige tanzten zu seinen Liedern. Und welch eine \u00dcberraschung, er hatte die M\u00fctze von Edgar in der Kapelle liegen sehen und mitgenommen. Beim \u00fcbergeben der M\u00fctze spielte er &#8222;Mein Hut der hat drei Ecken&#8220;. Einfach lustig wie sich alles wieder gef\u00fcgt hatte. Wir stellten uns in die Reihe, waren doch schon jede Menge Pilger gekommen um die Compostela abzuholen. Irgendwie komisch, man stand<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman; font-size: medium;\">\u00a0 <\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman; font-size: medium;\">hier nach 3200 km Pilgerweg, vielen unvergesslichen Erlebnissen und Begegnungen um sich dies auf einem St\u00fcck Papier best\u00e4tigen zu lassen. Sicher will man diese Compostela haben, wenn man schon den Weg gemacht hat, aber wirklich wichtig war sie am Ende dann doch nicht. Sicher war es auch ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl wenn die anderen Pilger den Pilgerpa\u00df mit seinen endlosen Stempeln bestaunten. Aber f\u00fcr mich blieb es hier am Ende des Weges ein St\u00fcck Papier. Das wichtige tr\u00e4gt man einfach im Herzen. Da wir noch nicht gefr\u00fchst\u00fcckt hatten entschlossen wir uns in eine Bar zu gehen. Dort schaute ich nach langer Zeit wieder mal auf das Smartphone. Heike, meine Frau hatte heute fr\u00fch um 7.00 Uhr geschrieben und mir ein Bild vom heutigen Kalenderspruch auf ihrem Schreibtisch geschickt. Man muss noch dazu sagen, sie wusste nicht, das wir heute Santiago erreichen w\u00fcrden. Der Kalenderspruch war verr\u00fcckt. Da stand &#8222;Der Weg ist das Ziel&#8220;. Besser h\u00e4tte man es an diesem Tag gar nicht erfinden k\u00f6nnen. Man war in einem richtigen Flow und es dauerte nicht lange da kamen schon die n\u00e4chsten Pilger an. Es waren Eddy und Renate. Auch Florian kam und zeigte uns ganz stolz seine Compostela. Eine noch freudigere Begr\u00fc\u00dfung erwartete uns als uns die Kolumbianer entgegen kamen. Man lag sich einfach gl\u00fccklich in den Armen, auch wenn man sich doch nur wenige Stunden kannte. Die Zeit verging wie im Fluge und um 12.00 Uhr war dann als n\u00e4chster H\u00f6hepunkt des Tages die t\u00e4gliche Pilgermesse. Die Kathedrale war komplett gef\u00fcllt an diesem Tag. Edgar war schon etwas vor mir in die Kathedrale gegangen. Nach dem Eingang sah ich im Seitenschiff Marianne und Dieter sitzen. Dort gab es noch einen Platz f\u00fcr mich und wenn man sich umschaute entdeckte man jede Menge bekannte Gesichter. Man winkte und l\u00e4chelte sich zu und freute sich einander wieder zu sehen. Am Ende der Pilgermesse wurde dann auch das ber\u00fchmte Weihrauchfass geschwenkt. Wir hatten es ja vor 10 Jahren nicht sehen k\u00f6nnen, denn damals war es defekt gewesen. Es war schon beeindruckend wenn es zum Gesang der Nonne \u00fcber die K\u00f6pfe hinwegsauste. Am Ausgang warteten schon die n\u00e4chsten bekannten Gesichter, es waren Denise und Shayenne und auch sie freuten sich uns wiederzusehen. Jens aus M\u00f6lln und George aus den USA kamen ebenfalls und wir gratulierten einander. Auch Frank hatte sein Ziel erreicht und umarmte alle. Anschlie\u00dfend machten wir uns auf dem Weg zur Herberge, das Seminario Menor. Eine riesige Herberge die ungef\u00e4hr 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt war. Nachdem wir uns eingerichtet und wieder frisch gemacht hatten machten wir uns wieder auf dem Weg zur\u00fcck ins Zentrum. Schon auf dem Weg dorthin trafen wir in einer Bar auf Min. Mit ihr sa\u00dfen wir eine Weile zusammen. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir dann im Zentrum und in der Kathedrale. Essen gingen wir mit Marianne und Dieter in einer Tapasbar. Richtig lecker diese Tapas die man dort bekam, dazu ein guter Rotwein. So konnte das Pilgerleben weiter gehen. Auf dem Obreidero sa\u00dfen an diesem sonnigen Sommerabend sehr viele junge Pilger, unter ihnen auch einige Bekannte Gesichter wie Michael, Mario und Marius in einem gro\u00dfen Kreis beisammen. Als sie uns sahen wurden wir von allen begr\u00fc\u00dft und den anderen Pilgern vorgestellt. Wir mussten uns zu ihnen auf das Kopfsteinpflaster setzen und sie luden uns zu Bier und Rotwein ein. Dort war es zwar nicht bequem zu sitzen, aber die Atmosph\u00e4re und die Gemeinschaft auf diesem Platz war an diesem lauen Sommerabend einfach genial. Man h\u00e4tte es sich nicht besser ausdenken k\u00f6nnen. Den Abend lie\u00dfen wir vor der Herberge von Marianne, Frank und Dieter bei einigen Gl\u00e4sern Sangria ausklingen. Ihre Herberge befand sich ganz in der N\u00e4he der Kathedrale. Von Dieter mussten wir uns verabschieden denn sein Flug ging schon am n\u00e4chsten Tag zur\u00fcck in die Heimat. Marianne und Frank wollten aber, wie wir auch, den Weg nach Muxia und Finisterre noch zu Fu\u00df gehen. Nach einem gigantischen Tag mit vielen Erlebnissen in Santiago gingen wir unter einem sommerlichen Sternenhimmel zur\u00fcck zur Herberge. Dort trafen wir dann auch noch Natascha und ihre Mutter. Sie hatten wir das letzte mal in Foncebadon getroffen. Wir gratulierten einander und gingen mit einem zufriedenen Gef\u00fchl ins Bett.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman; font-size: medium;\">Buen Camino<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman; font-size: medium;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir waren heute die ersten Pilger die sich aus dem Schlafsaal schlichen. Beim Packen des Rucksackes im Freien stand pl\u00f6tzlich in der Dunkelheit ein Pilger vor mir, der mich auf deutsch ansprach. 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