{"id":1008,"date":"2017-06-09T20:57:42","date_gmt":"2017-06-09T19:57:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1008"},"modified":"2017-09-14T20:59:38","modified_gmt":"2017-09-14T19:59:38","slug":"97-etappe-von-villar-de-mazarife-nach-astorga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/?p=1008","title":{"rendered":"97. Etappe von Villar de Mazarife nach Astorga"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\"><a href=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170609_133357.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-939\" src=\"https:\/\/blog.fitus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170609_133357-150x150.jpg\" alt=\"20170609_133357\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Auch heute waren wir zeitig dran. Es war wieder herrliches Wetter und es war richtig angenehm in der Morgenfrische loszulaufen. Zusammen mit Marianne machten wir uns auf den Weg. Zun\u00e4chst musste man eine endlos lange Strecke an der Stra\u00dfe entlang laufen. Es war ziemlich eint\u00f6nig und ereignislos. Auch waren nicht sehr viele Pilger auf dem Weg um diese Zeit. Irgendwie war dies auff\u00e4llig an diesem Tag. Marianne hatte einen schnellen Schritt drauf und war deshalb weit vor uns unterwegs. Aber der Weg verliert niemanden. Auf dem Weg nach Hospital de Orbigo trafen wir heute ein italienisches Ehepaar, die zusammen mit ihren beiden Kinder den Jakobsweg pilgerten. Die beiden Kinder waren um die 12 \u2013 13 Jahre alt und trugen selbst ihren Rucksack wie die Erwachsenen. Sie \u00fcbernachteten auch in den Herbergen und begeisterten ihre Kinder vom Pilgern. Man h\u00f6rte von den Kinder nie ein klagen, das es etwa zu hei\u00df sei oder der Weg zu lang. Vor solchen Pilgern muss man allerh\u00f6chsten Respekt haben. In Hospital de Orbigo, dem Ort mit der ber\u00fchmten R\u00f6merbr\u00fccke legten wir eine Pause ein und g\u00f6nnten uns einen Cafe con Letche. Bereits am fr\u00fchen Vormittag wurde es richtig warm an diesem Tag. Aber lieber bei Hitze laufen als im Regen. Kurz vor dem Kreuz Santo Toribo sammelten sich einige Pilger an einer Art Verpflegungsstation. Dort stand eine H\u00fctte und es gab allerhand Obst, Getr\u00e4nke, Kaffe und sonstiges gegen ein &#8222;Donativo&#8220;, eine freiwillige Spende. Wir<\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">\u00a0 <\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">nahmen das Angebot dankend an und st\u00e4rkten uns mit Obst f\u00fcr den Rest des Weges nach Astorga.<\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">\u00a0 <\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">Auch kam man hier wieder mit vielen Pilgern ins Gespr\u00e4ch und man erfuhr das die meisten Astorga als ihr heutiges Ziel auserkoren hatten. Nach<\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">\u00a0 <\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">einer kurzen Strecke kam man dann an das markante <\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">Wegkreuz von Santo Toribio. Dort hatte man einen phantastischen Ausblick \u00fcber die Berge im Norden und Westen und man sah schon von weitem die T\u00fcrme der Kathedrale von Astorga. Hier standen wir schon 2007 und machten Erinnerungsfotos. Man glaubt, da man von dort schon die T\u00fcrme der Kathedrale von Astorga sieht, der Weg sei nicht mehr all zu weit. Was aber gewaltig t\u00e4uscht, denn von hier ist man noch eine ganze Weile unterwegs. Kurz vor Astorga<\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">\u00a0 <\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">\u00fcberholten wir dann einen Pilger und ich sprach ihn auf englisch an. Er antwortete auch auf englisch. Das ging noch eine Weile so bis ich merkte das er auch deutscher war und sich einen Spa\u00df daraus machte wie ich mich mit meinem fr\u00e4nkischen Englisch a la Lothar Matth\u00e4us abm\u00fchte. Jens, so sein Name kam aus Frankfurt, sprach neben englisch noch hessisch und war Konditor. Zusammen liefen wir das Restst\u00fcck nach Astorga. Aus Notsalgiegr\u00fcnden gingen wir wieder in die Herberge Siervas de Maria. Auch Jens schloss sich uns an. Dort waren Deutsche Hospitaleros und wir wurden herzlich begr\u00fc\u00dft nachdem man erfahren hatte das wir Wiederholungst\u00e4ter in Sachen Herberge waren. Die Herberge war relativ voll und auch unser Zimmer war komplett besetzt. Neben Jens war da auch noch Mario aus dem M\u00fcnsterland, Marius aus M\u00fcnster und Gunter aus Heidelberg. Die deutsche Fraktion war heute gut vertreten und so entwickelten sich intensive und ausf\u00fchrliche Gespr\u00e4che \u00fcber alle m\u00f6gliche Themen, nicht nur rund um den Camino. Sp\u00e4ter kam dann auch noch Michail aus Rum\u00e4nien dazu, den wir ja gestern in Villar de Mazarife kennengelernt hatten. Auch Marianne war in der Herberge in einem Zimmer nebenan. F\u00fcr den Abend beschlossen wir nur eine Kleinigkeit im Supermarkt einzukaufen und auf der Terrasse der Herberge zu Essen. Dort zu sitzen war richtig angenehm und nach und nach kamen Mario, Marius und Marianne dazu. Wir genehmigten uns noch ein paar Gl\u00e4ser Rotwein, dabei philosophierten wir noch lange an diesem Abend \u00fcber den Jakobsweg und das Leben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium\">Buen Camino<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch heute waren wir zeitig dran. Es war wieder herrliches Wetter und es war richtig angenehm in der Morgenfrische loszulaufen. Zusammen mit Marianne machten wir uns auf den Weg. 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